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	<title>texte.webhafen.de &#187; Fantasy</title>
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	<description>Rezensionen und andere Texte von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Terry Pratchett: Der Winterschmied (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Aljinovic]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Tiffany Weh]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winterschmied ist das dritte Buch einer auf der Scheibenwelt angesiedelten Jugendbuchreihe von Terry Pratchett rund um die werdende Hexe Tiffany Weh (im Original Tiffany Aching). Ich kannte keinen der Romane zuvor, das ist aber auch nicht nötig, um an Terry Pratchett: Der WinterschmiedHörbuch (5 CD)Gelesen von Boris Aljinovic einen Riesenspass zu haben. Tiffany ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442468396?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442468396">Der Winterschmied</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442468396" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist das dritte Buch einer auf der Scheibenwelt angesiedelten Jugendbuchreihe von Terry Pratchett rund um die werdende Hexe Tiffany Weh (im Original Tiffany Aching). Ich kannte keinen der Romane zuvor, das ist aber auch nicht nötig, um an </p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866044933?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3866044933"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Hf0Rgwd4L._SL160_.jpg" border=0 alt="Winterschmied CD" title="Der Winterschmied, von Terry Pratchett"><br /><br/>Terry Pratchett: Der Winterschmied<br />Hörbuch (5 CD)</a><br />Gelesen von Boris Aljinovic</h3>
<p>einen Riesenspass zu haben. </p>
<p>Tiffany ist in Hexenausbildung bei Fräulein Verrat, einer Hexe die rund 100 Jahre älter ist als sie, und bei all ihren Schrullen höchst respektiert. Eines schönen Tages nimmt Fräulein Verrat Tiffany mit zu einem Morisken-Tanz, einer ausgesprochen ernsten Angelegenheit, denn bei diesem Tanz wird traditionell (und irgendwie magisch) der Wechsel vom Winter zum Sommer eingeleitet.</p>
<p>Die alte Hexe warnt ihre Schülerin, weder hinzusehen noch sich zu bewegen. Doch Tiffany kann nicht anders als hinsehen, lässt sich von einem unerklärlichen und unvernünftigen Drang treiben, mitten in den Tanz hineinzuspringen und mitzutanzen &#8211; mit dem Ergebnis, dass der Winterschmied, die Urgewalt, die für Schnee, Eis, Kälte und den Winter an sich zuständig ist, sich in sie verliebt.</p>
<p>Fortan fallen Millionen Schneeflocken in der Gestalt von Tiffany, der das alles unglaublich peinlich ist &#8211; das wäre nicht weiter schlimm, aber ein menschlicher Teenager ist nicht der passende Partner für einen Quasi-Gott, der noch nie zuvor Gefühle empfunden hat. Und während die Scheibenwelt in einem ewigen, alles erstickenden Winter zu versinken droht, und Eisberge in Gestalt von Tiffany den Schiffsverkehr lahmlegen, verwandelt sich Tiffany langsam in ein Abbild der Sommerfrau, der Gegengewalt zum Winterschmied, der seinerseits alles unternimmt, um menschlicher zu werden, um der Angebeteten näher zu sein.</p>
<p>Mit von der Partie sind &#8211; natürlich &#8211; die &#8220;Kleinen Grössten Männer&#8221;, die persönliche blaue Schutztruppe von Gnomen rund um Rob Irgendwer, die Tiffany niemals ganz aus den Augen lassen, eine Menge Hexen &#8211; darunter Nanny Ogg und Granny Weatherwax, die selbstredend mal wieder eine ganz eigene Agenda verfolgt &#8211; und haufenweise fröhliche ausgelassene Wortspielereien und fantastische irrwitzige Ideen.  Und so ziehen die &#8216;Grössten&#8217; los, einen Helden ausfindig zu machen, weil nur ein Held die verfahrene Situation mit der Sommerfrau lösen kann, überqueren den Fluss der Toten, gehen dabei dem Fährmann gehörig auf den Wecker, während Nanny Ogg in einer unerwarteten Hühnerschwemme steckt, und Tiffany eine Menge darüber lernt wie die Magie der Scheibenwelt funktioniert und was eine Hexe &#8211; und einen Menschen &#8211; wirklich ausmacht.</p>
<p>Das alles wäre für sich genommen schon recht heiter und vergnüglich &#8211; wie Boris Alijnovic auf diesen 5 CDs aber die einzelnen Charaktere und sogar auftretenden Geräusche stimmlich zu sprühenden Leben erweckt, ist das Tüpfelchen auf dem i. </p>
<p>Ein eher leichtfüssig gehaltener, dennoch tiefgründiger Hexen-Roman von der Scheibenwelt, der als Hörbuch für besonders gute Laune sorgt &#8211; sehr gut gelungen!</p>
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		<title>The Tough Guide to Fantasyland</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2009/02/the-tough-guide-to-fantasyland/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Jones, Diana Wynne]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rückeinband von Diana Wynne Jones &#8211; The Tough Guide to Fantasyland zitiert Terry Pratchett mit den Worten &#8220;An indipensable guide for anyone stuck in the realms of fantasy without a magic sword to call their own.&#8221; Und in der Tat könnte man das kleine, handliche, erfreulicherweise als Hardcover vorliegende Buch auch als &#8220;rough guide&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückeinband von</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0575075929?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0575075929"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61zGSphRSBL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Diana Wynne Jones &#8211; The Tough Guide to Fantasyland</a></h3>
<p>zitiert Terry Pratchett mit den Worten </p>
<blockquote><p>&#8220;An indipensable guide for anyone stuck in the realms of fantasy without a magic sword to call their own.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und in der Tat könnte man das kleine, handliche, erfreulicherweise als Hardcover vorliegende Buch auch als &#8220;rough guide&#8221; der Fantasy bezeichnen. Diana Wynne Jones hat auf sehr humoreske Art ein A-Z der gängigsten Fantasy-Klischees erstellt, das nicht nur als grossartige Satire auf das Genre und seine Stereotypen dient, bei der man als Fan der Sword-and-Sorcery-Literatur oft schmunzeln, manchmal auch laut lachen muss, sondern die auch hervorragend als Nachschlagewerk und Inspirationsquelle für Fantasy-Autoren einsetzbar ist.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p><strong>Inland Sea</strong>. There is always one of these somewhere around the midpoint of the continent. Tourists must expect to have to embark upon it at some stage in the Tour. It has <span style="font-variant:small-caps">Pirates</span>, but few or no <span style="font-variant:small-caps">Sea Monsters</span>. Because it is shallower than the <span style="font-variant:small-caps">Outer Ocean</span>, voyaging on it will be very choppy. Also, maybe because the land is all round it, it is extremely susceptible to both normal <span style="font-variant:small-caps">Storms</span> and <span style="font-variant:small-caps">Storm Control</span>. Expect a miserable voyage ending in capture and enslavement, or in shipwreck, or at the very least a frantic race in which your <span style="font-variant:small-caps">Magic User</span> tries to keep your <span style="font-variant:small-caps">Ship</span> ahead of the pursuit.</p></blockquote>
