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	<title>Rezensionen &#187; Frauen</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Mia Ming: Schlechter Sex</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 03:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ming, Mia]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[“Von Stellungsfehlern, grotesken Fantasien und absurden Leidenschaften, Macht- und Minderwertigkeitskomplexen, sexuellen Traumwelten und der frustrierenden Realität” will Mia Ming &#8211; Schlechter Sex33 Frauen berichten über ihre lustigsten, peinlichsten &#038; absurdesten Erlebnisse laut Klappentext berichten. Das klang vielversprechend, und ich erhoffte mir Inspirationen davon auch für meine eigene Schreibarbeit &#8211; perfekte, weichgezeichnete Liebes- und Sexzenen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Von Stellungsfehlern, grotesken Fantasien und absurden Leidenschaften, Macht- und Minderwertigkeitskomplexen, sexuellen Traumwelten und der frustrierenden Realität” will</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896028146?ie=UTF8&#038;tag=foodfreak-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3896028146"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51K3OYqbZcL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Mia Ming &#8211; Schlechter Sex<br/>33 Frauen berichten über ihre lustigsten, peinlichsten &#038; absurdesten Erlebnisse</a></h3>
<p>laut Klappentext berichten.</p>
<p>Das klang vielversprechend, und ich erhoffte mir Inspirationen davon auch für meine eigene Schreibarbeit &#8211; perfekte, weichgezeichnete Liebes- und Sexzenen kann man allerorten im Kino sehen, aber wie sieht schiefgegangenes Liebesspiel, katastrophaler Sex aus?</p>
<p>Mia Ming hat 33 Erlebnisberichte von Frauen zusammengetragen, die im weitesten Sinne mit Sex zu tun haben &#8211; und setzt Vorworte an Männer und Frauen vor die Texte, die den Frauen zu sagen scheinen, schaut her, ihr seid nicht alleine mit dem miesen Sex an dem die Kerle schuld sind, es geht auch anderen so, und den Männern: schaut hin und lernt was draus. Letzteres mag ja noch halbwegs hinkommen, aber ersteres…?</p>
<p>Zunächst einmal, wenn man einen Begriff wie Todsünden verwendet, sollte man möglichst im klassischen Komplex derselben bleiben &#8211; in der christlichen Lehre, aus der sich dieser Begriff entlehnt, gibt es <a href=”http://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde”>sieben</a>, nicht 33 Todsünden, und die Überschriften scheinen auch ebenso beliebig wie sinnlos gewählt &#8211; warum soll Sex mit einem unerfahrenen Mann nicht schön sein? Auch Gier, oder selbst Unterwürfigkeit, kann im entsprechenden Kontext extrem erotisch sein. Ein Blick auf die anderen “Todsünden” zeigt aber sehr deutlich, dass es eigentlich gar nicht um (schlechten) Sex geht, sondern um lausige Beziehungen.</p>
<ul>
<li>Gier
<li>Unterwürfigkeit
<li>Nachlässigkeit
<li>Grobheit
<li>Respektlosigkeit
<li>Ignoranz
<li>Selbstüberschätzung
<li>Anspruchslosigkeit
<li>Unerfahrenheit
<li>Geiz
<li>Eitelkeit
<li>Maßlosigkeit
<li>Vergeistigung
<li>Untreue
<li>Unkontrolliertheit
<li>Verantwortungslosigkeit
<li>Phantasielosigkeit
<li>Verkommenheit
<li>Unbedarftheit
<li>Arroganz
<li>Narzissmus
<li>Falschheit
<li>Übermut
<li>Niedertracht
<li>Belanglosigkeit
<li>Widerwärtigkeit
<li>Unaufrichtigkeit
<li>Unbeholfenheit
<li>Egoismus
<li>Orientierungslosigkeit
<li>Übereifer
<li>Unorganisiertheit
<li>Wahllosigkeit</ul>
<p>Beim Lesen habe ich das Gefühl in einer 80er-Jahre-Blase zu stecken.<br />
<span id="more-586"></span><br />
Bis auf zwei oder drei der “Erlebnisse” haben alle versammelten Geschichten etwas darüber zu erzählen, wie beschissen Frauen mit sich selbst umgehen. Mit Verlaub, eine Frau die wider besseres Wissen oder Neigung mit einem Lover in einen Swinger-Club geht, und sich dort sexuellen Handlungen hingibt die sie als widerwärtig empfindet, wobei ihr Ambiente und Gäste vorher schon nicht zusagten, kann dafür schwerlich den Kerl verantwortlich machen. Es gibt da dieses schöne Wörtchen ‘Nein’ …</p>
<p>Betrunkener Mitleidssex mit jemandem, den man nicht mal attraktiv findet ist die Schuld desjenigen? Seit wann?</p>
<p>Auch andere der Berichte sind ein Indiz dafür, dass viele Frauen sich auf Kerle im Bett einlassen, die ich nicht mal mit Gummihandschuhen anfassen würde &#8211; aber ist der Mann Schuld wenn ihm eine Frau nachrennt mit der er einmal Sex hatte und sie nicht kapiert dass er nicht mehr von ihr will? Oder ist es eine Todsünde, mit jemandem nur eine intellektuell stimulierende, aber keine körperliche Beziehung haben zu wollen? Viel mehr als von miesem Sex (um Stellungen geht es gar nicht) kündet dieses Buch von massiven Kommunikationsproblemen zwischen den Geschlechtern, die nicht selten etwas mit den impliziten Erwartungen der Frauen zu tun haben.</p>
<p>Zurück zu den Todsünden… es mag zunächst antifeministisch klingen, hier nicht das Klagelied über die ach so nachlässige böse Männerwelt anzustimmen, aber ich glaube dass Frauen ganz prima für sich selbst Verantwortung übernehmen können. Eine Frau die sich (im Bett wie sonstwie) mit einem phantasielosen, verantwortungslosen, unaufrichtigen oder widerwärtigen (sic) Mann einlässt,  ist selbst schuld wenn sie nicht das bekommt was sie braucht. Zu erwarten dass jeder Mr. Right ist, ist wie das Mädchen im Märchen das erwartet dass der Prinz in schimmernder Rüstung sie auf dem Einhorn abholt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896028146?ie=UTF8&#038;tag=foodfreak-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3896028146">Schlechter Sex: 33 Frauen erzählen&#8230;</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=foodfreak-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3896028146" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> geht nicht nur am angeblichen Thema weit vorbei, sondern ist auch auch noch extrem enttäuschend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Khaled Hosseini &#8211; A Thousand Splendid Suns</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2008/07/khaled-hosseini-a-thousand-splendid-suns/</link>
