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	<title>Rezensionen &#187; Essays</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Jeremy Clarkson &#8211; And Another Thing</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 09:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clarkson, Jeremy]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Sammelband mit Glossen des bekannten Motorsport-Journalisten Jeremy Clarkson, simpel betitelt mit: The World According to Clarkson, hat mir sehr viel Spaß gemacht. 2007 erschien dann eine Sammlung von Glossen aus den Jahren 2004-2006: And Another Thing: The World According to Clarkson. Volume 2 Mit gewohnt spitzer Schreibe und gnadenlosem britischem Sarkasmus bewaffnet, widmet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Sammelband mit Glossen des bekannten Motorsport-Journalisten Jeremy Clarkson, simpel betitelt mit: <a href="http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jeremy-clarkson-the-world-according-to-clarkson/">The World According to Clarkson</a>, hat mir sehr viel Spaß gemacht.</p>
<p>2007 erschien dann eine Sammlung von Glossen aus den Jahren 2004-2006:<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028602?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0141028602"><br />
<h3 align=center><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sNzj1432L._SL160_.jpg"></p>
<p>And Another Thing: The World According to Clarkson. Volume 2</h3>
<p></a></p>
<p>Mit gewohnt spitzer Schreibe und gnadenlosem britischem Sarkasmus bewaffnet, widmet sich Clarkson in diesem Band so interessanten Themen wie Kreditkarten, deutschen vs. amerikanischen vs. neureichen russischen Touristen, schlechten Reality-TV-Shows, natürlich britischer Innenpolitk, der Sinnhaftigkeit von Ski-Resorts in Schottland, der Erfahrung im Zeitalter von Internet und Instant Messaging Kinder im Teenager-Alter zu haben, den Tücken des Brillenkaufs, der Unmöglichkeit in einem F15-Kampfjet eine Zieloptik korrekt zu bedienen, oder auch der Frage warum es kein Vergnügen ist in der Vorweihnachtszeit als Promi zu Werbezwecken durch alle Radioshows der Britischen Inseln durchgereicht zu werden.</p>
<p>Wie auch im ersten Band handelt es sich um seine Kolumnen aus der Sunday Times, die hier zusamen gefasst wurden, und die sich dank ihrer knackigen Kürze auch schön mal einzeln zwischendrin zur Erheiterung lesen lassen. Die Themenauswahl ist aber für meinen Geschmack nicht ganz so gelungen wie in Band eins, und auch hier merkt man selbstverständlich den Texten, die sich auf politische Themen beziehen, deutlich ihr Alter an.</p>
<p>Nach wie vor macht Clarksons respektlose Schreibe ungeheuren Spaß; nach wie vor gibt es im deutschsprachigen Raum niemanden der Vergleichbares produzieren könnte, aber so toll wie <a href="http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jeremy-clarkson-the-world-according-to-clarkson/">The World According to Clarkson</a> ist dieser Band nicht geworden. Dennoch einen lohnenswerte Reiselektüre; ideal fürs Flugzeug&#8230; denn über Flugreisen regt er sich immer wieder gern (und fachkundig) auf <img src='http://rezensionen.webhafen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[von Hirschhausen, Eckart]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hirschhausen scheint momentan medial überall zu sein &#8211; im Radio, im Fernsehen, auf der Bühne &#8211; und auf meinem Lesestapel. Ein bisschen war ich der immergleichen Bonmots und einstudierten Szenen über Glück und Menschheit ja schon überdrüssig, und hatte so meine Zweifel ob ich Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hirschhausen scheint momentan medial überall zu sein &#8211; im Radio, im Fernsehen, auf der Bühne &#8211; und auf meinem Lesestapel. Ein bisschen war ich der immergleichen Bonmots und einstudierten Szenen über Glück und Menschheit ja schon überdrüssig, und hatte so meine Zweifel ob ich</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499623552?ie=UTF8&#038;tag=simo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499623552"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zztmr96DL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</a></h3>
<p>wirklich lesen sollte. Aber ein Blick in das Buch, und ich begann zu kichern&#8230; kein schlechtes Zeichen.</p>
<p><span id="more-559"></span></p>
<p>Natürlich hat man das eine oder andere, was Herr Dr. med Hirschhausen hier zusammengetragen hat, mittlerweile von ihm schon mal irgendwo gehört &#8211; das tut dem Spaß an seiner fröhlich-lockeren Schreibe mit viel trockenem Humor jedoch keinen Abbruch.</p>