<p>Ob Kleidung, Magier, Waffen, Insekten oder Reisegefährten, Händler, Köche, Tavernen oder Regierungsformen, Elfen, Magietypen, Tempel oder Sprüche &#8211; alle wichtigen Elemente eines Fantasyromans finden Erwähnung und werden auf den Punkt seziert und erläutert.</p>
<p>Quer durch die bekannte Autorenwelt ziehen sich die Gags, da bekommt (natürlich) Tolkien ebenso sein Fett weg wie Pratchett und die Vielzahl all der anderen Autoren, und bei manchen Punkten nickt man nur wissend oder auch ein bisschen genervt ob der Stereotypen die das Genre so mit sich bringt. </p>
<p>Genau hier liegt aber auch für Autoren die Stärke dieses Buchs &#8211; zum einen taugt es als Referenz, um sich nicht zu weit von den liebgewonnenen Themenbereichen und Lesegewohnheiten des Publikums zu entfernen, wenn man sich an die Erschaffung eines neuen Abenteuers macht, und somit mehr oder weniger innerhalb der etablierten (verkaufbaren) Grenzen des Genres zu bleiben. Gleichzeitig zeigen die Texte besonders da, wo man sich wieder mal ungläubig grinsend an den Kopf schlägt, Bereiche auf, in denen man eigene Ideen einbringen und das Universum der Fantasy bereichern oder erweitern kann &#8211; und das auch noch mit viel Spaß beim Lesen.</p>
<p>Ein ebenso vergnügliches wie für Autoren und vermutlich auch LARPer nützliches kleines Buch, welches man als Freund der Fantasy immer wieder gern zu Hand nimmt.</p>
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		<title>A. Lee Martinez &#8211; Die Kompanie der Oger</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2009/01/a-lee-martinez-die-kompanie-der-oger/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 17:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Martinez, A. Lee]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen, der unsterblich ist, kommt Never Dead Ned ziemlich häufig ums Leben &#8211; nur kehrt er immer wieder aus dem Reich der Toten zurück. Doch Ned bliebe lieber tot, als seine neue Aufgabe anzutreten: Er soll die Oger-Kompanie befehligen, die verwahrloseste Truppe der Welt. Selbstmörderische Kobolde, gehänselte Orks und verführerische Amazonen machen ihm das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für einen, der unsterblich ist, kommt Never Dead Ned ziemlich häufig ums Leben &#8211; nur kehrt er immer wieder aus dem Reich der Toten zurück. Doch Ned bliebe lieber tot, als seine neue Aufgabe anzutreten: Er soll die Oger-Kompanie befehligen, die verwahrloseste Truppe der Welt. Selbstmörderische Kobolde, gehänselte Orks und verführerische Amazonen machen ihm das Leben zur Hölle. Und dann sind da noch die merkwürdigen Dämonen, die Ned auf Schritt und Tritt verfolgen. Furchtbares Unheil droht der Welt. Die Oger-Kompanie steht vor ihrer ersten &#8211; und schwierigsten &#8211; Aufgabe &#8230; </p>
<p>Noch schneller und lustiger als »Diner des Grauens«. Dieses Buch macht Fans von Terry Pratchett und Douglas Adams süchtig</p></blockquote>
<p> behauptet der Rückeinband von</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492266312?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3492266312"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41LgvnDI7bL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>A. Lee Martinez &#8211; Die Kompanie der Oger</a></h3>
<p>Und tatsächlich gibt sich Martinez alle Mühe, ein launiges Gagfeuerwerk auf seine Fantasywelt abzufeuern &#8211; eines, in dem Never Dead Ned als der stets widerwillig auferstehende Antiheld, der alle Narben und Schmarren seiner vergangenen 49 Tode im Wortsinne mit sich herumschleppt, noch der normalste und langweiligste von allen ist.</p>
<p>Kein Fantasy-Klischee ist zu absurd, um hier nicht durch den Kakao gezogen zu werden, und die Charaktere machen dabei fröhlich mit, die Vorurteile über ihre jeweiligen Spezies zu verhärten und dann zu persiflieren &#8211; da wäre die männermordende Amazone Regina, der riesenhafte aber etwas tumbe Oger Frank, eine heruntergekommene versoffene Kompanie derselben, sich wie die sprichwörtlichen Karnickel vermehrende Kobolde und eine nach Fisch schmeckende Sirene, die alles flachlegt, äh -singt, was bei drei nicht vom Barhocker gepoltert ist, sowie eine magischen Wein produzierende Zwergelfin mit Übergewicht &#8211; kurzum, man könnte sehr viel Spaß haben in dieser sich nicht so superschrecklich ernst nehmenden Welt, wenn, ja wenn sie sich am Ende nicht doch noch grauenvoll ernst nähme.<br />
<span id="more-379"></span><br />
Denn die vielversprechenden Tölpeleien von Ned, der vom Buchhalter unversehens zum Kommandeur des verwahrlosesten Haufens der bekannten Welt wird, einschliesslich seines ungewohnten Geschicks, bei aller Unsterblichkeit regelmässig zu Tode zu kommen, gepaart mit einem Haufen Offiziere, die ihm mehr oder weniger offensichtlich nach dem Leben trachten, macht schon bald einer nur allzu bekannten Grundstory vom Typ Gut gegen Böse, Armageddon und Vernichtung allen Seins Platz. Und dabei hilft es der Handlung nicht wirklich, dass die Hauptfigur eher desinteressiert durch die Story schlurft. Auf ungefähr der Hälfte des Romans verliere ich die Lust, weiter zu lesen, weil offensichtlich ist was geschehen wird, und auch die Plänkeleien zweier männermordender Weiber, die sich ausgerechnet den hässlichsten langweiligsten Loser des Universums aussuchen und sich stilecht die Augen auskratzen, trägt zu diesem innerlichen Gähnen bei. Das soll innovativ sein? Klasse Ideen mit Potenzial, wie lebende magische Finanzpläne, gehen dagegen völlig unter.</p>
<p>Von Pratchett oder Douglas Adams ist A. Lee Martinez zumindest mit diesem Roman Äonen entfernt. Drei Seiten Abenteuer mit Sam Vimes haben mehr Mumm (<em>pun intended</em>) und schrägen Humor zu bieten als die gesamten 416 Seiten dieses Romans.</p>
<p>Obwohl die zugrundeliegende Idee des Antihelden hier mit einer durchaus spannenden Geschichte verknüpft wird, kann Martinez diese Spannung nicht an den Leser weitergeben, und die humoresken Einlagen der ersten Seiten machen nur zu bald dem altbekannten Gemetzel und nur an der Oberfläche angekratzten Klischees Platz. Am Ende wandelt sich alles magischerweise in gepflegte Langeweile &#8211; schade drum.</p>
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		<title>Maik Lamczyk u. Andreas Kitzinski &#8211; Die Welt von Mithor: Tage des Schicksals</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kitzinski, Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lamczyk, Maik]]></category>
