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	<title>texte.webhafen.de &#187; Autorenhaus</title>
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	<description>Rezensionen und andere Texte von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Natalie Goldberg: Wild Mind &#8211; Freies Schreiben</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 02:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldberg, Natalie]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Natalie Goldberg ist Autorin und gibt Kurse in kreativem Schreiben. Ihre Erfahrungen mit dem Dasein als Schriftstellerin versucht sie in Natalie Goldberg: Wild Mind &#8211; Freies Schreiben ihren Lesern zu vermitteln. In 62 kurzen Texten / Kapiteln, die weder linear aufeinanderfolgen noch unbedingt miteinander zu tun haben, lässt sie uns einen Blick auf ihr Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natalie Goldberg ist Autorin und gibt Kurse in kreativem Schreiben. Ihre Erfahrungen mit dem Dasein als Schriftstellerin versucht sie in</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932909437?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3932909437"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/415H60Z7QKL._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>Natalie Goldberg: Wild Mind &#8211; Freies Schreiben</a></h3>
<p>ihren Lesern zu vermitteln.</p>
<p>In 62 kurzen Texten / Kapiteln, die weder linear aufeinanderfolgen noch unbedingt miteinander zu tun haben, lässt sie uns einen Blick auf ihr Leben werfen, auf ihre seelischen Abgründe, auf ihr tagtägliches Ringen mit dem Schreiben, aber auch auf die Begeisterung für dieses Tun. Es ist kein Schreibratgeber, wenn auch ein paar gute Tipps und natürlich Schreibaufgaben eingestreut sind, sondern ein Motivationsbuch für die Zweifelnden, die Suchenden. Ihre einfache Zen-Philosopie durchdringt die Texte wie ihr Leben, und am Ende ist das Buch mehr ein Lebensbegleiter für Schriftsteller denn ein Schreibratgeber. Gerade das spricht mich daran an, in vielen ihrer Texte kann ich mich, obwohl meine Lebensrealität von ihrer kaum weiter entfernt sein könnte, wiederfinden, und beim Lesen hatte ich viele Aha!-Erlebnisse.</p>
<p>Das Buch kann man linear lesen, muss es aber nicht &#8211; ich habe mir zunächst ein paar Kapitel herausgepickt, um dann doch alles einmal am Stück zu lesen. Es ist ein Buch für die Tage an denen nichts zu klappen scheint, man mit sich und dem Schreiben hadert, ein Buch das die Freude am Schreiben zurückgibt und letztlich klar macht dass es nur einen Grund zum Schreiben gibt: <strong>weil wir es gern tun</strong>.</p>
<p>Man kann <em>Wild Mind</em> als Fortsetzung zu <a href="http://www.amazon.de/gp/product/386671016X?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=386671016X">Schreiben in Cafes</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=386671016X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> verstehen, und wer dieses Buch gelesen hat, wird viele grundlegende Ideen daraus in <em>Wild Mind</em> wiederfinden. Dennoch ist es kein Neuaufguss, sondern ein gelungenes Sequel. Einfach schön.</p>
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		<title>Elizabeth Benedict &#8211; Erotik schreiben</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 12:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedict, Elizabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Erotische Texte zu schreiben, das ist eines der schwersten Unterfangen überhaupt &#8211; jeder der das einmal versucht hat, weiss, wie schwer. In Elizabeth Benedict &#8211; Erotik schreiben versucht die Autorin, sich dem Thema von unterschiedlichen Seiten und immer mit einem Blick auf die (englischsprachige) Literatur zu widmen. Die Kapitelüberschriften verraten schon ansatzweise, wohin die Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erotische Texte zu schreiben, das ist eines der schwersten Unterfangen überhaupt &#8211; jeder der das einmal versucht hat, weiss, <strong>wie</strong> schwer.</p>
<p>In</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932909674?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3932909674"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HBQ56K2HL._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>Elizabeth Benedict &#8211; Erotik schreiben</a></h3>
<p>versucht die Autorin, sich dem Thema von unterschiedlichen Seiten und immer mit einem Blick auf die (englischsprachige) Literatur zu widmen. Die Kapitelüberschriften verraten schon ansatzweise, wohin die Reise geht:</p>
<ol>
<li>Was wird Oma von mir denken? &#8211; Autoren reden über das Thema Sex
<li>Eine Liebeszene ist keine Gebrauchsanleiung &#8211; und andere Grundlagen
<li>&#8220;Überrasch mich&#8221; &#8211; und andere literarische Appelle
<li>AIDS in der Literatur &#8211; Was hat sich seit 1995 verändert?