		<comments>http://rezensionen.webhafen.de/2008/07/khaled-hosseini-a-thousand-splendid-suns/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 11:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Hosseini, Khaled]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Khaled Hosseini hat mit seinem Erstling, The Kite Runner, weltweit die Leser bezaubert. Sein zweiter Roman, A Thousand Splendid Suns (deutsch: Tausend strahlende Sonnen), führt erneut nach Afghanistan. Khaled Hosseini &#8211; A Thousand Splendid Suns Drei Jahrzehnte umspannt seine Geschichte, von Mariam und Laila, die beide mit demselben Mann verheiratet sind, der sie missbraucht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.khaledhosseini.com/">Khaled Hosseini</a> hat mit seinem Erstling, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0747566534?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0747566534">The Kite Runner</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0747566534" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, weltweit die Leser bezaubert. Sein zweiter Roman, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1594489513?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1594489513">A Thousand Splendid Suns</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1594489513" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> (deutsch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827006716?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3827006716">Tausend strahlende Sonnen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3827006716" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />), führt erneut nach Afghanistan.</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1594489513?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1594489513"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BBjheq-VL._SL160_.jpg"></p>
<p>Khaled Hosseini &#8211; A Thousand Splendid Suns</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1594489513" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></h3>
<p>Drei Jahrzehnte umspannt seine Geschichte, von Mariam und Laila, die beide mit demselben Mann verheiratet sind, der sie missbraucht und misshandelt und einsperrt, drei Jahrzehnte die geprägt sind vom anti-sowjetischen Dschihad, dem Bürgerkrieg und der Tyrannei der Taliban.</p>
<p>Mariam ist die uneheliche Tochter eines Geschäftsmannes, die mit 15 in die Ehe mit dem 25 Jahre älteren Rasheed gezwungen wird. Als sich herausstellt, dass sie keine Kinder bekommen kann, wird er ihr gegenüber immer brutaler, und 18 Jahre später bringt er das Mädchen Laila mit ins Haus, eine 14jährige, die ihre eigenen Gründe hat seine zweite Ehefrau zu werden &#8211; sie trägt das Kind eines anderen unter dem Herzen, welches sie Rasheed als seines verkaufen muss, will sie überleben. Ihre Familie kam im Krieg ums Leben und die einzig anderen Optionen sind Verhungern oder Prostitution.</p>
<p>Zunächst Feinde, werden Mariam und Laila vor dem Hintergrund des Krieges, der ihr Land durchzieht, zu Verbündeten und Freundinnen, die versuchen, aus ihrem kaputten Leben das Beste zu machen gegen die Behinderungen, die ihre Gesellschaft ihnen in den Weg legt.</p>
<p>Das Buch kam durch den <a href="http://www.hookedonheat.com/book-club/">Cooks Book Club</a> auf meinen Lesestapel, und wie schon Amulya Malladis <a href="http://rezensionen.webhafen.de/2008/05/amulya-malladi-serving-crazy-with-curry/">Serving Crazy with Curry</a> hätte ich mir diesen Roman ohne den Anlaß sicher nicht selbst als Lektüre ausgewählt. Die Kritiken auf dem Einband waren allerdings vielversprechend, vollmundig wird da die erzählerische Kraft Hosseinis gepriesen, und auch bei Amazon lesen sich die Kritiken (zumindest in Deutschland) ausnahmslos wie begeisterte Fanpost &#8211; großartig, toll, einzigartig, super.</p>
<p>Ein Urteil das ich absolut nicht nachvollziehen kann.<br />
<span id="more-215"></span><br />
Die Geschichte ist, gelinde gesagt, super-melodramatisch und quasi nach TV-Serien-Lehrbuch mit überzogen dargestelltem Drama und Pein aufgebohrt, die Charaktere haben keinerlei Tiefgang, die Handlung ist ebenso vorhersehbar wie klischeehaft, und an keinem Punkt spannend. Schon auf den ersten 100 Seiten habe ich mich schwer getan, weiter zu lesen, etwas das mir nur selten passiert. Der Funke sprang einfach nicht über.</p>
<p>Mariam ist keine Figur die man mag oder mit der man sich auch nur identifizieren könnte, ihr Leid ist austauschbar, ihre Gefühls- und Gedankenwelt bleibt dem Leser verschlossen. Ich weiss nicht ob es daran liegt dass Hosseini ein Mann ist, aber seine Frauenfiguren wirken nicht echt, er kann sich und den Leser nicht in sie versetzen. Andererseits sind die männlichen Charaktere nicht minder abziehbildhaft, zumeist in der Form von Rasheed reduziert auf den misogynen, brutalen Frauenunterdrücker. Sprachlich wie spannungsmässig kann mich Hosseini nicht in seinen Bann ziehen, und Geschichten von geschlagenen, unterdrückten, missbrauchten Frauen, die durch reine Zähigkeit und <em>sisterhood is powerful</em> überleben, hat man auch schon anderweitig besser gelesen.</p>
<p>Wenn Hosseini wenigstens einen ungewöhnlichen Blickwinkel oder interessante Fakten zu der historischen Ära aufbieten könnte, in welche er seine Figuren platziert hat, hätte aus <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1594489513?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1594489513">A Thousand Splendid Suns</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1594489513" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> kein grosses, aber doch ein Werk mit Anspruch werden können. So ist es eine banale Seifenoper mit vorhersehbarer Handlung und nicht minder vorhersehbarem Ausgang geworden, ins kriegszernarbte Afghanistan gesetzt, welches hier nur eine atmosphärische Nebenrolle spielt, und die nicht mal gut.</p>
<p><strong>Enttäuschend.</strong></p>
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		<item>