		<category><![CDATA[Mithor]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drei Steine von EnNurú wurden für das Gute auf der Welt von Mithor erschaffen. Wer diese drei Steine besitzt, hat die Macht. Nachdem dunkle Kräfte sich aufmachen, in den Besitz aller drei Steine zu kommen und den Zauberer Zensai wieder ins Leben zurückholen wollen, müssen Kentrec, Oberhaupt des Hohen Rates aus Tembur, Cháronn aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Die drei Steine von EnNurú wurden für das Gute auf der Welt von Mithor erschaffen. Wer diese drei Steine besitzt, hat die Macht. Nachdem dunkle Kräfte sich aufmachen, in den Besitz aller drei Steine zu kommen und den Zauberer Zensai wieder ins Leben zurückholen wollen, müssen Kentrec, Oberhaupt des Hohen Rates aus Tembur, Cháronn aus dem Dunwald und Asban sol Kábra dies unter allen Uständen verhindern. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit und das Böse beginnt.</em></p></blockquote>
<p>Soweit der Text vom Rückeinband von</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837200361?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3837200361"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41iPWI5CMLL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Maik Lamczyk u. Andreas Kitzinski &#8211; Die Welt von Mithor: <br />Tage des Schicksals</a></h3>
<p>Wem das nun alles irgendwie bekannt vorkommt, und wer dabei leise an Tolkien denkt, denkt richtig &#8211; Mithor ist eine weitere tolkienesque Fantasy-Welt, und lässt sich wohl am ehesten als ein Rollenspieler-Universum beschreiben &#8211; jedenfalls erinnert das, was Lamczyk und Kitzinski vorlegen, mehr an einen AD&#038;D-Abend als wirklich an einen Roman.</p>
<p>Sie haben sich viel Mühe gemacht, ihre Welt mit Mythen, Figuren und nicht zuletzt umfangreichen handgezeichneten Karten im typischen Fantasy-Stil anzureichern, und aus diesem Spass eine Welt zu entwerfen, ist auch das vorliegende Buch geboren worden.</p>
<p>Leider erschliesst sich mir als Leser dieser Spass jedoch nicht beim Lesen. Im Gegenteil. Ich habe mehrere Anläufe gestartet, in die Welt von Mithor einzutauchen, aber ich bin unfähig, die Lektüre zu beenden. Nach wenigen Seiten, ja bisweilen Absätzen, vergrault mich die holprige Sprache, der unelegante Satzbau, Grammatikfehler&#8230;  Szenenbeschreibungen lesen sich wie Dinge die ein Spielleiter am Pen&#038;Paper Tisch ansagen würde, und die von den Autoren gewählte Präsensform unterstützt diesen Eindruck, mitten in einer Laiendarstellung zu sitzen, zusätzlich.<br />
<span id="more-343"></span><br />
Im Gegensatz zu den Autoren, die die Wahl der Gegenwartsform als Erzählweise damit erklären, dass diese das Ende besser offen lasse, werde ich mit dem Präsens nicht warm. Meines Wissens habe ich noch keinen Fantasy-Roman weg gelegt, weil er in der Vergangenheitsform geschrieben war und deswegen unspannend. Dennoch hätte <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837200361?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3837200361">Die Welt von Mithor</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=simo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3837200361" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> im Präsens funktionieren können, hätte der Roman wenigstens glaubwürdige, tiefschürfende, sich entwickelnde Charaktere oder einen mitreissenden Plot.</p>
<p>Statt dessen ziehen sich schwülstige und inhaltsleere Dialoge über mehrere Seiten, die Sprache der Handlungsträger wirkt (im Gegensatz zu z.B. Tolkien) unnötig künstlich, aufgebläht und verklausuliert. Weite Teile der Mythen Mithors und seiner Geschichte werden in Form eines Vortrags von Kentrec an den Leser wie die anderen Mitreisenden gebracht, und immer wieder ertappe ich mich dabei wie ich mich frage, was genau diese Erzählungen eigentlich mit dem Plot zu tun haben, der im übrigen ein magerer Neuaufguss des Herrn-der-Ringe-Themas ist.</p>
<p>Und selbst das wäre für mich kein Grund gewesen, das Buch nicht fertig zu lesen. Ausschlaggebend sind für mich dagegen Absätze wie dieser:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Gruppe von fünf Menschen taucht aus dem schwarzen Wald auf. Sie haben sich schon vor gut einer Stunde das Lager von Cháronn und Asban entdeckt. Sie beratschlagten sich über die weitere Vorgehensweise, als der große Zauberer erschien. Drei der Gesichter erkennen Cháronn und Asban wieder. Das Narbengesicht, der große Mann, und der hagere. Die anderen beiden kenne sie nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Kämpfe und Schlachten lesen sich wie Gebrauchsanweisungen zum Einführen von Waffen in gegnerische Körper; Umgebungsbeschreibungen lassen jegliche atmosphärischen Details vermissen, die Charaktere haben keine Gefühle oder Motivationen &#8211; vor allem aber:</p>
<p>Die Grammatik hinkt, die Wortwahl strotzt vor immergleichen Wiederholungen, platten Adjektiven und Klischees, der Satzbau ist so variabel und vielseitig wie das Angebot eines Systemgastronomie-Burgerbraters. Das macht keinen Spass, bis auf die handgezeichneten Karten am Anfang des Romans stimmt an diesem Werk rein gar nichts. Jede Seite Text wird für mich zur Qual. </p>
<p><a href="http://www.datenhamster.org/index.php?/archives/793-Die-Welt-von-Mithor-Tage-des-Schicksals-Maik-Lameczyk-und-Andreas-Kitzinski.html">Einem Kommentar hier</a> kann man entnehmen, dass es noch weitere Mithor-Manuskripte gibt. Ausser BoD oder einem Zuschussverlag wie hier der Frankfurter Verlagsanstalt wird wohl niemand solche Texte verlegen. Den Autoren möchte ich raten, beim nächsten Werk wenigstens jemanden Korrektur lesen zu lassen, der die gruseligsten Grammatikverdrehungen tilgt, und der in der Lage ist eine Rechtschreibkorrektur vorzunehmen. Noch besser wäre es allerdings, sie machen aus Mithor das, was es offenbar schon vorher war: ein Rollenspielabenteuer &#8211; keinen Roman.</p>
<p>Unlesbar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rachel Caine &#8211; Sturm der Dämonen</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2008/12/rachel-caine-sturm-der-damonen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 04:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Caine, Rachel]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Djinn]]></category>
