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	<title>Rezensionen &#187; Reiseführer</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Cilauro, Santo]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisner, Tom]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sitch, Ron]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken Amazon.de schreibt zu diesem &#8220;Reiseführer&#8221;: San Sombrèro (&#8230;) heißt das mittelamerikanische Ziel der total verrückten Reiseführer-Reihe, die Länder beschreibt, die es gar nicht gibt! Nach dem zart-bitteren, osteuropäischen Molwanien und dem süß-sauren, südostasiatischen Phaic Tan ergänzt (&#8230;) das exotisch-scharfe San Sombrèro die Destinationen-Landkarte der mega-schrägen, aus Australien stammenden Guides. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/512gumlxJSL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</a></h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163">Amazon.de</a> schreibt zu diesem &#8220;Reiseführer&#8221;:</p>
<blockquote><p>San Sombrèro (&#8230;) heißt das mittelamerikanische Ziel der total verrückten Reiseführer-Reihe, die Länder beschreibt, die es gar nicht gibt! Nach dem zart-bitteren, osteuropäischen Molwanien und dem süß-sauren, südostasiatischen Phaic Tan ergänzt (&#8230;) das exotisch-scharfe San Sombrèro die Destinationen-Landkarte der mega-schrägen, aus Australien stammenden Guides.</p>
<p>Wenn Lateinamerika witzig überzeichnet dargestellt wird, gibt es morgens Frühstücksflocken mit Rum, dann tanzen Urlauber zur Ruhmeshalle der Seeräuber. Neben landeskundlichen Infos erfahren Leser alles zu den Regionen San Sombrèros &#8212; von der lärmenden Hauptstadt Cucaracha City, in der sich korrupte Präsidenten nur drei Monate an der Macht halten, bis zum dichten Regenwald Maraccas, wo Öko-Lodges so schnell aus dem Boden schießen, wie der Regenwald abgeholzt werden kann. Trendsetter seilen sich in Krater hinab, denn „Volcano-ing“ ist echt angesagt. Auf traditionelle Art hingegen wird das Essen in heimischen Strandcafés serviert &#8212; „nach zwei Stunden Wartezeit, kalt und an den falschen Tisch“</p></blockquote>
<p>So weit, so falsch&#8230;</p>
<p>Nach dem Reiseführer in das Balkan-Land <a href="http://www.datenhamster.org/2006/03/molwanien-santo-cilauro-tom-gleisner-ron-sitch/">Molwanien</a>, der gewissermassen Kultstatus als Satire auf Reiseführer und gleichzeitig augenzwinkernde Glosse über die Eigenheiten ehemaliger Ostblock- und Balkanstaaten geniesst &#8211; eine höchst amüsante Lektüre &#8211; haben die Autoren Tom Gleisner, Santo Cilauro und Rob Sitch sich dieses Mal aller Lateinamerika- und Karibik-Klischees angenommen die man auf einem Haufen versammeln kann.  Und der Reiseführer, der ausführlich mit Karten, Symbolen, Tips und Tricks ausgestaltet ist, ist kaum noch von einem professionellen Guide zu unterscheiden, bis hin zur Ankündigung weiterer Titel (mit weiteren fiktiven Staaten) auf den letzten Seiten des Buches.</p>
<p>Die Karten, Ortsnamen und die spassige Legende zu den Karten sind sehr vergnüglich anzuschauen, hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Das ist aber leider auch schon das Beste was ich über diesen Reiseführer sagen kann.</p>
<p><span id="more-530"></span></p>
<p>Denn die Beschreibungen lesen sich wie das who-is-who der plattesten, tumbesten Klischees und Vorurteile über die spanischsprachige Welt jenseits des Atlantiks, von Drogenhandel und Machismo bis Korruption und Zigarrenproduktion. Kaum ein Text kommt ohne zotige Gags über Gewalt, Kriminalität und Schmutz aus, zu den wenigen Highlights zählen ein Organigramm der politischen Struktur San Sombrèros sowie ein Exkurs über das Angeln und die Fischarten in den Gewässern des Landes. Der übrige Humor bewegt sich aber weitestgehend auf dem Niveau von besoffenen Stammtischschenkelklopfern, sieht man von einer Menge sprachlicher Gags bei san sombrerischen Namen und Bezeichungen ab, für deren Genuss man aber mehr als nur rudimentär Spanisch verstehen sollte. Die allein können das Buch jedoch nicht retten.</p>