		<title>Barbara Esstman &#8211; Mare&#039;s Milk</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/08/barbara-esstman-mares-milk/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 04:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Esstman, Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Esstman fing nach eigenem Bekunden das Schreiben als Zeitvertreib in einer Midlife-Crisis an und meinte, es sei eine bessere Wahl als &#8220;Töpfern oder Makramee&#8221; gewesen &#8211; zweifelsohne, denn ihr Roman Night Ride Home wurde 1999 mit Rebecca de Mornay und Keith Carradine verfilmt. Warum auch immer der Verlag meinte, denselben Roman in Grossbritannien unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barbara Esstman fing <a href="http://www.authorsden.com/visit/author.asp?AuthorID=71">nach eigenem Bekunden</a> das Schreiben als Zeitvertreib in einer Midlife-Crisis an und meinte, es sei eine bessere Wahl als &#8220;Töpfern oder Makramee&#8221; gewesen &#8211; zweifelsohne, denn ihr Roman <a href="http://www.amazon.de/gp/product/006097754X?ie=UTF8&amp;tag=simo-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=006097754X">Night Ride Home</a> wurde <a href="http://www.imdb.com/title/tt0177944/">1999 mit Rebecca de Mornay und Keith Carradine verfilmt.</a></p>
<p>Warum auch immer der Verlag meinte, denselben Roman in Grossbritannien unter dem Titel</p>
<h3 align="center"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41FYM8MQ78L._SL160_.jpg" /><br clear="all" /><br clear="all" />Mare&#8217;s Milk</h3>
<p>veröffentlichen zu müssen ist ein Rätsel das sich mir nicht erschließt.</p>
<p>Die Handlung spielt im Jahr 1947 in Missouri. An einem schönen Frühlingstag stirbt der 16-jährige Simon Mahler, als sein Pferd Zad, eine rassige Araberstute, über einen Felsbrocken stolpert und ihn dabei unabsichtlich abwirft, da er nur halb im Sattel gesessen und sich auf diesem herumgelümmelt hatte. Sein Vater, Neal, der die Pferdenarrheit seiner Ehefrau noch nie verstanden oder gut geheissen hat, lässt seine Frau &#8211; die vor Trauer ausser sich ist &#8211; einige Zeit in eine geschlossene Anstalt einweisen, wo man ihr mit Elektroschocks und Psychopharmaka noch den letzten Funken Verstand aus dem Hirn zu treiben versucht.</p>
<p>Noch in derselben Nacht erschiesst Neal Mahler Zad, die das Lieblingspferd seiner Frau war, und verkauft alle ihre Pferde, die Nora mit einem kleinen Erbe ihrer Großmutter finanziert hatte. Über Wochen versucht er diesen Akt der Grausamkeit vor Nora zu verbergen. Die Familie bricht schließlich auseinander, Neal zieht mit Tochter Clea in die Stadt und überlässt seine Frau, die seiner Meinung nach nur zu Verstand kommen muss, ihrem Schicksal. Sein Ziel ist es, die Farm zu verkaufen und alsbald nimmt er einen Job in Chicago an. Doch Nora will auf ihrem Grund und Boden bleiben.<br />
<span id="more-170"></span><br />
Ihr zur Seite stehen ihre Mutter, Maggie Rhymer, die nach Jahren des Globetrotterdaseins zurückkehrt, weil sie nicht mitansehen will, wie Neal die Ranch verkauft, auf der ihre Familie seit 70 Jahren lebt, und Ozzie Kliner, Jugendliebe von Nora und Pferdespezialist.</p>
<p>Erzählt wird das Ringen einer Frau um die 40 um ihre persönliche Freiheit und geistige Gesundheit in verschiedenen Abschnitten aus dem Blickwinkel der Haupthandlungsträger:</p>
<ul>
<li>Neal Mahler &#8211; ein erfolgreicher, skrupelloser Geschäftsmann und Städter, der seine Frau noch nie verstanden hat und glaubt, wenn sie ihm nur gehorcht und mit ihm in die Stadt zieht wird alles gut</li>
<li>Clea Mahler &#8211; das jüngere Kind von Nora und Neal, zerrissen zwischen ihren Eltern, die nicht weiss wem sie glauben soll</li>
<li>Nora Mahler &#8211; die Pferdenärrin die sich zum Wohle ihrer Ehe in den letzten zwanzig Jahren von fast allem abgenabelt hat das ihr etwas bedeutete, mit Ausnahme der Pferde. Nachdem Neal ihr die Pferde genommen hat, muss sie auch seelisch ganz von vorn anfangen. In der Öffentlichkeit steht sie als durchgedrehte Ehefrau und schlechte Mutter da</li>
<li>Maggie Rhymer &#8211; Noras Mutter, die als einzige Neal Mahler für das Wohl ihres Kindes und Enkelkindes die Stirn bietet</li>
<li>Ozzie Kliner &#8211; Noras Jugendliebe, der ihretwegen in den 2. Weltkrieg zog, sie auch 20 Jahre später noch liebt, und versucht Nora zu helfen wieder sie selbst zu sein &#8211; wenn sie es will</li>
</ul>
<p>Der Roman ist ebenso vorhersehbar wie herzerwärmend, und natürlich findet alles nach Irrungen und Wirrungen zu einem Happy-End &#8211; eine typische Frauen-Familien-Liebesgeschichte mit Pferden, die allerdings sehr gekonnt auf der emotionalen Klaviatur der Leser(innen) spielt &#8211; obwohl pferdebegeisterte Liebesromane nicht unbedingt mein Genre sind habe ich das Buch gern und mit Vergnügen gelesen &#8211; ausgezeichnete Unterhaltung, die in die Abgründe der menschlichen Seele blickt, und sich dabei um ein wenig Südstaaten-Familiensaga windet. Durch die geistige Zerrissenheit Noras gewinnt der Roman eine Tiefe über die Klischees der Gattung hinaus, die ihn lesenswert macht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Joyce Tyldesley &#8211; Hatschepsut</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/06/joyce-tyldesley-hatschepsut/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 04:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tyldesley, Joyce]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hatschepsut]]></category>
		<category><![CDATA[Pharaonen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den faszinierendsten Gestalten der Historie Altägyptens gehört die Pharaonin Hatschepsut &#8211; und wohl auch zu den umstrittensten, haben ihr doch die Archäologen in den vergangenen Jahrzehnten so mancherlei angedichtet, das mehr der Fantasie und Misogynie der Wissenschaftler als der Faktenlage entsprang. Wer und vor allem, was war Hatscheput wirklich? Was waren ihre Motive und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den faszinierendsten Gestalten der Historie Altägyptens gehört die Pharaonin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hatschepsut" title="Wikipedia  Hatschepsut">Hatschepsut</a> &#8211; und wohl auch zu den umstrittensten, haben ihr doch die Archäologen in den vergangenen Jahrzehnten so mancherlei angedichtet, das mehr der Fantasie und Misogynie der Wissenschaftler als der Faktenlage entsprang. Wer und vor allem, <strong>was</strong> war Hatscheput wirklich? Was waren ihre Motive und Ziele? Wie ist ihr Wirken insgesamt in der 18. Dynastie einzuordnen? Diesen Fragen stellt sich</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3809030120?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3809030120"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/715C5FXHEML._SL160_.gif" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Joyce Tyldesley: Hatschepsut<br clear="all" />Der weibliche Pharao</a></h3>