<p>Er widmet sich allzeit spannenden Themen wie Männern und Frauen, Sex und dessen Folgen, Schlaf, Sport, Ärzten, gesunder Ernährung, Krankheiten und Alternativmedizin, aber auch Computertechnik oder dem ganz normalen Alltagswahnsinn, und verpackt Forschungswissen (und seine absurden Auswüchse) ebenso in entspannt zu lesende Glossen wie eine deftige Kritik am Ärztestand und Gesundheitswesen, und nicht selten leuchten einem zwischen Lesen und Lachen aus diesen Texten auch Lebensweisheiten entgegen, die von einem Zen-Meister stammen könnten. Von Hirschhausen beschreibt das selbst so:</p>
<blockquote><p>Humor ist der leckere Belag zwischen zwei Scheiben relevantem Inhalt.</p></blockquote>
<p>Mir gefallen seine medizinischen Satiretexte am Besten, vielleicht weil ein Verriss erst dann wirklich gut ist, wenn er von einem Insider kommt. Das Liebesspiel der Schnecken, oder die Erkenntnis dass Schokolade gar nicht süchtig macht, sind dagegen eher kleine Perlen des Alltagshumors, und die überzeichnete Szene eines Anrufs beim Callcenter einer grossen Airline lässt einem den Toast auch schon mal im Halse stecken bleiben, weil man die Szene selbst fast so erlebt haben könnte&#8230;</p>
<p>Kein grossartiges Buch, und auch keines das man von Anfang bis Ende durchlesen und davon komplett begeistert sein wird, dafür aber bestens geeignet um Stücke draus vorzulesen. Wer den Humor des Kabarettisten mit Medizinstudium mag, wird hier noch so einige höchst vergnügliche Texte finden, die ein Grinsen oder Lachen in das trübe Grau des Alltags zaubern können &#8211; und wie heisst es doch so schön:<strong> Lachen ist die beste Medizin.<br />
</strong></p>
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		<title>Axel Hacke, Michael Sowa &#8211; Der weisse Neger Wumbaba</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2008/07/axel-hacke-michael-sowa-der-weisse-neger-wumbaba/</link>
		<comments>http://rezensionen.webhafen.de/2008/07/axel-hacke-michael-sowa-der-weisse-neger-wumbaba/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 18:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Hacke, Axel]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sowa, Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Verhören]]></category>
		<category><![CDATA[Wumbaba]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohl jeder kennt den Effekt, dass man ein Lied mitsingt und einen Liedtext nur so ungefähr verstanden hat, oder auch einfach verkehrt&#8230; oft entstehen daraus erheiternde Phantasiegebilde, die lyrischer sind als das Original, kleine Vignetten und sprachliche Kostbarkeiten. Der weiten Welt des Verhörens (nicht im Sinne von Verhör) widmet sich SZ-Kolumnist Axel Hacke in Axel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl jeder kennt den Effekt, dass man ein Lied mitsingt und einen Liedtext nur so ungefähr verstanden hat, oder auch einfach verkehrt&#8230;  oft entstehen daraus erheiternde Phantasiegebilde, die lyrischer sind als das Original, kleine Vignetten und sprachliche Kostbarkeiten.</p>
<p>Der weiten Welt des Verhörens (nicht im Sinne von Verhör) widmet sich <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/5">SZ-Kolumnist</a> <a href="http://www.axelhacke.de/">Axel Hacke</a> in</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3888973678?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3888973678"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/4172W4DQ7JL._SL160_.jpg" border=0></p>
<p>Axel Hacke, Michael Sowa &#8211; Der weisse Neger Wumbaba</a></h3>
<p>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Sowa">Michael Sowa</a> hat dazu (wieder einmal) wunderbare Zeichnungen beigesteuert, die einen unwillkürlich schmunzeln lassen und wie so oft die Absurdität der Texte wunderbar in Szene setzen.</p>
<p>Dieses Buch lässt sich in einer Rezension nur schwer fassen &#8211; zitieren wir mal <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3888973678?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3888973678">Amazon.de</a>:</p>
<blockquote><p>In seiner Kolumne <em>Das beste aus meinem Leben</em> für die Süddeutsche Zeitung erwähnte Hacke einmal einige schöne Exempel für die Freudschen Fehler des Gehörs &#8212; mit der Folge, dass ihn immer neue Zuschriften seiner Leser ereilten, darunter die wirklich überzeugende Umdichtung des Evergreens Der Mond ist aufgegangen von Matthias Claudius, dessen vertonte Gedichtzeilen „und aus den Wiesen steiget / der weiße Nebel wunderbar“ das Gehirn eines Musikenthusiasten folgendermaßen verwandelte: „und aus den Wiesen steiget / der weiße Neger Wumbaba“. Dieses ungleich größere Zitat ziert nun als Titel ein Buch, die Hackes Originalkolumne sowie seine zahlreichen Nachfolger versammelt. Selbst wenn man sich bei manchen der eingesandten Verhörern etwas ohrenreibend fragt, wie das Hirn derlei phonetisch-semantische Kapriolen zustande bringt, so ist Der weiße Neger Wumbaba doch der beste Beweis für die im Buch aufgestellte These, „dass die besseren Liedtexte in den Köpfen der Hörer entstehen.“ </p></blockquote>