<li>Die Unschuld loswerden &#8211; und andere erste Male
<li>Grosse Erwartungen &#8211; Hochzeitsnacht und Flitterwochen
<li>Lebenslänglich &#8211; Ehepartner
<li>Ein dreifaches Hoch &#8211; auf den Ehebruch
<li>Zu Dir oder zu mir &#8211; Sex aus Spaß an der Freude
<li>Verbotener Sex &#8211; Gesetz, Geschichte, Staatsanwalt
<li>Solo Sex &#8211; Allein am Telefon und im Internet</ol>
<p><span id="more-201"></span><br />
Die erste Auflage dieses Buches ist 1995 erschienen, dadurch erklärt sich auch der Rückblick im 4., überarbeiteten Kapitel auf eine nun doch etwas andere Wahrnehmungslage der Thematik; auch das letzte Kapitel liest sich 15 Jahre nach Erfindung des WWW naturgemäss etwas anders als noch vor 13 Jahren.</p>
<p>2002 ist dieses rund 240 Seiten starke Buch in der 2. überarbeiteten Auflage beim Autorenhaus Verlag erschienen, wieder einmal in der treffsicheren Übersetzung von Kerstin Winter. &#8220;Mit anregenden Beispielen aus der modernen Literatur&#8221; verspricht der Untertitel, und Benedict hat sich wirklich Mühe gegeben, eine grosse Bandbreite von Literatur vieler sexueller Spielarten einzubinden, wenn auch interessanterweise das Thema &#8220;Kinky Sex&#8221; und BDSM, das nach Meinung mancher Medien heutzutage stark den Mainstream in der Literatur erobert, aussen vor bleibt.</p>
<p>Anregend allerdings finde ich die Texte von Nabokov über Gabriel Garcia Marquez, Scott Turow und Oscar Hijuelos bis zu Wesley Gibson und Allan Barnett nur selten &#8211; die meisten vorgestellten Auszüge aus der &#8220;Weltliteratur&#8221;, die Benedict unter &#8220;erotisch&#8221; einsortiert, sprechen mich nicht wirklich an, und das zeigt auch schon die große Problematik des Themas. Zu Sex ist jeder ein Experte, und jeder hat etwas vollkommen anders im Kopf, weswegen es &#8220;die&#8221; Anleitung, wie man erotische Szenen schreibt, nicht gibt, nie geben wird und auch nicht geben kann.</p>
<p>Benedict gibt sich Mühe, die beinahe ausufernde Bandbreite der Texte über sexuelle Begegnungen vorzustellen, mögliche Themen und Motive aufzuzeigen. Natürlich ist die Wahrnehmung von Sexualität in einem aufgeklärt-säkularisierten Europa im 21. Jahrhundert eine ganz andere als noch vor 100 oder 200 Jahren, unser Umgang mit Pornographie oder einfach nur Nacktheit ist ein anderer (man vergleiche etwa die Reaktionen muslimischer Staaten wie Malaysia auf dünn bekleidete Popsternchen mit unserem medialen Alltag); während wir in Europa recht gelassen auf sexuelle Subkulturen blicken, sind in einigen Staaten der USA Oralsex oder gleichgeschlechtlicher Sex immer noch Straftaten mit dem entsprechenden Nimbus des Verbotenen, Homosexualität unter Männern ist post-AIDS eine ganz andere Nummer als davor&#8230; das Bild der Sexualität ist ein uneinheitlicheres, aber auch offeneres geworden.</p>
<p>So ist Benedicts Buch auch mehr ein Führer durch die Entwicklung der Sexualität in der Literatur als wirklich ein &#8220;Ratgeber&#8221; wie man Erotik schreibt, auch wenn der Titel das suggeriert. Das Kapitel &#8220;Eine Liebesszene ist keine Gebrauchsanleitung&#8221; und die ans Ende gesetzten Schreibübungen dagegen sind durchaus bei der praktischen Umsetzung dieser komplizierten Aufgabe hilfreich.</p>
<p>Ich habe mir von dem Buch mehr erwartet. Das mag daran liegen, dass bis auf zwei Szenen (ausgerechnet) aus einem schwulen Erotiktext mich keins der literarischen Beispiele wirklich überzeugen konnte, oder auch daran, dass ich mir &#8211; an einem konkreten Schreibprojekt sitzend &#8211; mehr praktische Hilfe bei der Umsetzung erhofft hatte. Summa summarum ist das Buch eine gute Einführung in die Tücken der Thematik, die aber &#8211; <em>pun intended</em> &#8211; unbefriedigend bleibt. Dennoch ist es eine gute Einführung in die literarischen Spielarten des Liebesaktes, die jedem, der sich mit dem Themenkreis Erotik Schreiben befasst, einige hilfreiche Einsichten und Erkenntnisse liefern kann.</p>