<p>1996 erschienen, kann man <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3809030120?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3809030120">Hatschepsut. Der weibliche Pharao</a> wohl als die derzeit aktuellste und umfassendeste Biographie der Königin aus dem 15. Jahrhundert vor Christus bezeichnen.</p>
<p><span id="more-159"></span></p>
<p>Tyldesley führt ihre Leser auf einer Spurensuche durch das Land am Nil. Sie beginnt mit einer für die Analyse des Selbstverständnisses der Pharaonen dieser Zeit sehr hilfreichen Übersicht über die militärisch-politische Lage des Staates Ägypten am Beginn der 18. Dynastie. Dabei zeigt sie auf, dass  die Pharaonen des Neuen Reiches sich als rechtmässige Erben und inhaltliche Nachfolger der glorreichen, idealisierten Regierungszeit der 12. Dynastie sahen. Dann entflicht und entwirrt sie die Verwandtschaftsverhältnisse und auch die öffentliche Wahrnehmung des königlichen Clans der Thutmosiden.</p>
<p>Von dort schlägt sie den Bogen von der Königstochter und Königin Hatschepsut (also der Gemahlin eines Pharao, die für diesen die Regierungsgeschäfte quasi als Regentin führt) zur Herrscherin Hatschepsut, die sich zum (männlichen) Pharao wandelte. Tyldesley kann klar zeigen, dass Hatschepsut zunächst ohne Ambitionen in der ihr von der Gesellschaft zugewiesenen Rolle verharrte. Was schließlich für sie den Ausschlag gab, entgegen der Konvention den Posten des Pharao zu übernehmen, ist ungewiß &#8211; sicher ist aber, dass die Pharaonin ihr Land gewissenhaft regierte und eine Zeit der kulturellen und wirtschaflichen Blüte einleitete.</p>
<p>Die Autorin räumt sorgfältig mit verbreiteten Vorurteilen über Hatschepsut auf, etwa dass sie eine machtgierige böse Stiefmutter gewesen sei die ihren Neffen unterdrückte und seines Thron beraubte, oder das Militär &#8211; typisch Frau eben &#8211; habe verfallen lassen. Natürlich führt Tyldesley den Leser auch in den Prachtbau von <em>Djeser-Djeseru</em>, heute Deir-el-Bahari, einen der wohl schönsten Tempel der Menschheitsgeschichte.</p>
<p>Sie versucht Licht in die Beziehung von Hatschepsut und ihrer inoffiziellen rechten Hand Senenmut zu bringen, zeigt, wie politische Propaganda in der Antike funktionierte, und wie geschickt es die Pharaonin verstand, sich den starken Einfluß der Religion zunutze zu machen um ihre Herrschaft zu festigen.</p>
<p>Schließlich findet Tyldesley auch Erklärungsmodelle für das Verschwinden Hatschepsuts aus den offiziellen Königslisten, die noch ganz andere Interpretationen als die bislang favorisierten zulassen &#8211; etwa dass ein Teil der Auslöschungen von Darstellungen von Hatschepsut, die sich immer stark als Tochter Amuns / Ammon-Ras präsentierte, auf Bilderstürmer der Zeit um Echnaton zurückgehen; oder dass ihre Tilgung aus den Königslisten zugunsten einer reinen Thutmosiden-Reihe auch eine Folge davon ist, dass sie sich auf ihren Stelen stets nur als Mitregentin eines der Thutmosis-Pharaonen angegeben hat und damit keine reine &#8216;eigene&#8217; Regierungszeit aufweisen konnte, selbst wenn sie de facto mehr als zwei Jahrzehnte die Geschicke des Landes bestimmte.</p>
<p>Tyldesleys Buch über Hatschepsut kann man mit Fug und Recht als das aktuelle Standardwerk zum Thema bezeichnen. Ihre Sachkenntnis und die unaufgeregte Zusammenstellung und Analyse der vorliegenden Fakten und Theorien ermöglichen einen relativ vorurteilsfreien Blick auf die mysteriöse Pharaonin, die Gliederung ist in sich schlüssig.</p>
<p>Wie viele Sachbücher ist der Text teilweise mühsam zu lesen, was aber weniger an den sprachlichen Fähigkeiten der Autorin als an der Komplexität des Themas und der zu verarbeitenden Faktenfülle liegt. Eine flüssige Biographie im klassischen Sinne ist das Buch jedoch nicht, eher eine Annäherung in Splittern und Bruchstücken an ein Leben, das vor mehr als 3.000 Jahren gelebt wurde.</p>
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		<title>Birgit Fiolka &#8211; Sit-Ra. Die Rache der weisen Frau</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 09:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Fiolka, Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Pharaonen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schriftstellerin Birgit Fiolka interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für das alte Ägypten und hat mehrere Romane geschrieben, die in der Pharaonenzeit spielen. Der Roman Birgit Fiolka: Sit Ra &#8211; Die Rache der weisen Frau. erzählt die Lebensgeschichte der Prinzessin Sit-Ra, einer Tochter Echnatons. Ihre Amme &#8211; ebenfalls mit dem Namen Sit-Ra, deren Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schriftstellerin <a href="http://birgit-fiolka.de">Birgit Fiolka</a> interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für das alte Ägypten und hat mehrere Romane geschrieben, die in der Pharaonenzeit spielen. Der Roman</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426621940?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3426621940"><br />
<img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S3XVMMZNL._SL160_.jpg" height="140" width="89" border=0 /><br clear="all" /><br clear="all" />Birgit Fiolka: Sit Ra &#8211; Die Rache der weisen Frau.</a></h3>