		<category><![CDATA[Elementarmagie]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Weather Warden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich immer, wenn Verlage, noch dazu kleine Verlage, sich Themen wie SciFi und Phantastik widmen. Der Festa Verlag gehört zu diesen Verlagen und bezeichnet sich selbst in seiner Webpräsenz als &#8220;Haus der Fantastik&#8221;, welches auch Sonderausgaben als Hardcovers herausgibt, wie etwa eine H. P. Lovecraft-Biographie. Der Schwerpunkt liegt auf Horror und Dark Fantasy, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich immer, wenn Verlage, noch dazu kleine Verlage, sich Themen wie SciFi und Phantastik widmen. Der <a href="http://www.festa-verlag.de/">Festa Verlag</a> gehört zu diesen Verlagen und bezeichnet sich selbst in seiner Webpräsenz als &#8220;Haus der Fantastik&#8221;, welches auch Sonderausgaben als Hardcovers herausgibt, wie etwa eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935822480?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3935822480">H. P. Lovecraft-Biographie</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3935822480" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />.</p>
<p>Der Schwerpunkt liegt auf Horror und Dark Fantasy, aber mit</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3865520650?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3865520650"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51sXR6SSGFL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Rachel Caine &#8211; Sturm der Dämonen<br />Weather Warden Band 1</a></h3>
<p>erschliesst sich der Verlag ein neues Subgenre.</p>
<p>Wie fast alle Veröffentlichungen von Festa handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen, die leider hier und da gewisse Ungereimtheiten aufweist und unrund klingt, so etwa bereits beim Einstieg, einer Anleitung für den Umgang mit Dschinn(s). Da wird Dschinn / Djinn mal mit, mal ohne Artikel, mal als generische Speziesbezeichnung, dann wieder als Einzellebewesen ohne Unterscheidung verwendet, so dass alles etwas holprig klingt. Leider habe ich nicht den Originaltext zum Vergleich vorliegen.</p>
<p>Auch sonst ziehen sich durch den gesamten Roman kleine, aber für jemanden der Englisch gut versteht irritierende Fehler in der Übertragung idiomatischer Ausdrücke und Redewendungen. In der Kombination mit Rachel Caine&#8217;s Schreibstil ergibt das eine sehr merkwürdig anmutende Lektüre.</p>
<p>Wer ist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rachel_Caine">Rachel Caine</a>, oder vielmehr wer ist Roxanne Longstreet Conrad, fragte ich mich beim obligatorischen Blick ins Impressum, da dort diese als Copyright-Inhaber angegeben ist. Roxanne Longstreet Conrad ist Autorin im Bereich Science Fiction, Horror, Fantasy, Mystery und schreibt auch Bücher (media tie-ins) für Serien wie Buffy oder Angel unter verschiedenen Namen, und an diese erinnert mich der erste Band von Weather Warden auch. Rachel Caine ist eines ihrer Pseudonyme, momentan das wohl erfolgreichste.</p>
<p>In <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3865520650?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3865520650">Sturm der Dämonen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3865520650" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> &#8211; auf Englisch etwas treffsicherer (und weniger vom Plot verratend) mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0451459520?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0451459520">Ill Wind</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0451459520" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> betitelt &#8211; entwirft sie eine interessante Variante der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Urban_fantasy">urban fantasy</a>, die ohne Vampire oder Shadowrun-Versatzstücke auskommt. </p>
<p>Das Wetter auf der Erde, eine magische und oft an sich böswillige und irgendwie denkende Macht mit eigenen Intentionen, wird kontrolliert von einer Gruppe von rund 100 <a href="http://www.vulk.de/german/fanta/magie/elem0.htm">Elementar-Magiern</a>, die jeweils eines der Elemente korrigieren und beeinflussen können. Einer dieser Magier ist die Hauptfigur, Joanne, und zu Beginn des Romans befindet sie sich auf der Flucht vor ihren magischen Kollegen, da sie offenbar etwas Todeswürdiges verbrochen hat. Sie ist auf der Suche nach Lewis, einem alten Freund und dem wohl mächtigsten Magier der Erde, da sie sicher ist dass er ihr als einziger helfen kann. Lewis befindet sich allerdings ebenfalls auf der Flucht vor den Kollegen der Weather Wardens, der Wetterwächter.<br />
<span id="more-317"></span><br />
Was genau Joanne verbrochen hat, behält Caine über den grössten Teil des Romans für sich, statt dessen erlebt man Joanne wie in einem Road Movie auf der Flucht mit ihrem blauen Mustang, der für sie wie eine Person ist, ein Freund und ein Objekt der Begierde.</p>
<p>Als weiteres magisches Element neben der Elementarmagie tauchen die im Einstieg erwähnten Dschinns auf, machtvolle magische Kreaturen, die, wie es das Klischee verlangt, mit Bannsprüchen in den Dienst gezwungen werden und in Flaschen bzw. zerbrechlichen Behältern hausen. </p>
<p>Nur die besten der Magier erhalten von der Gilde der Wetterwächter einen Dschinn, und jedem Magier / Wetterwächter steht maximal ein Dschinn in seinem Leben zu, da diese Geschöpfe so rar sind &#8211; was übrigens auch den vorangestellten Text über den Umgang mit Dschinn beim Erhalt des &#8220;ersten Dschinn&#8221; relativ lächerlich macht. Wenn jeder maximal einen Dschinn zugewiesen bekommen kann, ist es immer der erste&#8230; und die Regeln dürften genauso gelten wenn es sich um den zweiten handelt, aber das nur am Rande.</p>
<p>Drei zentrale Fragen ziehen sich durch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3865520650?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3865520650">Sturm der Dämonen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3865520650" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. </p>
<p>1. Wird Joanne es schaffen ihren schier übermächtigen Häschern zu entkommen? Da es sich bei Weather Warden um eine Serie mit mittlerweile 8 Bänden handelt, und die Story aus Joannes Blickwinkel erzählt wird, kann man diese Frage a priori mit Ja beantworten.</p>
<p>2. Findet sie jemanden der ihr hilft ihr Problem zu lösen? Das lässt sich aus dem gleichen Grund bejahen, bleibt die letzte Frage:</p>
<p>3. Was zum Teufel ist eigentlich passiert?</p>
<p>In Rückblenden erzählt Caine aus dem Leben von Joanne, der Leser erfährt wie sie zur Wetterwächterin wurde, welche Ereignisse ihr Leben beeinflusst haben, und irgendwann auch was ihre besondere Verbindung zu Lewis, dem mächtigen Magier, ist. Und irgendwann rückt sie auch damit raus, welch erschröckliches Verbrechen Joanne begangen hat und warum alle auf ihren Fersen sind &#8211; und flicht dabei die Auflösung des Problems gleich sehr offensichtlich mit ein.</p>