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		<title>Joyce Carol Oates &#8211; Beim Schreiben allein</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2008/02/joyce-carol-oates-beim-schreiben-allein/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 07:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Oates, Joyce Carol]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Faith of a Writer&#8221; lautet der Titel einer Sammlung von Essays über das Schreiben und das Dasein als Schriftsteller, welche Joyce Carol Oates mit einer Ausnahme zwischen 1994 und 2003 verfasst und veröffentlicht hat. (Die Ausnahme ist der Essay &#8220;Bemerkungen über das Scheitern&#8221;, der 1973 das Licht der Welt erblickte). Beim Autorenhaus-Verlag wird daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>The Faith of a Writer</em>&#8221; lautet der Titel einer Sammlung von Essays über das Schreiben und das Dasein als Schriftsteller, welche Joyce Carol Oates mit einer Ausnahme zwischen 1994 und 2003 verfasst und veröffentlicht hat. (Die Ausnahme ist der Essay &#8220;Bemerkungen über das Scheitern&#8221;, der 1973 das Licht der Welt erblickte).</p>
<p>Beim Autorenhaus-Verlag wird daraus (in der deutschen Übertragung von Kerstin Winter)</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386671002X?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=386671002X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/511dFzJJluL._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>Joyce Carol Oates: Beim Schreiben allein<br clear=all>Handwerk und Kunst</a></h3>
<p>Das 159 Seiten umfassende Büchlein beginnt mit einer Einleitung über das Schreiben als die <em>einsamste aller Künste</em> und setzt gleichzeitig den Ton für die Essaysammlung &#8211; undogmatisch soll sie sein, und unterschiedliche Facetten des Schreibens beleuchten.<br />
<span id="more-192"></span><br />
Dabei sind weite Strecken der Essays autobiographisch gefärbt, von den bildhaften Erinnerungen an eine kleine Dorfschule in Oates Kindheit bis zur Beschreibung ihres Arbeitszimmers, andere Texte erreichen mehr die Qualität einer Seminararbeit im literaturwissenschaflichen Studium und befassen sich explizit mit Fragen zur Analyse der Werke anderer Autoren, ihrem Einfluß bei der Stilbildung, oder der historischen Entwicklung von authentischen &#8220;Stimmen&#8221; einzelner (englischsprachiger) Autoren.</p>
<p>Rechnet man das &#8220;Glaubensbekenntnis&#8221; der Schriftstellerin, das als eigener Text eingangs steht, mit, umfaßt dieses Buch 13 Essays, die tatsächlich höchst unterschiedliche Aspekte des schriftstellerischen Daseins beleuchten und vielen interessante Anregungen, aber auch Aha-Effekte liefern &#8211; da ist etwa ihre Ansprache &#8220;an einen jungen Schriftsteller&#8221;, ein Motivationstext erster Güte, in dem eine erfahrene Autorin weitergibt, was sie selbst gern als junge Schriftstellerin gewusst oder gehört hätte; da sind ihre Überlegungen zur Wirkung des Laufens auf das Schreiben, die mich an Chatwins <em>Traumpfade</em> erinnern; oder auch das wunderbare Interview mit der Autorin über ihren Roman &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596152550?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3596152550">Blond</a>&#8220;, in welchem sie sich die Figur der Norma Jeane Baker zu eigen gemacht hat, und der sich ganz unerwartet in Richtungen entwickelte, von denen sie bei Arbeitsbeginn nie zu träumen gewagt hätte.</p>
<p>Was dieses Buch aber nicht ist, ist ein Schreibratgeber im klassischen Sinne. Dafür liefert es viele Einsichten und Anregungen für Schreibende, die sicher auch noch im Unterbewusstsein so manche Wirkung entfalten werden.</p>
