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	<title>Rezensionen &#187; Satire</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Jeremy Clarkson &#8211; And Another Thing</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 09:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clarkson, Jeremy]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Sammelband mit Glossen des bekannten Motorsport-Journalisten Jeremy Clarkson, simpel betitelt mit: The World According to Clarkson, hat mir sehr viel Spaß gemacht. 2007 erschien dann eine Sammlung von Glossen aus den Jahren 2004-2006: And Another Thing: The World According to Clarkson. Volume 2 Mit gewohnt spitzer Schreibe und gnadenlosem britischem Sarkasmus bewaffnet, widmet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Sammelband mit Glossen des bekannten Motorsport-Journalisten Jeremy Clarkson, simpel betitelt mit: <a href="http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jeremy-clarkson-the-world-according-to-clarkson/">The World According to Clarkson</a>, hat mir sehr viel Spaß gemacht.</p>
<p>2007 erschien dann eine Sammlung von Glossen aus den Jahren 2004-2006:<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028602?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0141028602"><br />
<h3 align=center><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sNzj1432L._SL160_.jpg"></p>
<p>And Another Thing: The World According to Clarkson. Volume 2</h3>
<p></a></p>
<p>Mit gewohnt spitzer Schreibe und gnadenlosem britischem Sarkasmus bewaffnet, widmet sich Clarkson in diesem Band so interessanten Themen wie Kreditkarten, deutschen vs. amerikanischen vs. neureichen russischen Touristen, schlechten Reality-TV-Shows, natürlich britischer Innenpolitk, der Sinnhaftigkeit von Ski-Resorts in Schottland, der Erfahrung im Zeitalter von Internet und Instant Messaging Kinder im Teenager-Alter zu haben, den Tücken des Brillenkaufs, der Unmöglichkeit in einem F15-Kampfjet eine Zieloptik korrekt zu bedienen, oder auch der Frage warum es kein Vergnügen ist in der Vorweihnachtszeit als Promi zu Werbezwecken durch alle Radioshows der Britischen Inseln durchgereicht zu werden.</p>
<p>Wie auch im ersten Band handelt es sich um seine Kolumnen aus der Sunday Times, die hier zusamen gefasst wurden, und die sich dank ihrer knackigen Kürze auch schön mal einzeln zwischendrin zur Erheiterung lesen lassen. Die Themenauswahl ist aber für meinen Geschmack nicht ganz so gelungen wie in Band eins, und auch hier merkt man selbstverständlich den Texten, die sich auf politische Themen beziehen, deutlich ihr Alter an.</p>
<p>Nach wie vor macht Clarksons respektlose Schreibe ungeheuren Spaß; nach wie vor gibt es im deutschsprachigen Raum niemanden der Vergleichbares produzieren könnte, aber so toll wie <a href="http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jeremy-clarkson-the-world-according-to-clarkson/">The World According to Clarkson</a> ist dieser Band nicht geworden. Dennoch einen lohnenswerte Reiselektüre; ideal fürs Flugzeug&#8230; denn über Flugreisen regt er sich immer wieder gern (und fachkundig) auf <img src='http://rezensionen.webhafen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[von Hirschhausen, Eckart]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hirschhausen scheint momentan medial überall zu sein &#8211; im Radio, im Fernsehen, auf der Bühne &#8211; und auf meinem Lesestapel. Ein bisschen war ich der immergleichen Bonmots und einstudierten Szenen über Glück und Menschheit ja schon überdrüssig, und hatte so meine Zweifel ob ich Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hirschhausen scheint momentan medial überall zu sein &#8211; im Radio, im Fernsehen, auf der Bühne &#8211; und auf meinem Lesestapel. Ein bisschen war ich der immergleichen Bonmots und einstudierten Szenen über Glück und Menschheit ja schon überdrüssig, und hatte so meine Zweifel ob ich</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499623552?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499623552"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zztmr96DL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</a></h3>
<p>wirklich lesen sollte. Aber ein Blick in das Buch, und ich begann zu kichern&#8230; kein schlechtes Zeichen.</p>
<p><span id="more-559"></span></p>