<p>erzählt die Lebensgeschichte der Prinzessin Sit-Ra, einer Tochter Echnatons. Ihre Amme &#8211; ebenfalls mit dem Namen Sit-Ra, deren Leben wird in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426621932?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3426621932">Sit-Ra. Weise Frau vom Nil.</a> aufgerollt &#8211; hinterläßt ihr Papyri mit Aufzeichnungen, die das Leben der jüngeren Sit-Ra auf ewig verändern. Die Prinzessin begreift, dass ihr Platz bei Hofe ist und sie die Geschicke Ägyptens nicht widerstandslos in die Hand der derzeitigen Herrscher legen kann. Sie muß ausziehen und ihren Thronanspruch geltend machen, obwohl es genau das ist was sie nie wollte &#8211; damit das Land am Nil blühen kann.</p>
<p><span id="more-156"></span></p>
<p>Der Herrscher Ägyptens ist Horemheb oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haremhab">Haremhab</a>, der ursprüngliche Oberbefehlshaber des Militärs unter Echnaton, der auch auf die Regentenzeit Tutanchamuns Einfluß gehabt hat und sich später, vor den Ramessiden, zum Pharao aufschwang. Mit dem Kniff, die nicht belegte Tochter Echnatons Sit-Ra als vorgeblich matrilineare Erbin des Throns einzubringen, und sie noch als junge Frau einen Bürgerlichen, den späteren Ramses den I.,  heiraten zu lassen, schlägt Fiolka hier den Bogen von Haremhab zu seinem Wesir Paramessu / Ramses.</p>
<p>Die Frage der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrilinearit%C3%A4t">Matrilinearität</a> in der Thronfolge der ägyptischen Pharaonendynastien ist umstritten,  glaubt man diese Prämisse des Romans allerdings, ergibt sich ein interessantes Sittengemälde persönlicher und politischer Verflechtungen und Betrügereien am Hofe Ägyptens. Auch die Sichtweise Fiolkas auf Echnaton kann man durchaus in Frage stellen, historische Genauigkeit ist nicht ihre Stärke. Das macht sich nicht nur an den konsistent gräcisierten Ortsnamen oder Eigenbezeichnungen fest &#8211; das könnte vom Verlag gewollt sein &#8211; sondern auch daran, dass dem Roman der Geschmack des Ägyptischen fehlt.</p>
<p>Fiolka erzählt eine klassisch-dramatische Liebesgeschichte, von einer Frau, die sich in jemanden verliebt, den sie zu hassen glaubte, und der verliebt sich (natürlich) in sie, obwohl er meinte, sie nur benutzen zu können. Am Ende sind beide gebrochene Gestalten, die von den Zwängen, die ihre höheren Aufgaben und ihr Leben ihnen auferlegen, aber auch von ihren eigenen menschlichen Begierden, von Arroganz, Stolz, Hass und Hochmut auseinandergetrieben werden &#8211; natürlich nur zum Wohle Ägyptens.</p>
<p>Leider vermag Fiolka jedoch nicht die Faszination des Landes von Binse und Biene zu vermitteln &#8211; so stark und emotional intensiv ihre Charaktere geschildert sind, so blaß und detailarm bleibt der historische, der geographische, der kulturelle Background. Die Plots könnten austauschbar auch in Griechenland, dem alten Rom oder in sonst einer Kultur spielen, weder das Alltagsleben noch das sakrale Ägypten, weder die klimatischen und sozialen, noch die künstlerischen Besonderheiten Ägyptens finden bildhaft Eingang. Das  pharaonische Ägypten erwacht hier nicht zu neuem Leben, sondern bleibt reiner Bilderrahmen. (Stattdessen erlaubt sich die Autorin auch noch Schnitzer wie den, eine ägyptische Prinzessin Mais essen zu lassen&#8230; )</p>
<p>Für mich war der Roman unbefriedigend &#8211; die Story ging zu Herzen, ohne Frage, aber leider ansonsten am Thema, nämlich dem Ägypten der ausgehenden 18. Dynastie, vorbei. Von einem historischen Roman erwarte ich, dass er etwas von der Zeit erzählt, das über Lügen, Kriege und Intrigen hinausreicht, und das kann Birgit Fiolka zumindest mit diesem Buch nicht bieten.</p>
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		<title>Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ryffel-Rawak, Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Doris Ryffel-Rawak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und bekannte Expertin auf dem Gebiet von Aufmerksamkeitsstörungen. Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert Mit ihrem Buch deckt sie nun auch für den deutschsprachigen Markt ab, was Autorinnen wie Sari Solden auf andere Weise im amerikanischen Sprachraum versucht haben &#8211; einen spezifischen Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doris Ryffel-Rawak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und bekannte Expertin auf dem Gebiet von Aufmerksamkeitsstörungen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3456841213?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3456841213"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HWBKEX5RL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear=all></brclear=all>Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert </a></h3>
<p>Mit ihrem Buch deckt sie nun auch für den deutschsprachigen Markt ab, was Autorinnen wie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1887424970?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1887424970">Sari Solden</a> auf andere Weise im amerikanischen Sprachraum versucht haben &#8211; einen spezifischen Blick auf das Leid und Leiden von Frauen mit AD(H)S.</p>
<p><span id="more-119"></span></p>
<p>Endlich einmal werden Themen angesprochen, die in der meist auf männliche, hyperaktive Kinder ausgerichteten Standardliteratur zum Thema kein Gehör finden &#8211; Somatisierungsstörungen, Essstörungen, PMS sind gesundheitliche Einschränkungen, unter denen gerade AD(H)S-betroffene Frauen sehr viel stärker leiden als ihre Geschlechtsgenossinnen. Warum das so ist, ist noch unklar, Forschung tut not. Hormonelle Schwankungen sind für AD(H)S-Patientinnen mit sehr viel dramatischeren Auswirkungen verbunden als für die anderen. Das Leben von Frauen wird auch aufgrund der Anforderungen, die an sie in Familie und Gesellschaft gestellt werden, mit AD(H)S ungleich schwieriger.</p>
<p>Ryffel-Rawak schenkt hier verschiedenen Frauengruppen aus ihrer therapeutischen Praxis Gehör; vom Mädchen über die Frau in den Zwanzigern, Dreissigern und Vierzigern bzw. ab dem 50. Lebensjahr. Sie blickt auf Lebensläufe und Lebensbeichten und stellt das Gemeinsame in ihnen heraus, zeigt Lösungsansätze auf und wiederkehrende Probleme.</p>