<p>Mit den beiden stark literaturwissenschaftlich geprägten Essays habe ich mich zum Teil schwer getan, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass diese sich ausschließlich mit englischsprachiger Literatur befassen &#8211; etwas Ähnliches würde ich mir für den deutschen Sprachraum wünschen. Hier weicht Oates von dem sonst persönlichen Tonfall der Texte ab und geht in einen stark analytischen Stil über, der zwar thematisch unvermeidlich ist, aber doch einen Bruch zum restlichen Buch darstellt; während die übrigen Essays durchweg flüssig zu lesen sind, ist hier auch verstärkte Konzentration gefragt, gerade wenn man die zugrundegelegte Literatur nicht (am College) längst gelesen hat.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386671002X?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=386671002X">Beim Schreiben allein. Handwerk und Kunst</a> ist eine schöne, anspruchsvolle, motivierende und stimulierende Sammlung von Essays rund um das Schreiben, die ich vielleicht nicht zwingend zum Nachschlagen in der Handbibliothek haben muss, aber doch jedem, der sich aktiv mit Schreiben als Kunst und Ausdrucksform des Selbst befasst, ans Herz legen kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lajos Egri &#8211; Literarisches Schreiben</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2007/10/lajos-egri-literarisches-schreiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 13:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Egri, Lajos]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Lajos Egri ist den meisten vor allem ein Begriff durch sein Buch über das Dramatische Schreiben (The Art of Dramatic Writing), das gemeinhin als Standardwerk gehandelt wird. Ich kenne The Art of Dramatic Writing nicht, weswegen ich den 1967 verstorbenen Ungarn nur an diesem Werk messen kann. Lajos Egri: Literarisches SchreibenStarke Charaktere &#8211; Originelle Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lajos_Egri">Lajos Egri</a> ist den meisten vor allem ein Begriff durch sein Buch über das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932909585?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3932909585">Dramatische Schreiben</a> (<em>The Art of Dramatic Writing</em>), das gemeinhin als Standardwerk gehandelt wird. Ich kenne <em>The Art of Dramatic Writing</em> nicht, weswegen ich den 1967 verstorbenen Ungarn nur an diesem Werk messen kann.</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932909682?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3932909682"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C6N6WWW3L._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>Lajos Egri: Literarisches Schreiben<br clear=all>Starke Charaktere &#8211; Originelle Ideen &#8211; Überzeugende Handlung</a></h3>
<p><span id="more-177"></span><br />
Das beim <a href="http://www.autorenhaus-verlag.de/autorenhaus-verlag.phtml">Autorenhaus-Verlag</a> erschienene Buch in der Übersetzung von Kirsten Richers ist in 11 Kapitel unterteilt:</p>
<ol>
<li>Schreiben für die Ewigkeit</li>
<li>Originalität</li>
<li>Emotion: Die Quelle der Leserbindung</li>
<li>Wichtig sein ist wichtig</li>
<li>Die Entwicklung einer Figur</li>
<li>Improvisation</li>
<li>Widersprüche in der Figur</li>
<li>Die Story in der Abhängigkeit</li>
<li>Wo finden Schriftsteller ihre Ideen?</li>
<li>Die Motivation</li>
<li>Prinzipien des Schreibens</li>
</ol>