<p>Natürlich hat man das eine oder andere, was Herr Dr. med Hirschhausen hier zusammengetragen hat, mittlerweile von ihm schon mal irgendwo gehört &#8211; das tut dem Spaß an seiner fröhlich-lockeren Schreibe mit viel trockenem Humor jedoch keinen Abbruch.</p>
<p>Er widmet sich allzeit spannenden Themen wie Männern und Frauen, Sex und dessen Folgen, Schlaf, Sport, Ärzten, gesunder Ernährung, Krankheiten und Alternativmedizin, aber auch Computertechnik oder dem ganz normalen Alltagswahnsinn, und verpackt Forschungswissen (und seine absurden Auswüchse) ebenso in entspannt zu lesende Glossen wie eine deftige Kritik am Ärztestand und Gesundheitswesen, und nicht selten leuchten einem zwischen Lesen und Lachen aus diesen Texten auch Lebensweisheiten entgegen, die von einem Zen-Meister stammen könnten. Von Hirschhausen beschreibt das selbst so:</p>
<blockquote><p>Humor ist der leckere Belag zwischen zwei Scheiben relevantem Inhalt.</p></blockquote>
<p>Mir gefallen seine medizinischen Satiretexte am Besten, vielleicht weil ein Verriss erst dann wirklich gut ist, wenn er von einem Insider kommt. Das Liebesspiel der Schnecken, oder die Erkenntnis dass Schokolade gar nicht süchtig macht, sind dagegen eher kleine Perlen des Alltagshumors, und die überzeichnete Szene eines Anrufs beim Callcenter einer grossen Airline lässt einem den Toast auch schon mal im Halse stecken bleiben, weil man die Szene selbst fast so erlebt haben könnte&#8230;</p>
<p>Kein grossartiges Buch, und auch keines das man von Anfang bis Ende durchlesen und davon komplett begeistert sein wird, dafür aber bestens geeignet um Stücke draus vorzulesen. Wer den Humor des Kabarettisten mit Medizinstudium mag, wird hier noch so einige höchst vergnügliche Texte finden, die ein Grinsen oder Lachen in das trübe Grau des Alltags zaubern können &#8211; und wie heisst es doch so schön:<strong> Lachen ist die beste Medizin.<br />
</strong></p>
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		<title>San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2009/07/san-sombrero-karibik-karneval-und-kakerlaken/</link>
		<comments>http://rezensionen.webhafen.de/2009/07/san-sombrero-karibik-karneval-und-kakerlaken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Cilauro, Santo]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisner, Tom]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sitch, Ron]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken Amazon.de schreibt zu diesem &#8220;Reiseführer&#8221;: San Sombrèro (&#8230;) heißt das mittelamerikanische Ziel der total verrückten Reiseführer-Reihe, die Länder beschreibt, die es gar nicht gibt! Nach dem zart-bitteren, osteuropäischen Molwanien und dem süß-sauren, südostasiatischen Phaic Tan ergänzt (&#8230;) das exotisch-scharfe San Sombrèro die Destinationen-Landkarte der mega-schrägen, aus Australien stammenden Guides. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/512gumlxJSL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</a></h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163">Amazon.de</a> schreibt zu diesem &#8220;Reiseführer&#8221;:</p>
<blockquote><p>San Sombrèro (&#8230;) heißt das mittelamerikanische Ziel der total verrückten Reiseführer-Reihe, die Länder beschreibt, die es gar nicht gibt! Nach dem zart-bitteren, osteuropäischen Molwanien und dem süß-sauren, südostasiatischen Phaic Tan ergänzt (&#8230;) das exotisch-scharfe San Sombrèro die Destinationen-Landkarte der mega-schrägen, aus Australien stammenden Guides.</p>
<p>Wenn Lateinamerika witzig überzeichnet dargestellt wird, gibt es morgens Frühstücksflocken mit Rum, dann tanzen Urlauber zur Ruhmeshalle der Seeräuber. Neben landeskundlichen Infos erfahren Leser alles zu den Regionen San Sombrèros &#8212; von der lärmenden Hauptstadt Cucaracha City, in der sich korrupte Präsidenten nur drei Monate an der Macht halten, bis zum dichten Regenwald Maraccas, wo Öko-Lodges so schnell aus dem Boden schießen, wie der Regenwald abgeholzt werden kann. Trendsetter seilen sich in Krater hinab, denn „Volcano-ing“ ist echt angesagt. Auf traditionelle Art hingegen wird das Essen in heimischen Strandcafés serviert &#8212; „nach zwei Stunden Wartezeit, kalt und an den falschen Tisch“</p></blockquote>
<p>So weit, so falsch&#8230;</p>