<p>Ein engagiertes, mutiges Buch, das Betroffenen wie Therapeuten die Augen öffnen und viel Ideen und Handwerkszeug liefern kann. (Nicht nur) für Frauen mit ADHS sehr zu empfehlen.</p>
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		<title>Robyn Davidson &#8211; Spuren</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Oct 2006 05:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Davidson, Robyn]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Robyn Davidson ist 27 Jahre alt, als sie einer verrückten Idee nachgeht &#8211; mit Kamelen den australischen Kontinent zu durchqueren. Und das ohne einen Penny in der Tasche, ohne Ahnung vom australischen Outback, und mit einer riesigen Portion Naivität. So ist vorprogrammiert, dass sie, die weisse Frau inmitten von Ultra-Macho-Land, zunächst einen nervaufreibenden Kampf mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robyn Davidson ist 27 Jahre alt, als sie einer verrückten Idee nachgeht &#8211; mit Kamelen den australischen Kontinent zu durchqueren. Und das ohne einen Penny in der Tasche, ohne Ahnung vom australischen Outback, und mit einer riesigen Portion Naivität. So ist vorprogrammiert, dass sie, die weisse Frau inmitten von Ultra-Macho-Land, zunächst einen nervaufreibenden Kampf mit ihrer Umwelt führt. Fast zwei Jahre arbeitet sie in lausigen Jobs in <a href="http://www.australien-info.de/alice.html">Alice Springs</a>, um ihren Unterhalt zu sichern und von einem sie ausbeutenden Kamelhändler alles zu lernen, was sie über Kamele lernen kann.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499231409?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499231409" title="Davidson Spuren"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/512WQFS298L._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Robyn Davidson &#8211; Spuren. Eine Reise durch Australien</a></h3>
<p>Sie steht das durch dank ihrer Vision, dank ihrer überbordenden Liebe zu dem Land und zu den Tieren, mit denen sie zusammenarbeitet.</p>
<p>Dann, endlich, zieht sie los, mit vier halbwilden Kamelen und einem abgerissenen Hund, und durchquert innerhalb von 8 Monaten die <a href="http://www.nationalgeographic.com/wildworld/profiles/terrestrial/aa/aa1303.html">Gibson-Wüste</a> allein.</p>
<p><span id="more-117"></span></p>
<p>Schon der Kampf mit sich selbst, der eignen Unbedarftheit, aber auch mit widerborstigen Kamelen, unfreundlichen Mitmenschen und einfach der Gnadenlosigkeit des Wüstenlebens, macht &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499231409?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499231409">Spuren</a>&#8221; zu einer hinreißenden Reise- und Abenteuererzählung. Davidson berichtet so unverblümt, frisch von der Leber weg und ohne falsche Scham auch von ihren peinlichsten Momenten, mit soviel Witz und Selbstironie, dass selbst die größten Katastrophen noch zu heiteren Episoden werden.</p>
<p>Während Davidson ihren Respekt vor der &#8220;normalen&#8221; Welt jenseits der Wüste bald verliert, weil sie kapiert, dass nur sie selbst sich beurteilen kann und da draussen im Outback andere Wertmaßstäbe gelten, dass Authentizität und Überleben wichtiger sind als gekämmte Haare und glückliche Reporter, ist ihre Reiseerzählung tief geprägt vom Respekt für das Land, seine Natur und die Aboriginals. Sie lernt, mit anderen, eigenen Augen die Welt zu sehen, und auch den Blickwinkel der Ureinwohner zu verstehen. Dabei macht sie nicht halt vor ausdrücklichen Anklagen gegen die weiße Regierung des Landes, die die Ureinwohner systematisch ausgeraubt und beinahe ausgerottet hat; ihr Buch ist ein Aufschrei gegen den Rassismus, der auch heute, 25 Jahre nach ihrem Buch, leider in Australien weit verbreitet ist.</p>
<p>Das alles ist verpackt in atemberaubende Naturbeschreibungen, die jedem Australienfan das Herz höher schlagen lassen. Eine fesselnde, abenteuerliche Reiseerzählung aus dem wahren Leben, die auch fast 3 Jahrzehnte später nichts von ihrem Reiz verloren hat. Großartig.</p>
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		<title>Jane Clarke &#8211; Fit mit BodyFoods für Frauen</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jane-clarke-fit-mit-bodyfoods-fur-frauen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Aug 2006 09:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clarke, Jane]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch der Ernährungsberaterin Jane Clarke, die eine Ausbildung an der renommierten Cordon Bleu Küchenschule genossen hat und in Großbritannien als Kolumnistin aus Radio und Fernsehen bekannt ist, versucht, einen Gesamtüberblick über das Thema gesunde Ernährung zu bieten, der spezifisch für Frauen zugeschnitten ist. Jane Clarke &#8211; Fit mit BodyFoods für Frauen Im Original lautet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch der Ernährungsberaterin Jane Clarke, die eine Ausbildung an der renommierten Cordon Bleu Küchenschule genossen hat und in Großbritannien als Kolumnistin aus Radio und Fernsehen bekannt ist, versucht, einen Gesamtüberblick über das Thema gesunde Ernährung zu bieten, der spezifisch für Frauen zugeschnitten ist.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3802513568&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" title="BodyFoods für Frauen"><br />
</a></p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3802513568&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" title="BodyFoods für Frauen"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3802513568.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Jane Clarke &#8211; Fit mit BodyFoods für Frauen</a></h3>
<p>Im Original lautet der Titel übrigens schlicht &#8220;Bodyfoods for Women&#8221;. Warum der Verlag meinte, dem unbedingt das Adjektiv &#8220;fit&#8221; spendieren zu müssen, bleibt ebenso offen wie die Frage, für was Lebensmittel (foods) denn sonst taugen sollen, wenn nicht für den Körper (body).</p>
<p><span id="more-89"></span></p>