<p>Ein durchaus interessant klingendes Inhaltsverzeichnis. Egri stellt die These auf, dass glaubwürdige, dreidimensionale Charaktere die Träger einer jeden guten Story sind &#8211; so weit gehe ich mit ihm konform. Nur leider sind die überreichlichen Beispiele, die der Autor dann aufführt, so uninspiriert, simpel gestrickt, nicht im mindesten dreidimensional und ausserdem  hausbacken, dass es mich bereits nach 40 von rund 200 Seiten schüttelt ob der banalisierenden Küchentischpsychologie, die der Autor da durchblicken lässt. Das mag mit dem Abstand zu erklären sein, der mich von einem Mann der 1888 geboren ist, trennt, aber nur teilweise. Natürlich hat er versucht, seine Beispiele zu abstrahieren, zu vereinfachen &#8211; aber ist das wirklich der Sinn einer Lektion in literarischem Schreiben (Englisch: <em>The Art of Creative Writing</em>)?</p>
<p>Die Figuren einer schlechten Soap Opera von heute haben mehr Tiefgang und Facetten als die Charaktere, die Egri hier als Lehrbeispiel aufführt. Darüber hinaus lassen sich seine Thesen auch sehr viel kompakter an den Leser bringen. Im wesentlichen, behauptet Egri, gehe jeglicher Antrieb eines Menschen / einer Figur von Unsicherheit aus, egal ob derjenige ein Psychopath und Mörder oder eine altruistische Mutter Theresa ist, und das einzige, was den Menschen neben Sicherheit wirklich interessiere sei seine eigene Wichtigkeit. Diese These hämmert er schlechtes Beispiel um schlechtes Beispiel in unzähligen Variationen in die Köpfe seiner Leser und Schreibschüler. Daneben greift Egri auf das Modell der einem Text zugrundeliegenden &#8220;These&#8221; (bei James N. Frey heisst dasselbe &#8220;Prämisse&#8221;), also des &#8220;Lehrsatzes&#8221; in einem Stück, welchen der Autor zu beweisen sucht, zurück.</p>
<p>Bücher über das Schreiben gibt es viele, und auch zur Charakterentwicklung (und Prämisse) lassen sich viele gute Werke finden. Dieses Buch von Lajos Egri gehört allerdings zu denen, die man meines Erachtens ob ihrer Banalität gut auslassen kann. <strong>Überflüssig.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dorothea Brande &#8211; Schriftsteller werden</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2006/10/dorothea-brande-schriftsteller-werden/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Oct 2006 03:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brande, Dorothea]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dorothea Brande &#8211; Schriftsteller werden Dorothea Brandes kleines Büchlein gilt als Klassiker für angehende Autoren. Die amerikanische Originalausgabe erschien 1934, und doch ist an diesem Text nichts, das antiquiert wirkt. Im Gegenteil, die kurzen Kapitel über das Schreiben sind zeitlos. Brande zeigt angehenden und erfahrenen Autoren mit einfachen Übungen einen Weg auf, das wohl Wichtigste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 align="center"><a 393290978x?ie="UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=393290978X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/512H34NK6WL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Dorothea Brande &#8211; Schriftsteller werden</a></h3>
<p>Dorothea Brandes kleines Büchlein gilt als Klassiker für angehende Autoren. Die amerikanische Originalausgabe erschien 1934, und doch ist an diesem Text nichts, das antiquiert wirkt. Im Gegenteil, die kurzen Kapitel über das Schreiben sind zeitlos. Brande zeigt angehenden und erfahrenen Autoren mit einfachen Übungen einen Weg auf, das wohl Wichtigste zu erlernen, das sie auf dem Weg zum Schriftsteller benötigen: Kontinuität. Sie gibt nicht vor, in 10 Lektionen einen Bestsellerautor aus dem Leser zu machen, sie lässt auch nicht aus, dass es Mühe und Anstrengung bedarf, sich zu dieser Kontinuität zu erziehen. Dennoch, oder gerade deswegen, ist dies eine ehrliche Unterstützung für die, die Hilfe beim Schreiben suchen.</p>
<p><span id="more-103"></span></p>
<p>Eine der Aufgaben die Brande stellt, ist, jeden Morgen regelmässig zu schreiben, egal was, und dieses Geschriebene (zumindest eine ganze Weile) ungesehen beiseite zu legen. Diese Methode hat sich später Julia Cameron für &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426870231?ie=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3426870231">Der Weg des Künstlers</a>&#8221; als Morgenseiten entliehen, und auch sonst fallen mir einige Punkte ins Auge, die Cameron als Inspiration genutzt hat.</p>