<p>Nach dem Reiseführer in das Balkan-Land <a href="http://www.datenhamster.org/2006/03/molwanien-santo-cilauro-tom-gleisner-ron-sitch/">Molwanien</a>, der gewissermassen Kultstatus als Satire auf Reiseführer und gleichzeitig augenzwinkernde Glosse über die Eigenheiten ehemaliger Ostblock- und Balkanstaaten geniesst &#8211; eine höchst amüsante Lektüre &#8211; haben die Autoren Tom Gleisner, Santo Cilauro und Rob Sitch sich dieses Mal aller Lateinamerika- und Karibik-Klischees angenommen die man auf einem Haufen versammeln kann.  Und der Reiseführer, der ausführlich mit Karten, Symbolen, Tips und Tricks ausgestaltet ist, ist kaum noch von einem professionellen Guide zu unterscheiden, bis hin zur Ankündigung weiterer Titel (mit weiteren fiktiven Staaten) auf den letzten Seiten des Buches.</p>
<p>Die Karten, Ortsnamen und die spassige Legende zu den Karten sind sehr vergnüglich anzuschauen, hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Das ist aber leider auch schon das Beste was ich über diesen Reiseführer sagen kann.</p>
<p><span id="more-530"></span></p>
<p>Denn die Beschreibungen lesen sich wie das who-is-who der plattesten, tumbesten Klischees und Vorurteile über die spanischsprachige Welt jenseits des Atlantiks, von Drogenhandel und Machismo bis Korruption und Zigarrenproduktion. Kaum ein Text kommt ohne zotige Gags über Gewalt, Kriminalität und Schmutz aus, zu den wenigen Highlights zählen ein Organigramm der politischen Struktur San Sombrèros sowie ein Exkurs über das Angeln und die Fischarten in den Gewässern des Landes. Der übrige Humor bewegt sich aber weitestgehend auf dem Niveau von besoffenen Stammtischschenkelklopfern, sieht man von einer Menge sprachlicher Gags bei san sombrerischen Namen und Bezeichungen ab, für deren Genuss man aber mehr als nur rudimentär Spanisch verstehen sollte. Die allein können das Buch jedoch nicht retten.</p>
<p>Was bei Molwanien noch Esprit versprühte, wird in San Sombrèro zu einem langweiligen Mischmasch, der die immer selben plump vorgebrachten Klischees von Armut, Drogenhandel und Umweltzerstörung auf knapp 200 Seiten wieder und wieder remixt, ohne dabei je wirklich witzig zu wirken &#8211; eher schon hat man das Gefühl, die Autoren treibt ein tiefer Hass auf Lateinamerika. Kakerlaken kommen übrigens nur in Form der Stadt Cucaracha vor, und auch den im Untertitel angekündigten Karneval sucht man vergebens.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163">San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453121163" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist ein launiger Pseudo-Reiseführer durch Lateinamerika, mit sicher dem einen oder anderen Körnchen Wahrheit, aber lustig ist es mitnichten. Schade.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Katinka Buddenkotte &#8211; Ich hatte sie alle</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2009/06/katinka-buddenkotte-ich-hatte-sie-alle/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Buddenkotte, Katinka]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Katinka Buddenkotte arbeitete nach dem Abitur in verschiedenen Jobs, u.a. in einem Call-Center und einer Düsseldorfer Werbeagentur. Ihre Erfahrungen in diesen Branchen verarbeitete sie satirisch in ihrem Buchdebüt &#8220;Ich hatte sie alle&#8221;, das sich, nachdem es in der Sendung &#8220;Was liest du?&#8221; von Jürgen von der Lippe vorgestellt wurde, zum Bestseller entwickelt hat und inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Katinka Buddenkotte arbeitete nach dem Abitur in verschiedenen Jobs, u.a. in einem Call-Center und einer Düsseldorfer Werbeagentur. Ihre Erfahrungen in diesen Branchen verarbeitete sie satirisch in ihrem Buchdebüt &#8220;Ich hatte sie alle&#8221;, das sich, nachdem es in der Sendung &#8220;Was liest du?&#8221; von Jürgen von der Lippe vorgestellt wurde, zum Bestseller entwickelt hat und inzwischen in der 7. Auflage vorliegt (Gesamtauflage bis April 2009: 20.000 Exemplare). Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman.</p></blockquote>
<p>So steht&#8217;s in der Wikipedia, und ja, auch ich bin an</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936819211?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3936819211"><img src="http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/ciu/b2/19/76b3e10e22a0ec0b88fde110.L._AA240_.jpg" border=0></p>