<p>Ich bin kein allzu grosser Fan von Rückblenden, erst recht nicht wenn sie das tragende Element einer Geschichte sind, das ist Geschmackssache. Eine Story muss nicht unbedingt linear erzählt werden, und im Hinblick auf die grosse Enthüllung ist der Einsatz dieser Technik auch durchaus nachvollziehbar, aber da die sogenannte Haupthandlung keine ist und sich quasi alles Entscheidende nur in den Flashbacks abspielt, finde ich sie so gehäuft doch recht ermüdend.</p>
<p>Leider haben nicht nur die Plotlines, sondern auch die Charaktere den Tiefgang einer Soap-Opera bzw. Jugendserie vom Stil Buffy / Angel, Joanne scheint sich mehr Sorgen um ihr Aussehen und ihr Liebesleben als um das nackte Überleben zu machen, und stolpert in jede dämliche Falle und vorhersehbar aufgebaute Romanze, die sich anbietet. Kitsch und Melodramatik überwiegen, die Heldin ist so sehr damit beschäftigt zu paniken und vor allem davon zu laufen, dass sie nicht einmal Luft holt um nachzudenken ehe sie handelt, und logische Schlüsse zu ziehen.</p>
<p>Dabei lässt sie sich von Freund und Feind manipulieren &#8211; sie mag ja als Powerfrau mit einem tollen Schlitten angelegt sein, aber sie wirkt wie ein hormongesteuerter kopfloser Teenager, und Caines Plotaufbau unterstützt das. Den Großteil des Romans hindurch fährt Joanne eigentlich nur durch die Gegend und die Autorin umeiert jeden konkreten Hinweis zu den Geschehnissen, die doch angeblich Joanne antreiben, um dann im Finale plötzlich alles gleichzeitig passieren zu lassen so dass man sich wundert, ob sie nicht vielleicht selbst ein bisschen den Überblick verliert.</p>
<p>Die Welt von <a href="http://www.rachelcaine.com/weatherwardens.html">Weather Warden</a> ist ein interessant angelegtes Universum mit ein paar logischen Goofs, über das ich beim Lesen gern mehr erfahren hätte. Der Stil des Buches allerdings, der deutlich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Young_adult_literature">young adult fiction</a> schreit, und die miserable Plotline reizen mich trotz spannend gemachter Elemente nicht zum Weiterlesen. </p>
<p>Schade eigentlich, ein paar neue faszinierende Ideen für Fantasy-Welten könnte das Genre gut gebrauchen.</p>
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		<title>Karen Miller &#8211; The Innocent Mage</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 04:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Miller, Karen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine geradezu klassische Fantasy-Geschichte erzählt Karen Miller in Karen Miller &#8211; The Innocent MageKingmaker, Kingbreaker Book 1 Asher, Spross einer grossen Fischerfamilie im Ort Restharven, schleicht sich bei Nacht und Nebel davon, um in der grossen Stadt sein Glück zu machen, damit er in Zukunft für sich und seinen alten Vater besser sorgen kann. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine geradezu klassische Fantasy-Geschichte erzählt <a href="http://www.karenmiller.net/">Karen Miller</a> in </p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1841496049?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1841496049"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51so7-eoACL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Karen Miller &#8211; The Innocent Mage<br />Kingmaker, Kingbreaker Book 1</a></h3>
<p>Asher, Spross einer grossen Fischerfamilie im Ort Restharven, schleicht sich bei Nacht und Nebel davon, um in der grossen Stadt sein Glück zu machen, damit er in Zukunft für sich und seinen alten Vater besser sorgen kann. Was Asher nicht weiss: er ist auserwählt, das Schickal seiner Heimatwelt ein für alle Mal zu verändern. Denn in Asher, dem einfachen Fischer, steckt einer alten Prophezeihung zufolge, ein Magier. Doch den Olken, seiner Spezies, ist jegliche Magie verboten.</p>
<p>Nur die Doranen, die so etwas wie den Adel darstellen, dürfen Magie wirken, und sie tun das zum Wohl aller.</p>
<p>Denn vor Jahrhunderten hat die gottgleich verehrte Magierin Barl den Wall erschaffen, der das Böse von der Welt ebenso fernhält wie die erratischen Unwetter, die das Königreich von Lur beutelten, ehe die Doranen kamen.</p>
<p>In der Stadt Dorana wird Asher durch Protektion zweier Olken, die im Gegensatz zu ihm von der Prophezeihung wissen und ihm auf seinem Pfad helfen sollen, zum Berater und schliesslich Freund des Prinzen von Lur, Gar, der als einziger der Doranen keine Magie wirken kann.  Der nichtsahnende Retter seines Volkes und der Welt ist also dort angekommen, wo er das Schicksal seines Königreiches verändern soll.<br />
<span id="more-300"></span><br />
Ich bin zwiegespalten bei der Beurteilung dieses Romans.  Auf der einen Seite entwirft Miller in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1841496049?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1841496049">The Innocent Mage: Kingmaker, Kingbreaker Book 1</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1841496049" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> eine Fantasywelt jenseits der zahllosen Tolkien-Klone, mit einer interessanten und mysteriösen Historie und Kultur, die zu entdecken Spaß macht. Auf der anderen Seite verhalten sich Doranen zu Olken wie ungefähr Elfen zu Menschen, und die Handlung ist tief in die Kiste des Fantasy-Klischees gegriffen &#8211; natürlich muss das ultimativ Böse bekämpft werden und selbstverständlich steht der Freiheitkampf eines angeblich zu seinem eigenen Besten versklavten Volkes an&#8230; natürlich ist der Bauern- bzw. Fischertölpel ein strahlender Held, und die Kronprinzessin eine dumme Zicke&#8230; </p>
<p>Aber selbst wenn man ignoriert, dass sich hier genretypische Klischees aufreihen &#8211; etwas das viele Leser von Genreliteratur nun einmal erwarten &#8211; hat der Roman erhebliche Schwächen. Das beginnt dabei, dass die Figuren hölzern und auf ihre Funktionen reduziert sind &#8211; Dathne und Matt, Ashers heimliche Helfer, reden über 600 Seiten über nichts anderes als die höchst nebulöse Prophezeihung, von der angeblichen Olken-Magie gibt es als maximale Kostprobe eine Art Kristallkugel-Telefonie zu sehen, und der Plot ist so durchsichtig und vorhersehbar, dass keine Überraschungen bleiben. Auf Seite 400 von 600 war unzweifelhaft offensichtlich was auf den kommenden 200 Seiten noch passieren würde, was dem Spaß an der Lektüre nicht gerade zuträglich war.</p>
<p>Effektiv ist man am Ende dieses ersten von zwei Bänden nicht weiter als am Anfang: man weiss dass Asher irgendwie die Welt retten und ein Magier werden soll und von beidem keine Ahnung hat. Bei aller Faszination für die liebevoll ausgestaltete Welt des Königreichs von Lur habe ich Zweifel, ob das als Motivation ausreicht, sich auch den zweiten Band anzutun. </p>