<p>Brande benutzt diese Texte später, um den Schreibenden an das eigene Unbewusste heranzuführen. Aber auch das Recherchieren und das genaue Interesse für die Lebensumstände der Charaktere, ihre Art zu ticken, kommt hier nicht zu kurz.</p>
<p>Komprimierter und besser kann ich mir ein Buch über das (literarische) Schreiben kaum vorstellen. <strong>Hervorragend.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anne Lamott &#8211; Bird By Bird &#8211; Wort für Wort</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2006/09/anne-lamott-bird-by-bird-wort-fur-wort/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lamott, Anne]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Anleitungen zum Schreiben und Leben als Schriftsteller&#8221; lautet der deutsche Untertitel des Buches. Im Original steht an dieser Stelle &#8220;Some instructions on writing and life&#8221;, und das trifft es sehr viel besser. Das Buch ist keine wirkliche Anleitung, mehr eine Ansammlung von kleinen Anekdoten, die die Autorin wohl nicht zufälig in den Sinnzusammenhang eines virtuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Anleitungen zum Schreiben und Leben als Schriftsteller&#8221; lautet der deutsche Untertitel des Buches. Im Original steht an dieser Stelle &#8220;Some instructions on writing and life&#8221;, und das trifft es sehr viel besser. Das Buch ist keine wirkliche Anleitung, mehr eine Ansammlung von kleinen Anekdoten, die die Autorin wohl nicht zufälig in den Sinnzusammenhang eines virtuellen Schreibseminars stellt. Sie bezieht sich auf ihre Schreibkurse, erläutert, was sie ihren Schülern zu diesem und jenem Thema sagen würde oder gesagt hat und begleitet ihre persönlichen Einsichten mit vielen kleinen Details und Vignetten aus ihrem Leben. Im Endeffekt ist</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&#038;path=ASIN/3932909445&#038;tag=webhafen-21&#038;camp=1638&#038;creative=6742" ><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FFW3NBC2L._SL160_.jpg" border=0><br clear=all/><br clear=all/>Anne Lamott &#8211; Bird By Bird</a></h3>
<p>- dessen Titel sich erst mühsam anhand einer dieser kleinen Geschichten erschließt, die mehr Zusammenhalt des Ganzen als Einsprengsel sind &#8211; ein autobiographisches Geplauder darüber, wie Lamott sich die Welt des Schreibenden vorstellt, eine Auflistung dessen was für sie funktioniert.</p>
<p><span id="more-93"></span></p>
<p>Lamotts Stil ist sehr blumig, wiederholt greift sie auf Metaphern aus ihrem Umfeld zurück, die sprachlich wie inhaltlich bald zu langweilen beginnen. Nicht jeder möchte sich zu allem, das mit Schreiben zu tun hat, dauernd das Bild einer alleinerziehenden Mutter mit einem dreijährigen nervenden Sohn vor Augen rufen. Noch mehr hat mich aber die Haltung der Autorin verstört, die ihren Lesern schon zu Beginn des Buches erklärt, dass ja irgendwie jeder schreiben will, die meisten Leute das nicht richtig können und nie richtig beherrschen werden, dass Gedruckt Werden sowieso total überschätzt wird, es nur die wenigsten schaffen und dass jeder, der nicht bereit ist sich durch seine Familiengeschichte zu schreiben, es sowieso nie schaffen kann. Das ist etwa so, als würde ein Starkoch ein Kochbuch veröffentlichen und seine Leser zuerst darauf stoßen, dass sie ohnehin nie die Rezepte in seinem Buch so perfekt hinbekommen werden wie er&#8230;</p>