<p>Katinka Buddenkotte &#8211; Ich hatte sie alle</a></h3>
<p>nur wegen der Sendung &#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/comedy/sendungen/fernsehen/was_liest_du/vorgestelltebuecher.jsp">Was liest Du</a>&#8221; hängen geblieben.</p>
<p>Mit &#8220;Satirische Erzählungen&#8221; ist das kleine Büchlein mit einem Umfang von 150 Seiten untertitelt, und satirisch und nicht selten überzogen sind die kleinen Stories durchweg.</p>
<p>Geschrieben sind sie, als habe Buddenkotte sie alle höchstselbst und haargenau so erlebt, und tatsächlich merkt man den kurzen Texten durchaus an, dass im Kern oft reale Erlebnisse stecken, gnadenlos (und manchmal zu arg) überzeichnet, aber mit einem wissenden und bitterbösen Blick auf das reale Leben und Marotten bestimmter Gruppen von Menschen aus ganz bestimmten Lebensbezügen, die zumindest ich schon so erlebt habe wie Buddenkotte sie karikiert.</p>
<p>Und so erwische ich mich beim Lesen &#8211; und vor allem Vorlesen, denn dafür sind diese Textbonbons geschrieben &#8211; oft beim hilflosen Lachen, aber leider verliert sich das durch das Buch hinweg, denn die Stories scheinen immer und immer wieder auf ein Klischee eines superlässig loserhaften Twentysomething in der ach-so-grossen Welt hinauszulaufen, und auch der Witz verflacht zusehends, so als habe der Lektor die besten Geschichten an den Anfang gestellt &#8211; macht ja nix wenn der Leser auf der Hälfte der Strecke aufgibt. Hauptsache das Buch ist verkauft. Vielleicht läuft sich die Abstrusität der Geschichten in der Häufung aber auch einfach irgendwann tot.</p>
<p>Manches ist fantastisch zusammenfabuliert und auch in absoluter Unglaubwürdigkeit der Fakten einfach noch eine hervorragende Satire, anderes ist banal und langweilig. Als launiges Vorlesebändchen für einen heiteren Abend kann ich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936819211?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3936819211">Ich hatte sie alle</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3936819211" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> durchaus empfehlen, als Komplettlektüre oder Solo-Werk dagegen ist es eher wie ein Quickie: Am Anfang noch sehr aufregend, dann aber viel zu schnell vorbei um gut zu sein, und man ist dann doch froh dass es schon vorüber ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Droste, Heidelbach, Klink: Wurst</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 15:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Droste, Wiglaf]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelbach, Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Klink, Vincent]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist nicht alles im Leben irgendwie Wurst? Dieser Frage stellen sich &#8220;ein kochender Schreiber, ein schreibender Koch und ein hungriger Zeichner&#8221; in Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink:WURST Die 158 in rotes Leinen gebundenen Seiten sind prallvoll wie ein Wurstdarm mit kleinen Glossen und Satiren, Fachkundigem zur Wurst vom Sternekoch und gelernten Metzger Klink, Rezepten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist nicht alles im Leben irgendwie Wurst?</strong> Dieser Frage stellen sich &#8220;ein kochender Schreiber, ein schreibender Koch und ein hungriger Zeichner&#8221; in</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832179925?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3832179925"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/413jzsSxZwL._SL160_.jpg" border=0 /><br clear="all" /><br clear="all" />Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink:<br clear="all" />WURST</a></h3>
<p>Die 158 in rotes Leinen gebundenen Seiten sind prallvoll wie ein Wurstdarm mit kleinen Glossen und Satiren, Fachkundigem zur Wurst vom Sternekoch und gelernten Metzger Klink, Rezepten, Anekdoten aus aller Herren Länder und Lebensbereichen rund um die Wurst, und natürlich den liebevollen Farbzeichnungen von Nikolaus Heidelbach.<br />
<span id="more-179"></span><br />