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		<title>Terry Pratchett &#8211; Thud!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 10:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 34. Scheibenwelt-Roman. Thud! (oder auf deutsch Klonk!) ist das Geräusch, welches entsteht, wenn eine Keule, vorzugsweise eine Troll-Keule, auf den Schädel eines Zwerges trifft. Und so nimmt der Titel auch deutlichen Bezug auf die vorherrschende Problematik in Terry Pratchett &#8211; Thud! Trolle und Zwerge sind sich generell nicht eben freundlich gesinnt, aber in Ankh-Morpork [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der 34. Scheibenwelt-Roman.</em></p>
<p><strong>Thud! </strong>(oder auf deutsch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442466660?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442466660">Klonk!</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442466660" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />) ist das Geräusch, welches entsteht, wenn eine Keule, vorzugsweise eine Troll-Keule, auf den Schädel eines Zwerges trifft. Und so nimmt der Titel auch deutlichen Bezug auf die vorherrschende Problematik in </p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0552152676?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0552152676"><img src="http://webhafen.de/textblog/wp-content/uploads/2008/08/thud.jpg" border=0></p>
<p>Terry Pratchett &#8211; Thud!</a></h3>
<p>Trolle und Zwerge sind sich generell nicht eben freundlich gesinnt, aber in Ankh-Morpork schaffen sie es normalerweise, eine halbwegs friedliche Koexistenz hinzubekommen. Doch nun steht der Jahrestag der Schlacht im Koom Valley bevor, einer Schlacht bei der sich Zwerge und Trolle der Legende nach vor Tausenden von Jahren gegenseitig in den Hinterhalt gelockt haben sollen. Beide Seiten haben ein langes Gedächtnis, und die Emotionen kochen hoch, als ein in der Zwergen-Community hoch angesehener Zwerg tot aufgefunden wird, mit eingeschlagenem Schädel &#8211; natürlich deuten alle Hinweise auf einen Troll als Mörder.</p>
<p>Schon bald sieht sich Sam Vimes vor dem Problem, randalierende Trolle und Zwerge davon abzuhalten, sich eine Straßenschlacht zu liefern. Zu allem Überfluss drückt Lord Vetinari ihm einen Vampir als neuen Lance Constable auf, der &#8211; als wären die Dinge nicht schon schlimm genug &#8211; auch noch mit einem Werwolf zusammenarbeiten muss.<br />
<span id="more-221"></span><br />
Mittlerweile wird ein berühmtes riesiges Gemälde, das die Schlacht von Koom Valley abbildet, aus dem städtischen Museum gestohlen, und Sybil kommt hinter Vimes&#8217; kleines Geheminis was sein Bacon Lettuce Tomato Sandwich angeht &#8211; kurzum, es geht mal wieder drunter und drüber, und in all dem Tohuwabohu muss Vimes jeden Tag genau Punkt 6 Uhr zu Hause sein, um Sam junior eine Geschichte vorzulesen.</p>
<p>Die Zwerge und Trolle in der Wache misstrauen einander, und die Erkenntnis dass die Zwerge heimlich unter der Stadt ein riesiges Minensystem gegraben haben, lässt nicht nur Fragen danach aufkommen, wie weit das Gesetz der Stadt <strong>nach unten</strong> reicht, sondern vor allem: was zum Teufel suchen die Zwerge?</p>
<p>Thud!, so lernt Sam Vimes, ist auch ein Spiel, eine Art Schach, in dem Zwergenfiguren und Trollfiguren sich gegenseitig bekämpfen. Ein wahrer Thud-Spieler kann jedoch auf beiden Seiten des Spielfeldes brillieren, indem er die Stärken und Schwächen der Trolle und Zwerge gegeneinander ausspielt. Und eher unfreiwillig muss Vimes seine Kunst in einem gigantischen Real-Life-Thud-Spiel beweisen, soll Ankh-Morpork nicht in einem blutigen Krieg in Schutt und Asche zerlegt werden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0552152676?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0552152676">Thud!</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0552152676" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist ein für Pratchetts Verhältnisse recht düsteres und gewalttätiges Werk. Aufgelockert wird das unter anderem durch Vimes&#8217; persönlichen Kampf mit einem Dis-Organizer, dem &#8220;Gooseberry&#8221; (anstelle von Blackberry &#8211; auf deutsch heisst das Ding &#8220;Die Stachelbeere&#8221; was den Gag irgendwie tötet), ein Kobold im Kästchen, der ihn an seine Termine erinnern soll &#8211; ausgestattet mit Features wie <em>BlueNose</em> und <em>I-Hum</em> (singt Melodien vor), vor allem aber durch die wunderbaren Erlebnisse von Werwölfin Angua und Vampirin Sally, die sich so gar nicht mögen und doch zu einem grossartigen Polizeiteam heranwachsen, das den Gegner mit geballter Frauenpower das Fürchten lehrt. </p>
<p>Ansonsten ist <strong>Thud! </strong>eigentlich ein Scheibenwelt-Krimi, einschliesslich Besuchs in der Unterwelt (im doppelten Sinne), leichten Mädchen, schweren Jungs, Drogen, und einer Verfolgungsjagd mit einer magisch gepimpten Kutsche. Super Unterhaltung mit viel Augenzwinkern auf gewohnt hohem Niveau. </p>
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		<title>Terry Pratchett &#8211; The Last Hero</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[The Last Hero von Terry Pratchett das gebe ich ganz unumwunden zu, war ein Spontankauf. Ich stand am Bahnhof und wartete auf einen Freund, blätterte in einer Bahnhofsbuchhandlung in diesem Buch, begann zu kichern, weil die famosen Illustrationen von Paul Kidby mich sofort anmachten. Legte es weg, denn aus dem Alter in dem ich illustrierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0575081961?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0575081961"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wtPq%2BZPIL._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>The Last Hero von Terry Pratchett</h3>
<p></a></p>
<p>das gebe ich ganz unumwunden zu, war ein Spontankauf. Ich stand am Bahnhof und wartete auf einen Freund, blätterte in einer Bahnhofsbuchhandlung in diesem Buch, begann zu kichern, weil die famosen Illustrationen von Paul Kidby mich sofort anmachten. Legte es weg, denn aus dem Alter in dem ich illustrierte Fabeln kaufe, bin ich eigentlich hinaus. Dachte ich. Drehte eine Runde durch den Laden, da ich noch Zeit hatte, und kaufte das Buch dann nach dem zweiten Hineinsehen doch noch.</p>
<p>Ich habe es nicht bereut.</p>
<p>Die gerade einmal 176 Seiten in dieser Ausgabe sind wahrlich keine Langstreckenlektüre, und so ist der Untertitel des Buches, <em>A Discworld Fable</em> wohl eher auf die Länge als auf den Inhalt zurückzuführen, obwohl eine gewisse generisch-moralische Gültigkeit der Handlung nicht abgesprochen werden kann.</p>
<p>Ein etwas alternder und sich grauenvoll langweilender Barbar namens <em>Cohen the Barbarian</em> (der Gag legt bereits deutlich fest was hier auf den Leser zukommt, in Verbindung mit dem Buchtitel springt zumindest mich eine gewisse Reminiszenz an Arnold S. aus G. an) zieht aus, um ein wenig grantig den Göttern der Scheibenwelt das zurückzubringen, was ihnen vor Äonen gestohlen wurde &#8211; das Feuer. Dazu muss er mit seiner klapprigen Truppe, die unter dem Namen <em>The Silver Horde</em> firmiert, den zentralen Berg der Scheibenwelt erklimmen &#8211; kein leichtes Unterfangen, wie sich bald herausstellt.</p>