<p>In &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&#038;path=ASIN/3932909445&#038;tag=webhafen-21&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Bird by Bird &#8211; Wort für Wort. Anleitungen zum Schreiben und Leben als Schriftsteller</a>&#8221; stecken eine ganze Menge durchaus hilfreiche Tipps, wie man sich das Schreiben erleichtern kann, Kniffe, um mit Schreibblockaden umzugehen, Grundsätzliches zu Dialogen. Das alles ertrinkt jedoch in einem selbstgefällig vertonten, überladenen Wust von autobiographischen Details, die für mich dieses Buch zu einem der zähesten Leseerlebnisse seit langem machten.</p>
<p>Es mag Leser und Leserinnen geben, die sich mit &#8220;Bird by Bird&#8221; gerade deshalb so wohlfühlen, weil hier die Autorin wie im Gespräch in einer Schreibgruppe frisch von der Leber weg aus ihrem Leben erzählt und dazwischen ein paar Fünkchen Wissen einstreut. Richtiges Handwerkszeug aber oder gar sinnvolle Tipps zum Leben als Schriftsteller &#8211; auch für die, die nicht so glücklich sind vom Schreiben leben zu können &#8211; fehlen hier. <strong>Enttäuschend. </strong></p>
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		<title>Ray Bradbury &#8211; Zen in der Kunst des Schreibens</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2006/07/ray-bradbury-zen-in-der-kunst-des-schreibens/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 07:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bradbury, Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem erstmals 1990 erschienenen Bändchen sind verschiedene Essays von Ray Bradbury über das Thema Schreiben und seine eigenen Erfahrungen aus einem Jahrzehnte umfassenden Schriftstellerleben versammelt. Auf dem Titel ist zu lesen: &#8220;Ideen finden durch Assoziation&#8221; &#8211; &#8220;Schreiben wie im Fieber&#8221; &#8211; &#8220;Das kreative Denken befreien&#8221;. Das Buch enthält von all dem in der Tat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem erstmals 1990 erschienenen Bändchen sind verschiedene Essays von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Bradbury">Ray Bradbury</a> über das Thema Schreiben und seine eigenen Erfahrungen aus einem Jahrzehnte umfassenden Schriftstellerleben versammelt. Auf dem Titel ist zu lesen: &#8220;Ideen finden durch Assoziation&#8221; &#8211; &#8220;Schreiben wie im Fieber&#8221; &#8211; &#8220;Das kreative Denken befreien&#8221;. Das Buch enthält von all dem in der Tat ein bißchen &#8211; und noch viel mehr.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3932909704&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Ray Bradbury &#8211; Zen in der Kunst des Schreibens<br clear="all" /><br clear="all" /><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3932909704.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /></a></h3>
<p>Ray Bradbury schildert seine ganz individuelle Sicht auf das Schreiben, die sich fundamental von der anderer Schreib-Lehrer unterscheidet &#8211; nicht tägliche Mühsal und Qual ist ihm das Schreiben, sondern eine Methode, seine geistige Gesundheit zu erhalten, voll Leidenschaft zu leben. Für ihn ist Leben automatisch auch schreiben, und er berichtet, wie er zur Schreibmaschine rennt, wenn ihm eine Idee kommt.</p>
<p><span id="more-59"></span></p>
<p>Eine Idee, das ist nach Bradbury nichts das einen so überfällt, sondern oft nur der letzte Funke, der einen sorgsam im Unterbewußten angesammelten und aufgeschichteten Stapel kreatives Holz zur Entzündung bringt und in wilden Flammen auflodern lässt. Die Essays sind sehr persönlich und transportieren oft in ihren autobiographischen Inhalten nützliche Kniffe und Tipps eines alten Hasen der Literatur. Natürlich braucht man auch das Quäntchen Glück, das Bradbury hatte, um so erfolgreich zu sein wie er. Um aber aus dem tiefsten Inneren heraus zu schreiben muß man nicht einmal weit gereist sein, man muß nur beobachten können und dem Wahrgenommenen Zeit geben zu reifen, bis es schließlich an die Oberfläche des Geistes dringt und geschrieben werden will.</p>