Man merkt dem Buch an, und es hat ihm nicht geschadet, dass Klink hier der Mann vom Fach ist, denn es ist sein geballtes Fachwissen, das dieses schön gestaltete Büchlein aus dem Hause DuMont von einem Geschenkbändchen für alle Fälle zu einem gestandenen kulinarischen Werk erhebt, aber es sind auch seine Bonmots, seine Lebensart, die Rezepte, die er so niedergeschrieben hat wie er sie auch in einer seiner TV-Sendungen frisch von der Leber weg erläutern würde, die das Buch prägen.</p>
<p>Über Klinks lebendige Geschichten aus dem Leben eines Kochs habe ich am meisten geschmunzelt. Das soll nun die Leistung Drostes, der an diesem Buch die Hauptschuld trägt, nicht schmälern, oder die wurstigen Kunstwerke Heidelbachs geringer machen als sie sind, aber das Buch ist dennoch vor allem eines aus der Feder von &#8220;Vinz&#8221;, und nach dieser Lektüre wünsche ich mir, dass er irgendwann, sollte er nicht mehr kochen, <em>Vincents große Enzyklopädie der Wurst</em> herausgibt. Bis dahin folgt man am Besten als Wurst-Fan seinen Literaturempfehlungen und freut sich an diesem ungewöhnlichen kulinarischen Lesebuch, das sich den Genregrenzen entzieht und gerade deswegen so viel Spaß macht. <strong>Großartig.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Terry Pratchett, Neil Gaiman &#8211; Ein gutes Omen</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/05/terry-pratchett-neil-gaiman-ein-gutes-omen/</link>
		<comments>http://rezensionen.webhafen.de/2006/05/terry-pratchett-neil-gaiman-ein-gutes-omen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 May 2006 14:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Gaiman, Neil]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Terry Pratchett kennen die meisten Leser von seinen Scheibenwelt-Romanen. Auch Terry Pratchett &#38; Neil Gaiman &#8211; Ein gutes Omen gehört in den Bereich der Phantastik, hat aber mit Discworld nur einen übersprühenden Sinn für Humor gemeinsam. In aller Kürze, Gaiman und Pratchett, die sich hier als geniales Duo erweisen, beschwören Armageddon auf die Erde hinab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Terry Pratchett kennen die meisten Leser von seinen Scheibenwelt-Romanen. Auch</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492285058?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492285058"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/216MYKVKH6L._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Terry Pratchett &amp; Neil Gaiman &#8211; Ein gutes Omen</a></h3>
<p>gehört in den Bereich der Phantastik, hat aber mit Discworld nur einen übersprühenden Sinn für Humor gemeinsam. In aller Kürze, Gaiman und Pratchett, die sich hier als geniales Duo erweisen, beschwören Armageddon auf die Erde hinab.</p>
<p>Der Himmel, vertreten durch den Erzengel Rafael, und die Hölle in Form des Dämons Aleister Crowley, sollten eigentlich alles tun, um das von Gott vorherbestimmte Zeitenende herbeizuführen. Beide haben aber<em> irgendwie </em>viel wichtigeres zu tun auf Erden und geben sich, nun sagen wir, nicht die allerintensivste Mühe, ihren jeweiligen Aufgaben im Sinne ihrer Herren nachzukommen&#8230;</p>
<p><span id="more-44"></span></p>
<p>Genauer gesagt, die beiden alten Kumpels verbrüdern sich und setzen quasi Himmel und Hölle in Bewegung, um sich so schöne Dinge wie seltene Bibelausgaben, anständige Musik, gutes Essen und das angenehme Irdendasein noch ein Weilchen zu erhalten. Dabei müssen sie natürlich im Rahmen dessen bleiben, was ihre jeweiligen Dienstherren so erlauben. Schließlich kann man gut und böse nicht verwechseln, oder?</p>
<p>An anderer Stelle sind die Reiter der Apokalypse unterwegs auf der Suche nach Adam, dem Antichristen, einem kleinen Jungen, der halb Engel und halb Teufel ist und den Höllenhund bei sich hat &#8211; denn nur Adam kann Armageddon einleiten. Die Dämonen der Unterwelt wiederum sind hinter dem pflichtvergessenen Crowley her, und Erziraphael hängt immer noch diese <em>peinliche</em> Sache mit dem Flammenschwert und dem Paradies nach&#8230; Turbulenzen bei der sauberen Daseinsbeendigung sind also vorprogrammiert.</p>
<p>Rechtgläubigen Christen ist dieses Buch auf keinen Fall zu empfehlen &#8211; hier wird wortgewandt, hochsatirisch und dabei bibeltreu das christliche Glaubenskontinuum mitsamt unserer modernen Gesellschaft auf das Genaueste seziert, ohne je fade oder belehrend zu wirken. Stattdessen ist beim Lesen mit eruptivem Gelächter zu rechnen.</p>
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