<p>Untergliedert ist &#8220;Fit mit Body Foods für Frauen&#8221; in drei Teile. Im ersten Abschnitt versammelt Clarke die Grundlagen einer gesunden Ernährung. Die Informationen zu Vitaminen sind lesenswert, ihre Informationen zu Nahrungsfetten schlichtweg veraltet, und im Wesentlichen wird hier nur oft kolportiertes Illustrierten-&#8221;Wissen&#8221; aus der Ernährungsecke noch einmal übersichtlich zusammengefaßt.</p>
<p>Der zweite Teil soll laut Klappentext den &#8220;Zusammenhang der 20 häufigsten Gesundheitsprobleme von Frauen mit der Ernährung&#8221; beleuchten. Zu diesen 20 gehört dann auch ein &#8220;Wohlfühlwochenende&#8221; und &#8220;Sex&#8221;. Interessant, was so alles unter Probleme fällt.</p>
<p>Ob Allergien, Depressionen, Schwangerschaft, Migräne oder Wechseljahre, Clarke bemüht sich, Symptome, mögliche Ursachen und Randerscheinungen und allgemeine Tipps mit viel Sachkenntnis zusammenzutragen. Die Texte sind sehr informativ und als Gesundheitsratgeber für Frauen gut geeignet &#8211; bis auf ausgerechnet die Ernährung, denn was sie da an Ernährungsratschlägen gibt und an Rezepten aus dem 3. Teil den jeweiligen Beschwerden zuordnet, ist größtenteils beliebig und streckenweise unsinnig und widersprüchlich. So finden sich etwa auf ein und derselben Seite direkt hintereinander die folgenden beiden Tipps:</p>
<p>- Widerstehen Sie allem Süßen<br />
- Essen Sie ballaststoffreiche Speisen mit etwas Zucker als Imbiss.</p>
<p>Im dritten Teil findet die Leserin dann 100 Rezepte aus der Küche der Autorin, die von unsäglich langweilig über klassisch bis innovativ reichen und aus einer beliebigen Kochbuchsammlung zusammengeklaubt sein könnten.</p>
<p>Clarke verspricht, dass frau sich mit Hilfe ihres Buches ihren ganz persönlichen Ernährungsplan zusammenstellen könne, doch davon ist das Buch weit entfernt. Ich würde mir wünschen, dass die teilweise ausgezeichneten Infotexte zu Themen wie Menstruation oder Allergien in einem eigenen Buch erschienen, ohne den eher fragwürdigen und wenig hilfreichen Rezeptteil, der wie nachträglich hinzugefügt wirkt.</p>
<p>Zum Thema Ernährung wie zum Thema Gesundheit für Frauen gibt es weit bessere Bücher.</p>
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		<title>Mireille Guiliano &#8211; Warum französische Frauen nicht dick werden</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/mireille-guiliano-warum-franzosische-frauen-nicht-dick-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2006 09:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Guiliano, Mireille]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Mireille Guiliano ist eine Französin, die in New York lebt, und seit Jahren die Frontfrau für den renommierten Champagner-Hersteller Veuve-Clicquot in dessen Dependance im Big Apple. Gern spricht man in den USA vom &#8220;French Paradox&#8221;, der Tatsache dass Franzosen trotz angeblich ungesunder Lebensweise (Brot, fette Käse, Wein) gesünder sind als die Nachbarn auf der anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mireille Guiliano ist eine Französin, die in New York lebt, und seit Jahren die Frontfrau für den renommierten Champagner-Hersteller Veuve-Clicquot in dessen Dependance im Big Apple. Gern spricht man in den USA vom &#8220;French Paradox&#8221;, der Tatsache dass Franzosen trotz angeblich ungesunder Lebensweise (Brot, fette Käse, Wein) gesünder sind als die Nachbarn auf der anderen Seite des Atlantiks, und worüber könnte eine Frau besser schreiben als &#8211; <em>naturellement</em> &#8211; über Diät, Weiblichkeit, und Schönsein?</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3827005655&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/418AT7Z6HKL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Mireille Guiliano &#8211; Warum französische Frauen nicht dick werden</a></h3>
<p>Während wissenschaftliche Studien genau zeigen, was wirklich dran ist am <em>French Paradox</em>, führt Guiliano ihre Leser und Leserinnen ein in die Welt, wie ihrer Meinung nach französische (also echte) Frauen ticken und in die &#8220;kleinen Geheimnisse&#8221; einer Frau, die es braucht, um ein Leben lang schlank und schön und feminin wie, nun, wie eine Französin zu sein.</p>
<p><span id="more-87"></span></p>
<p>Man merkt dem Buch sehr deutlich an, dass es für Amerikanerinnen geschrieben wurde, und diesen französische Lebensart vermitteln soll. Es gibt sich als Anti-Diät-Buch, verspricht, dass eine kluge Frau auf nichts verzichten muß, und dennoch ihre Figur halten kann, wenn sie nur den weisen kleinen Lebensregeln folgt, die Madame Guiliano dann säuberlich auflistet.</p>
<p>Gewürzt ist diese Zusammenstellung mit vielen kleinen <em>bien sûr</em>, <em>au contraire</em> und anderen frankophilen Einsprengseln, die wohl originell sein sollen bzw. dem US-Leser das Französische daran deutlich machen sollen. Die vielen französischen Begriffe sind am Anfang noch ganz nett, wirken durch das Buch hindurch angehäuft aber irritierend bis einfach nervig und aufgesetzt, und wer nicht einen Grundwortschatz besitzt, wird davon auch aus inhaltlichen Gründen wenig begeistert sein.</p>
<p>Was ist nun dran an der These, dass französische Frauen nicht dick werden? Leider erklärt Mireille Guiliano nicht wirklich, wie sie es schafft, zweimal täglich drei Gänge zu verspeisen, Wein dazu zu trinken und regelmässig Champagner (so viel Werbung muß sein), und dabei schlank zu bleiben.</p>
<p>Ihre Zaubertricks sind: sich regelmässig bewegen und zu Fuß gehen (zugegebenermaßen nicht nur in den USA eine aussterbende Bewegungsform), gute hochwertige Nahrungsmittel verspeisen, viel Kräuter zu verwenden, mehr Obst und Gemüse zu essen, viel Wasser zu trinken &#8211; und: Überraschung! &#8211; insgesamt weniger zu essen!</p>
<p>Dazu kommt dann noch eine magische Lauchsuppe, der bekannten Diät-Kohlsuppe nicht unähnlich, die frau ab und zu verspeisen soll. Kein Diät-Buch?</p>
<p>Das alles ist nicht wirklich wahnsinnig neu oder revolutionär, sondern dürfte eher unter <em>common sense</em> fallen.</p>