<p>Zur Anregung des Geistes empfiehlt der Autor der &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Mars-Chroniken">Mars-Chroniken</a>&#8216; &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; klassische Lyrik!</p>
<p>Leichtfüßig und locker lesen sich die kurzen Kapitel, die sich mit so grundlegenden Fragen wie dem Festhalten einer Muse, aber auch mit dem Jahrmarkt und seinen Wundern aus der Sicht eines Kindes oder eines Autors fantastischer Geschichten auseinandersetzen. Tipps zur Ideenfindung und zur Förderung der Kreativität gehen Hand in Hand mit einer Erzählung von dem &#8220;bösen Ding auf dem Treppenabsatz&#8221;, das den Autor jahrzehntelang verfolgt hat&#8230; bis er es schließlich in einer Kurzgeschichte einfangen kann.</p>
<p>Bradburys Essays sind ein unterhaltsamer Zeitvertreib, ein Stück SciFi-Geschichte und gleichzeitig eine ganz unaufdringlich wirkende Anleitung zu wahrhaft kreativem Schreiben &#8211; großartig geschrieben und inspirierend.</p>
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		<title>Angeline Bauer &#8211; Liebesromane schreiben</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2006/05/angeline-bauer-liebesromane-schreiben/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 May 2006 06:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauer, Angeline]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Liebesromane schreiben&#8221; bringt der Autorenhaus Verlag ein weiteres Bändchen auf den Markt, das Schreibprofis und die, die es werden wollen, anspricht. Autorin Angeline Bauer, die selbst unter Pseudonym Liebesromane schreibt, geht das Thema genau an &#8211; bei den unterschiedlichen Formen von Liebesromanen von der Kurzgeschichte über das &#8220;Schundheftchen&#8221;, den &#8220;Nackenbeißer&#8221; bis zum literarischen Liebesroman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3932909666&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">&#8220;Liebesromane schreiben&#8221; <br clear="all" /><br clear="all" /><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3932909666.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /></a></h3>
<p>bringt der Autorenhaus Verlag ein weiteres Bändchen auf den Markt, das Schreibprofis und die, die es werden wollen, anspricht.</p>
<p>Autorin Angeline Bauer, die selbst unter Pseudonym Liebesromane schreibt, geht das Thema genau an &#8211; bei den unterschiedlichen Formen von Liebesromanen von der Kurzgeschichte über das &#8220;Schundheftchen&#8221;, den &#8220;Nackenbeißer&#8221; bis zum literarischen Liebesroman lässt sie nichts aus, gibt Einblicke in den Produktionsprozeß bekannter Liebesromanautorinnen und liefert übersichtliche Infos, wie man es richtig macht und was zu beachten ist beim Schreiben. Spannend ist etwa der Exkurs in die Welt der Regency-Liebesromane, oder die Erklärung des Begriffes <em>Nackenbeißer</em>.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>Dabei arbeitet sich Bauer vom Speziellen (besonderen Formen des Liebesromans) zum Allgemeinen, nämlich Schreibtipps wie sie in jedem Autorenratgeber stehen, stehen sollten und auch tatsächlich zu finden sind, vor. Am Ende hält der Leser einen Ratgeber über das Schreiben in der Hand wie jeden anderen auch, nur eben angereichert um das &#8211; interessante &#8211; Spezialwissen zum Liebesroman. Hilfreiche Checklisten für angehende Autoren und einige wirklich gute Tipps zur konsistenten Beschreibung von Räumen und Topologien trösten darüber hinweg, dass vieles in diesem kleinen pinkfarbenen Bändchen nur alter Wein in neuen Schläuchen ist.<br />
<strong><br />
Ein vergnüglich zu lesender kleiner Ratgeber</strong> über eine literarische Spielart, die &#8211; auch das macht die Autorin klar &#8211; zu Unrecht verschrieen und verkannt ist.</p>
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