<p>Was bei Molwanien noch Esprit versprühte, wird in San Sombrèro zu einem langweiligen Mischmasch, der die immer selben plump vorgebrachten Klischees von Armut, Drogenhandel und Umweltzerstörung auf knapp 200 Seiten wieder und wieder remixt, ohne dabei je wirklich witzig zu wirken &#8211; eher schon hat man das Gefühl, die Autoren treibt ein tiefer Hass auf Lateinamerika. Kakerlaken kommen übrigens nur in Form der Stadt Cucaracha vor, und auch den im Untertitel angekündigten Karneval sucht man vergebens.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453121163?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453121163">San Sombrèro: Karibik, Karneval und Kakerlaken</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453121163" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist ein launiger Pseudo-Reiseführer durch Lateinamerika, mit sicher dem einen oder anderen Körnchen Wahrheit, aber lustig ist es mitnichten. Schade.</p>
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		<title>Lonely Planet World Food: Malaysia &amp; Singapore</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2008/12/lonely-planet-world-food-malaysia-singapore/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 08:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lonely Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der englischsprachige Reiseführer im kleinen, handlichen Taschenbuchformat Lonely Planet World Food: Malaysia &#038; Singapore versteht sich als kulinarisch ausgerichtetes Büchlein für people who live to eat, drink &#038; travel – with local recipes &#038; culinary dictionary Auf 288 Seiten findet man viele farbige Abbildungen von Essen (was mir ausgezeichnet gefällt) und einige ganzseitige Fotos von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der englischsprachige Reiseführer im kleinen, handlichen Taschenbuchformat</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1740593707?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1740593707"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51M2P9GYE3L._SL160_.jpg" border=0 alt="LP Food Malaysia" /><br clear=all/><br />
Lonely Planet World Food: Malaysia &#038; Singapore</a></h3>
<p>versteht sich als kulinarisch ausgerichtetes Büchlein für</p>
<blockquote><p>people who live to eat, drink &#038; travel – with local recipes &#038; culinary dictionary</p></blockquote>
<p>Auf 288 Seiten findet man viele farbige Abbildungen von Essen (was mir ausgezeichnet gefällt) und einige ganzseitige Fotos von Menschen und Landschaften der Region (worauf ich in einem kulinarischen Reiseführer gut verzichten könnte). Das kleine Buch ist auf dickem Hochglanzpapier vollfarbig gedruckt, farbige Menuleisten am oberen Seitenrand und eine entsprechende Einfärbung des Schnitts erleichtern das Zurechtfinden zwischen dein einzelnen Abschnitten des Reiseführers.</p>
<p>Die Kapitel umfassen:</p>
<p>    * The Culture of Malaysian and Singaporean Cuisine<br />
    * Staples &#038; Specialties<br />
    * Drinks<br />
    * Celebrating with Food<br />
    * Regional Variations<br />
    * Where to Eat &#038; Drink<br />
    * Understanding the Menu<br />
    * A Malaysian &#038; Singaporean Banquet<br />
    * Fit &#038; Healthy<br />
    * Eat Your Words</p>
<p>(sowie eine Literaturliste, einen Index und eine alphabetische Liste der 17 Rezepte, die lose im Buch verteilt sind).</p>
<p>Obwohl das Hosentaschenformat suggeriert, dass dies der ideale Begleiter für kulinarische Erkundungen vor Ort sein sollte, ist dem keineswegs so, sieht man einmal von dem lexikalischen Teil ab, der als Wörterbuch die gängigsten lokalen Nahrungsmittel, Restaurant-Begriffe und ein paar unbekannte Speisen in Englisch, Bahasa Melayu und Mandarin (Umschrift in Pinyin) erläutert. Stattdessen sollte man das Büchlein eher genüßlich vor der Reise nach Südostasien durchlesen. Vermutlich werden die meisten Reisenden zwar niemals in die Verlegenheit kommen, an einem malayischen Familienbankett teil zu nehmen, aber der soziokulturelle Kontext, der hier fachkundig eingebunden wird, lässt einen beim Lesen im Geiste daran teilhaben und gestattet einen kleinen Einblick in das Leben Singapurs und Malaysias samt seinen Traditionen die sich um das Essen winden.</p>