<p>Nett zu lesen sind die Kindheits- und Jugendgeschichten aus einem ländlichen, traditionellen  französischen Leben, und das ist auch das, was das Buch interessanter macht als die vorgeblichen Schönheitstipps vom Stil &#8220;Französinnen tun dies, Französinnen tun das&#8221; &#8211; die privaten Erfahrungen der Autorin. Viel mehr ist es  nicht: ein persönlicher Bericht über die Diäterlebnisse von Mireille Guiliano, die sie als allgemeine französische Lebensweisheiten an die Frau zu bringen versucht, die sich gern als elegante Französin sehen möchte.</p>
<p>Auf einer Skala von charmant bis penetrant liegt <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3827005655&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Warum französische Frauen nicht dick werden. Lebenslust macht schlank</a> ziemlich genau in der Mitte. Wer den Plauderton der Clicquot-Präsidentin und ihr reichlich verwendetes Franzosisch mag, findet hier zwei Stunden leichte Lektüre, mit ein paar mehr oder weniger interessanten Rezepten aufgepeppt. Ansonsten ist das <strong>ein Buch, das man getrost auslassen kann.</strong></p>
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		<title>Hara Estroff Marano &#8211; Style Is Not A Size</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Aug 2006 12:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marano, Hara Estroff]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Hara Estroff Marano ist Herausgeberin von Psychology Today und bekannte Lebensberaterin in den USA. Ihr Buch Style Is Not A Size richtet sich nach Beschreibung des Klappentextes an Frauen, die nicht in die Popkultur von schlank, schön, geschminkt passen &#8211; weil sie das nicht können oder nicht wollen &#8211; und sich nicht dem Diktat schnellebiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hara Estroff Marano ist Herausgeberin von <a href="http://www.psychologytoday.com/">Psychology Today</a> und bekannte Lebensberaterin in den USA. Ihr Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0553352709?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0553352709">Style Is Not A Size</a> richtet sich nach Beschreibung des Klappentextes an Frauen, die nicht in die Popkultur von schlank, schön, geschminkt passen &#8211; weil sie das nicht können oder nicht wollen &#8211; und sich nicht dem Diktat schnellebiger minderwertiger Fashion-Fetzen ergeben wollen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0553352709?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0553352709"><img src="http://g-images.amazon.com/images/G/01/ciu/21/a9/7ac0d250fca0ee419c913010.M.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Hara Estroff Marano &#8211; Style Is Not A Size</a></h3>
<p>Erwartet hatte ich eher eine Art psychologischen Ratgeber zum Thema weibliche Selbstwahrnehmung. Vielleicht hätten meine Erwartungen anders ausgesehen, hätte ich mir bewußt gemacht, dass Marano auch lange Zeit eine Kolumne in der <a href="http://www.style.com/vogue/index.html">VOGUE</a> geschrieben hat. So war ich zunächst enttäuscht, was aber mehr an meinen Erwartungen lag als am Buch. Tatsächlich widmet sie die Eingangskapitel Themen wie &#8220;Attractiveness is an Attitude&#8221; oder &#8220;Climbing Out Of The Body Trap&#8221;, und geht darauf ein, dass füllige, runde und vollschlanke Frauen nicht nur existieren sondern die Mehrheit ausmachen, und sich dennoch an Modetrends für untergewichtige Models orientieren sollen (nicht selten mangels Alternativen auch müssen).</p>
<p><span id="more-81"></span></p>
<p>Mit ihrem Buch versucht Marano, Auswege aus dem Dilemma aufzuzeigen und Frauen aller Körperformen &#8211; egal ob zu dick, zu dünn, zu breitschultrig oder zu schmalbrüstig &#8211; Hilfsmittel an die Hand zu geben, sich dennoch attraktiv und hochwertig zu kleiden, einen eigenen Stil jenseits von Trends zu entwickeln.</p>
<p>Marano gibt handfeste Tipps, wie frau sich eine Garderobe für alle Zwecke zulegt, diese vernünftig pflegt und gezielt ausbaut. Das Kapitel über das Kaufen eines Büstenhalters in einem Fachgeschäft lässt mich angesichts aussterbender Einzelhändler zugunsten großer Massenramschketten bedauernd aufseufzen, bietet aber der interessierten Leserin wirklich hilfreiche Hinweise. Auch bewanderte Modefreaks können hier noch etwas dazulernen.</p>
<p>Da, wo es um Stoffmuster und -farben und Schnittlinien geht, um die &#8220;richtige&#8221; Rock- oder Mantelform für den eigenen Körper, verlässt Marano allerdings den Weg des Selbstbewußtseins zugunsten von konventionellen Ansichten darüber, wie eine elegante Frau auszusehen hat &#8211; hier ist das Buch eine informative, aber doch biedere Version von &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0446672238&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Dress to success</a>&#8220;. Marano nennt Kleidungsstile und auch Marken, die teilweise sehr US-spezifisch sind und bei deren Abbildungen (allesamt Schwarzweiss-Zeichnungen) sich mir bisweilen die Bluse kräuselt.</p>
<p>Anscheinend unverzichtbar sind dann auch Listen mit Do&#8217;s und Dont&#8217;s, mit den schlimmsten Modesünden oder den besten Makeup-Tips (dass es Frauen gibt, die kein Makeup wollen, scheint im Kontext Maranos undenkbar), Ratschläge, wie man mit Accessoires den richtigen &#8220;Pep&#8221; für den eigenen Stil kreiert, und welcher Haarschnitt optimal für welche Gesichtsform ist.</p>
<p>&#8220;Style is not a size&#8221; ist ein <strong>solider, aber eher bodenständiger Ratgeber</strong> einer alten Häsin des Modebusiness und vielleicht gerade deswegen zeitlos, auf jeden Fall ist es eine <strong>gute Basislektüre</strong>, wenn man sich mit einer Neugestaltung oder Konsolidierung des eigenen Modestils befassen möchte. Die psychologische Seite wird zwar durchaus ausgeführt, es folgen aber wenig Konsequenzen daraus, das herrschende Schönheitsideal wird nicht weiter in Frage gestellt &#8211; als Ergebnis legt Marano einen weiteren &#8220;Wie ich mehr aus mir selbst mache&#8221;-Guide für weibliche <em>Fashion Victims</em> vor, der durchaus lesenswert ist, aber hier und da nicht wirklich up to date. Zur Ergänzung sei &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/1592400418&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">The Pocket Stylist</a>&#8221; empfohlen&#8230;</p>
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