<p>Doch an anderer Stelle, in Ankh-Morpork, ist man auf diese Aktion ebenfalls aufmerksam geworden. Sollte es Cohen gelingen, die Götter samt der Burg Dunmanifestin ins All zu sprengen, müsste blöderweise alle Existenz der Scheibenwelt enden, weswegen Lord Vetinari gemeinsam mit den Zauberern der <em>Unseen University</em> im Wortsinne flugs eine Rettungsmission organisiert.<span id="more-198"></span></p>
<p>Unter der Ägide des Genies Leonardo da Quirm wird ein drachengetriebenes fliegendes Schiff konstruiert, das die Noteinsatztruppe schneller als jemand sich denken kann zur Mitte der Scheibewelt bringen soll um das Schlimmste zu verhindern. Und so ziehen Leondardo da Quirm, der Magier Rincewind und ein Gardist namens Captain Carrot los, die Welt zu retten. Und begeben sich dabei in Dimensionen, in denen noch nie ein Scheibenweltler zuvor je gewesen ist&#8230; über den Rand hinaus und zurück.</p>
<p>Das Buch könnte eine klassisch-langweilige Abenteuergeschichte in jedem beliebigen Fantasy-Universum sein &#8211; käme es nicht von Pratchett. Stattdessen ist es eines der geballtesten, komischsten Gag-Feuerwerke, die ich seit langem gelesen habe &#8211; hier wird das gesamte Fantasy-Helden-Genre einschliesslich zugehöriger Computerspiele bis zu den Haarspitzen durch den Kakao gezogen, gespickt ist das Ganze mit Film- und Serienzitaten, und mit den wunderbaren, köstlichen, ironischen, genialen Illustrationen Kidbys ausgestaltet wird es zu einem Kleinod, das in die Büchersammlung nicht nur jedes Pratchett-, sondern auch jedes Scifi- und Fantasyfans gehört.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0575081961?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0575081961">The Last Hero</a> ist eine großartig erzählte und dabei himmelschreiend komische Story, die einfach gute Laune macht &#8211; ich habe schon lange nicht mehr so viel und laut lachen müssen wie bei dieser Fabel. Unbedingt lesen!</p>
<p>Für mich ist nur eins schade: ich würde im Wiederholungsfall nicht das preisgünstige Taschenbuch kaufen, denn die hochwertig auf Glanzpapier vollfarbig gedruckten Kunstwerke Kidbys möchte man sich immer und immer wieder ansehen (und dabei noch Details entdecken die für sich genommen schon witzig sind). Deswegen liebäugele ich mit der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0575073705?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0575073705">gebundenen Ausgabe in der Deluxe-Edition</a>&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Terry Pratchett &#8211; Making Money</title>
		<link>http://texte.webhafen.de/2008/01/terry-pratchett-making-money/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 05:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibenwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webhafen.de/textblog.neu/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[Der 36. Scheibenwelt-Roman Moist von Lipwig langweilt sich gnadenlos. Das Postamt läuft erfolgreich, auf seinem Schreibtisch häuft sich langweiliger bürokratischer Papierkram stapelweise, und nur um in Form zu bleiben bricht der Postmaster General auch schon mal in alle Räume des Postamts ein oder hangelt sich am Gemäuer entlang. Das ist einfach kein Dasein für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 36. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt">Scheibenwelt</a>-Roman</p>
<p>Moist von Lipwig langweilt sich gnadenlos. Das Postamt läuft erfolgreich, auf seinem Schreibtisch häuft sich langweiliger bürokratischer Papierkram stapelweise, und nur um in Form zu bleiben bricht der <em>Postmaster General</em> auch schon mal in alle Räume des Postamts ein oder hangelt sich am Gemäuer entlang. Das ist einfach kein Dasein für einen gewieften Gauner.</p>
<p>Abhilfe scheint zu nahen in Form von Lord Vetinari, der wieder einmal ganz eigene Pläne verfolgt &#8211; er sucht jemanden, der das marode Bankwesen einschließlich der Münzprägerei auf Vordermann bringt. Doch Moist lehnt nach einer Begehung der Bank ab, und schnell &#8211; viel zu schnell &#8211; zückt der Patrizier ein Schriftstück, in dem Moist genau das schriftlich bestätigen darf. Schon bald wird auch klar warum &#8211; er will Gerüchten vorbeugen, er wolle die (private)  Royal Bank of Ankh-Morpork verstaatlichen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0385611013?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0385611013"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pkp3LUXZL._SL160_.jpg" border=0 /><br clear="all" /><br clear="all" />Terry Pratchett: Making Money</a></h3>
<p>Und kaum ist ein Tag vergangen, da erhält von Lipwig Besuch von einem Anwalt &#8211; die in der Nacht verstorbene Erbin von 50 Prozent der Bank, Topsy Lavish,  hat ihm ihren Hund (Halter von 1 Prozent der Bankanteile und traditionell der Vorstandsvorsitzende der Bank) vererbt &#8211; und dem Hund ihre 50 Prozent, was zu der absurden Situation führt dass Moist von Lipwig nun der Besitzer des Mehrheitsanteilseigners der Bank ist  &#8211; und sich damit nicht nur um die Geschicke der Bank kümmern, sondern auch die begierige reiche Sippe der Lavishes daran hindern muss, ihm oder dem Hund den Garaus zu machen, da sonst das gesamte Vermögen an diese zurückfällt.<span id="more-186"></span></p>
<p>Während Adora Belle, Lipwigs Verlobte, im Sand des Königreichs der Zwerge nach  ganz besonderen Schätzen gräbt, erfindet Moist &#8211; nicht ohne gewisse Widerstände aus dem wie geölt laufenden Bankwesen &#8211; kurzerhand das Papiergeld und das Bankwesen neu. Blöderweise muss er dafür einen Verbrecher (die Geschichte scheint sich zu wiederholen) vor dem Strang retten, also einen Ausbruch organisieren, und endlich blüht der Mann aus Uberwald so richtig auf. Unterdes versucht Cosmo Lavish, einer der Lavish-Nachfahren, sich in Vetinari zu verwandeln&#8230;</p>
<p>Wie schon in <em>Going Postal</em>, dem ersten Roman mit Moist von Lipwig, ist auch hier der Humor subtiler und sarkastischer als bei anderen Scheibenweltromanen, lautes Lachen ist eher die Ausnahme, dafür grinst man an vielen Stellen wissend in sich hinein. Am Geldadel lässt Pratchett ebensowenig ein gutes Haar wie am Bankwesen oder der These der goldgesicherten Geldbestände &#8211; wie könnte es auch anders sein. Überhaupt spielt Gold eine recht merkwürdige Rolle in diesem Buch.</p>
<p>Ich mag den gerissenen, visionären Moist von Lipwig, und auch die Art und Weise, wie Lord Vetinari gekonnt an den Fäden seiner Marionetten zieht, er ist wirklich ein brillianter Tyrann. Die Wortspiele dürften den Übersetzer vor so manche Klippe befördern und mal wieder weitgehend unübersetzbar sein &#8211; etwa die Tatsache, dass Mrs. Lavish mit Vornamen Topsy heisst und eine geborene Turvy ist, oder ein zwar im Text erklärter, aber einfach unübertragbarer Gag zwischen dem lateinischen Wort <em>fornix</em> und dem englischen <em>fornication</em>.</p>