<p>Als nützlich erweisen sich die kleinen Übersichtskarten im Kapitel “Regional Variations”, die dabei helfen, in Singapur, Melakka, Kuala Lumpur und George Town typische Spezialitäten zu lokalisieren. Diese Karten hätten sich als laminierter Beileger oder kleine Faltkarte sicher sehr gut gemacht.</p>
<p>Der <strong>World Food Guide: Malaysia &#038; Singapore</strong> bietet einen durchaus umfassenden und größtenteils informativen Überblick über traditionelle Speisen und die Küche der malaysischen Halbinsel. Mit dem hier versammelten Wissen kann man sich daran machen, in den Straßenküchen, auf den Märkten und in den Restaurants und<em> food courts</em> neue, fremde Speisen zu entdecken und zu genießen. Ich hätte mir noch Hinweise gewünscht, wo (und wann) man die typischen Lebensmittel-Märkte (<em>wet markets</em>) der Region findet, da ich ein starkes Interesse an sowas habe; aber mir ist durchaus bewusst dass dies den Rahmen eines solchen Büchleins sprengen könnte.</p>
<p>Im Großen und Ganzen deckt das Buch sein Thema recht gut ab, wenn es auch manche Behauptungen und Darstellungen darin gibt, die mich zusammenzucken lassen. So etwa der Hinweis an Diabetiker, südostasiatische Desserts könnten Zucker enthalten (ach?!) und deswegen ihrer Gesundheit nicht zuträglich sein; völlig grotesk ist der Hinweis, das malaysische Essen sei per se ungesund, weil fast alles “in Schweineschmalz frittiert werde.” Abgesehen davon dass hier Frittiertes keineswegs an der Tagesordnung ist, verbietet sich die Verwendung von Schweinefett in einem muslimischen Land schon von selbst…</p>
<p>Leider ist der Reiseführer nicht besonders flüssig zu lesen. Zwar sieht das Inhaltsverzeichnis gut strukturiert aus, der Eindruck täuscht jedoch, da sich Themen quer durch die Kapitel überschneiden und die Informationen insgesamt sehr chaotisch sortiert sind. Zusätzliche Infokästen sowie eingeschobene Textblöcke und Sondertexte zu weiteren Themen, die wohl die Gestaltung auflockern sollten, unterbrechen den Lesefluss regelmässig. Wer das meiste aus diesem Bändchen heraus holen will für seine Reise, sollte es im Idealfall mehrmals komplett gelesen haben, um zu wissen was man wo findet, und alle Informationen aufgenommen zu haben.</p>
<p>Ein weiteres Ärgernis ist die schlechte Verarbeitung des Buchs. Der durchaus stabile Kartoneinband verabschiedet sich schon bald von seiner Bindung an den Rücken; öfter bzw. komplett aufgeblätterte Seiten lösen sich aus der Bindung. Obwohl das Buch unterwegs so gut wie gar nicht zum Einsatz kam und gut verpackt drei Wochen mit uns durch Malaysia reiste, konnte man es am Ende des Trips quasi nur noch wegwerfen, da es auseinander fiel. Eine etwas hochwertigere, flexiblere Bindung in einem evtl. abwaschbaren Einband und dafür weniger dickes Hochglanzpapier wären hier wohl eine fachgerechtere Wahl gewesen.</p>
<p>Allerdings ist es nicht einfach überhaupt vernünftige Bücher über die Küche der Region zu finden, und einiges der hier vermittelten Informationen könnte ich mir sehr gut in einem schweren Hardcover über die Küche Singapurs und Malaysias vorstellen.</p>
<p><strong>Mitnehmen?</strong> Ein klares Nein. Wer durch Singapur und Malaysia reist, sollte eher den großen Bruder dieses Büchleins im Gepäck haben, den  Lonely Planet: Malaysia, Singapore &#038; Brunei. Der dicke Wälzer enthält auch ausreichend Tipps zu Essen und Trinken.  Aus dem Food Guide dagegen würde ich mir die Übersichtskarten und evtl. den Wörterbuchteil rauskopieren und einstecken, das Buch selbst aber zu Hause lassen.</p>
<p><strong>Lohnt sich’s?</strong> Für die $14.99 unverbindliche Preisempfehlung, die das Buch mal gekostet hat, hätte ich es sicher nicht gekauft – für knappe 5 Dollar bei Abebooks oder Amazon dagegen lohnt sich die Anschaffung des Buchs durchaus. Insbesondere für Reisende die noch so gut wie gar keine Erfahrung mit den Küchen der malaysischen Halbinsel haben, ist das hier vermittelte Wissen hilfreich und inspirierend. Mit dem was man hier lernen kann, ist man für die Märkte, Strassenküchen, Restaurants und <em>kopi tiam</em> in Singapur und Malaysia gut gerüstet.</p>
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		<title>KulturSchlüssel: Malaysia und Singapur</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/06/kulturschlussel-malaysia-und-singapur/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 11:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aarau, Alice]]></category>