<p>Wieder einmal <strong>sehr gute und intelligente Unterhaltung vom Herrn der Scheibenwelt</strong>. Als Schmankerl deutet Pratchett hier bereits an, dass es ein weiteres Moist-von-Lipwig-Abenteuer geben wird &#8211; laut Wikipedia mit dem Titel <em>Raising Taxes</em>, in welchem Moist das Steuerwesen von Ankh-Morpork sanieren soll.</p>
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		<title>Terry Pratchett &#8211; Schweinsgalopp</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 08:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Pratchett, Terry]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Scheibenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Roman nimmt sich Terry Pratchett eines ganz besonderen Themas an &#8211; es geht um das Weihnachtsfest, oder genauer, auf der Scheibenwelt das Silvesterfest, zu dem natürlich geschmückte Silvesterbäume aufgestellt werden, man Mistelzweige aufhängt, und ein dicker Mann mit Bauch, Rauschebart und rot-weissem Mantel ausrückt und Groß und Klein mit Geschenken bedenkt. Same procedure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Roman nimmt sich Terry Pratchett eines ganz besonderen Themas an &#8211; es geht um das Weihnachtsfest, oder genauer, auf der Scheibenwelt das Silvesterfest, zu dem natürlich geschmückte Silvesterbäume aufgestellt werden, man Mistelzweige aufhängt, und ein dicker Mann mit Bauch, Rauschebart und rot-weissem Mantel ausrückt und Groß und Klein mit Geschenken bedenkt. <strong>Same procedure as every year</strong>, möchte man dem &#8220;Schneevater&#8221; zurufen, doch nicht in diesem Jahr.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442437792?ie=UTF8&amp;tag=simo-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442437792"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/310aaNpr6fL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Terry Pratchett: Schweinsgalopp</a></h3>
<p>Denn der Schneevater ist, nun, äh, <em>irgendwie abhanden gekommen</em> und so muß Tod mit einem Kissen auf dem Skelett, da wo der Bauch sein sollte, Überstunden machen um den Job des Schneevaters mit zu erledigen.</p>
<p>Der Tod als Weihnachtsmann, das verspricht per se schon ein paar ziemlich schräge Gags, und die bleiben auch nicht aus, insbesondere nicht, da Tods Enkelin Susanne, eigentlich gänzlich unverdächtig <em>normale</em> Gouvernante zweier kleiner Kinder, den eigenartigen Verdacht hat dass mit ihrem Opa einiges nicht stimmt, und obwohl sie sich aus den Angelegenheiten der Unsterblichen eigentlich heraushalten will, landet sie mittendrin im Schlamassel um den verschwundenen Schneevater. Kann man Götter töten? Hat Tod den Schneevater umgebracht?<br />
<span id="more-183"></span><br />
Im Roman tummeln sich ausserdem die Zauberer um Mustrum Ridcully und Ponder Stibbons, der an einer Denkmaschine namens Hex arbeitet, welche mit durch Röhren rennenden Ameisen betrieben wird und obskures Sonderzubehör wie ein Stundenglas und eine Maus benötigt und ständig &#8220;abstürzt&#8221;, der o Gott des Katzenjammers hat einen magenumstülpenden Auftritt, Tod findet Gefallen daran zur Abwechslung zu geben statt zu nehmen, ein Assassine mit dem Namen Kaffeetrinken verfolgt ganz eigene Pläne, und Nobby Nobbs erlebt das fabelhafteste Silvester seines Lebens. Das alles kulminiert in einem Tohuwabohu zwischen den Existenzebenen, das im reinen Wortsinn in einem Schweinsgalopp seinen Höhepunkt findet.</p>
<p>&#8220;Schweinsgalopp&#8221; ist eine launige Satire auf die Weihnachtsbräuche und den Kommerz in unserer Welt, die man gut solo lesen kann, ohne andere Scheibenweltromane gelesen zu haben &#8211; auch wenn die Kenntnis einiger Charaktere und Zusammenhänge dem Verständnis durchaus zuträglich ist. Die Anspielungen rund um die &#8220;Denkmaschine&#8221; sind sehr gelungen, Pratchett beweist erstaunliche Einsichten in  die Denkstrukturen von Kindern, und auch an einigen Running Gags wie pinkelnden Schweinen kann man seinen Spaß haben. Ich habe aber schon funkensprühendere, witzigere Romane von Pratchett gelesen, und das liegt keineswegs nur an der streckenweise mäßig gelungenen Übersetzung von Andreas Brandhorst.</p>
<p>Der deutsche Text leidet unausweichlich an der Unübertragbarkeit gewisser Wortspiele &#8211; so heisst das Buch im Original &#8220;Hogswatch&#8221;, etwa: Schweinebeobachtung, und die Silvesternacht folglich &#8220;Hogswatchnight&#8221; &#8211; was Sinn macht da der Schneevater (Original: Hogfather oder Schweinevater) mit einem von vier riesigen Schweinen gezogenen Schlitten vorfährt; gleichzeitig bedeutet der phonetisch eng verwandte Terminus &#8220;hogwash&#8221; so viel wie Unfug, &#8220;Papperlapapp&#8221;. Natürlich ist das unübersetzbar, aber die Bezeichnung Schneevater / Silvesternacht wird dem auch stilistisch nicht im mindesten gerecht. Der Assassine, Herr Kaffeetrinken, ist im Original stimmiger &#8211; da heisst er Teatime und besteht darauf, dass er Te-ah-tim-eh gesprochen wird, das Beharren von Kaffeetrinken, man möge ihn &#8220;Kaf-Feh-Trin-Ken&#8221; nennen ist in einer ganz anderen Liga angesiedelt. Der Joke, dass der Universitätscomputer einen Aufkleber mit der Aufschrift &#8220;Anthill Inside&#8221; trägt, geht bei &#8220;Ameisenhaufen im Inneren&#8221; unweigerlich verloren.</p>
<p>Schon auf den ersten 40 Seiten stechen mir beim Lesen zwei Interpunktionsfehler ins Auge, die im Englischen korrekt, in Deutsch aber stolpernd und falsch sind, und durch den ganzen Roman bzw. seine deutsche Übersetzung zieht sich eine Nivellierung der Sprache und der Wortwahl, die alles andere als eng am Original ist. So ist, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, &#8220;Die Anhäufung beobachteter Fakten ist noch lange kein Beweis&#8221; eben nicht dasselbe wie &#8220;MERE ACCUMULATION OF OBSERVATIONAL EVIDENCE IS NOT PROOF&#8221;. <em>observational evidence</em> ist ein im Wissenschaftsjargon feststehender Begriff.</p>
<p>Dennoch macht &#8220;Schweinsgalopp&#8221; auch auf Deutsch Spaß und ist leichte unterhaltsame Fantasylektüre für zwischendurch, die vor allem durch die Situationskomik (Tod als Weihnachtsmann bzw. Hogfather  mit  dem getreuen Albert der dafür sorgen muss, dass Tod nicht völlig überschnappt) und die eingestreuten Gags Leben gewinnt, während die Story an sich ein bisschen in ihren Unterfäden verzwirbelt und das Ende nicht unbedingt berauschend ist. Wer kann, sollte aber <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0552145424?ie=UTF8&amp;tag=simo-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0552145424">das englische Original</a> lesen.</p>
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