		<category><![CDATA[Craig, JoAnn]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Max Hueber Verlag sind in der Reihe KulturSchlüssel, herausgegeben von Gerd Simon, einige wirklich gute Reiseführer der etwas anderen Art erschienen, die &#8211; wie der Titel bereits suggeriert &#8211; dem Leser fremde Kulturen besser erschließen soll. Alice Aarau, JoAnn Craig: KulturSchlüssel Malaysia &#38; SingapurAndere Länder entdecken &#38; verstehen will den Lesern die vielschichtige multikulturelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Max Hueber Verlag sind in der Reihe <em>KulturSchlüssel, herausgegeben von Gerd Simon</em>, einige wirklich gute Reiseführer der etwas anderen Art erschienen, die  &#8211; wie der Titel bereits suggeriert &#8211; dem Leser fremde Kulturen besser erschließen soll.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3190052972?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3190052972"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GM0BXF0ZL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Alice Aarau, JoAnn Craig: KulturSchlüssel Malaysia &amp; Singapur<br clear="all" />Andere Länder entdecken &amp; verstehen</a></h3>
<p>will den Lesern die vielschichtige multikulturelle Gesellschaft und Lebensweise Malaysias und Singapurs nahebringen &#8211; angesichts von drei großen Bevölkerungsgruppen mit höchst unterschiedlichem religiösem und soziokulturellem Hintergrund eine echte Herausforderung.</p>
<p><span id="more-164"></span></p>
<p>Dabei richtet sich das Büchlein mit seinen 160 Seiten weniger an den klassischen Touristen, eher schon an den Langzeiturlauber, Geschäftsmann, Globetrotter oder gar Emigranten, denn viele der Situationen, die hier beschrieben werden (wie &#8220;Duschen&#8221; am Kampung-Brunnen, Einladungen in private Häuser, zu Hochzeiten und Beerdigungen etc.) wird zumindest der Pauschal-Resort-Tourist kaum erleben.</p>
<p>Aufgeteilt ist das Buch in einen allgemeinen Teil, der Grundsätzliches zu den Unterschieden guten Benehmens in westlichen und asiatischen Kulturen erläutert, und jedem ans Herz gelegt werden kann, der in ein asiatisches Land reist &#8211; wer die hier gegebenen Tipps beherzigt hat schon eine große Klippe von Kommunikationsproblemen umschifft.</p>
<p>Es folgen allgemeine praktische Tipps zu Malaysia und Singapur &#8211; wie etwa das korrekte Benehmen in Fahrstühlen, beim Feilschen, beim Autofahren, was es zu Moskitos zu beachten gilt, Informationen zu Gepflogenheiten in Restaurants, Taxis, Toiletten, bei Trinkgeldern &#8211; kurzum, Alltäglichkeiten.</p>
<p>Der weitaus größte Teil des Buches ist ein detaillierter Knigge in Sachen Sitten und Gebräuche unterteilt nach den drei Hauptbevölkerungsgruppen; Chinesen, Malaien und Inder. Jede dieser Ethnien hat ihre eigenen Regeln und Vorstellungen von Höflichkeit, das beginnt bei Begrüßungen und Namenskunde, geht über das richtige Hinsetzen, Tischsitzen und angemessenes Verhalten von Gästen bis zu Einladungen zu Festlichkeiten und Tempelbesuchen.</p>
<p>Wer sich intensiver auf die Erfahrung Malaysia und seine sehr herzliche Bevölkerung einlassen will, sollte alle diese Dinge zumindest gelesen haben, wenn sie auch zunächst zu komplex sind um sie alle zu verinnerlichen. Denn, wie die Autorinnen immer wieder betonen, die Einwohner Malaysias können über einen Faux Pas wohl hinwegsehen, sie sind aber sehr erfreut wenn sich Gäste zumindest Mühe geben, ihre Sitten zu respektieren, und auch mal nachfragen, was angemessen ist, ehe sie sich möglicherweise unfreiwillig wie der Elefant im Porzellanladen aufführen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3190052972?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3190052972">KulturSchlüssel Malaysia und Singapur. Andere Länder entdecken und verstehen</a> ist ein trotz seiner knappen Seitenzahl sehr umfangreicher Führer in die Befindlichkeiten einer Nation, der für jeden, der Malaysia länger als nur für ein paar Tage besucht ein unverzichtbarer Begleiter im Reisegepäck sein sollte &#8211; sehr zu empfehlen.</p>
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