<p>Leider, leider hat dieses kostbare Büchlein voll sprachlicher Merkwürdigkeiten im besten Sinne nur 64 Seiten, die sind aber vollgestopft mit kleinen, wunderbaren Bonmots, die vom sachten Lächeln bis zum laut prustenden Lachen wirklich jegliche Reaktion hervorrufen können. Dank der schönen Bilder von Michael Sowa ist das Werk auch zum Anschauen sehr schön, nur zu meinem Bedauern sind die Erlebnisse mit <em>Erdbeerschorsch</em> oder der Frage, auf welchem Huhn die Beatles ritten (<em>She&#8217;s got a chicken to ride</em>)  viel zu schnell zu Ende.</p>
<p>Oder, mit der Sesamstrasse gesungen:</p>
<blockquote><p>»Wer, wie, was?<br />
Wieso, weshalb, warum?<br />
Verdis Pappkarton.«  </p></blockquote>
<p>Eine wunderbar leichtfüssig-lockere Lektüre für Fans sprachlichen Witzes &#8211; ich freue mich auf den zweiten Band: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3888974674?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3888974674">Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3888974674" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />.</p>
<p>Toll.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Joyce Carol Oates &#8211; Beim Schreiben allein</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2008/02/joyce-carol-oates-beim-schreiben-allein/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 07:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Oates, Joyce Carol]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Faith of a Writer&#8221; lautet der Titel einer Sammlung von Essays über das Schreiben und das Dasein als Schriftsteller, welche Joyce Carol Oates mit einer Ausnahme zwischen 1994 und 2003 verfasst und veröffentlicht hat. (Die Ausnahme ist der Essay &#8220;Bemerkungen über das Scheitern&#8221;, der 1973 das Licht der Welt erblickte). Beim Autorenhaus-Verlag wird daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>The Faith of a Writer</em>&#8221; lautet der Titel einer Sammlung von Essays über das Schreiben und das Dasein als Schriftsteller, welche Joyce Carol Oates mit einer Ausnahme zwischen 1994 und 2003 verfasst und veröffentlicht hat. (Die Ausnahme ist der Essay &#8220;Bemerkungen über das Scheitern&#8221;, der 1973 das Licht der Welt erblickte).</p>
<p>Beim Autorenhaus-Verlag wird daraus (in der deutschen Übertragung von Kerstin Winter)</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386671002X?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=386671002X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/511dFzJJluL._SL160_.jpg" border=0><br clear=all><br clear=all>Joyce Carol Oates: Beim Schreiben allein<br clear=all>Handwerk und Kunst</a></h3>
<p>Das 159 Seiten umfassende Büchlein beginnt mit einer Einleitung über das Schreiben als die <em>einsamste aller Künste</em> und setzt gleichzeitig den Ton für die Essaysammlung &#8211; undogmatisch soll sie sein, und unterschiedliche Facetten des Schreibens beleuchten.<br />
<span id="more-192"></span><br />
Dabei sind weite Strecken der Essays autobiographisch gefärbt, von den bildhaften Erinnerungen an eine kleine Dorfschule in Oates Kindheit bis zur Beschreibung ihres Arbeitszimmers, andere Texte erreichen mehr die Qualität einer Seminararbeit im literaturwissenschaflichen Studium und befassen sich explizit mit Fragen zur Analyse der Werke anderer Autoren, ihrem Einfluß bei der Stilbildung, oder der historischen Entwicklung von authentischen &#8220;Stimmen&#8221; einzelner (englischsprachiger) Autoren.</p>
<p>Rechnet man das &#8220;Glaubensbekenntnis&#8221; der Schriftstellerin, das als eigener Text eingangs steht, mit, umfaßt dieses Buch 13 Essays, die tatsächlich höchst unterschiedliche Aspekte des schriftstellerischen Daseins beleuchten und vielen interessante Anregungen, aber auch Aha-Effekte liefern &#8211; da ist etwa ihre Ansprache &#8220;an einen jungen Schriftsteller&#8221;, ein Motivationstext erster Güte, in dem eine erfahrene Autorin weitergibt, was sie selbst gern als junge Schriftstellerin gewusst oder gehört hätte; da sind ihre Überlegungen zur Wirkung des Laufens auf das Schreiben, die mich an Chatwins <em>Traumpfade</em> erinnern; oder auch das wunderbare Interview mit der Autorin über ihren Roman &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596152550?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3596152550">Blond</a>&#8220;, in welchem sie sich die Figur der Norma Jeane Baker zu eigen gemacht hat, und der sich ganz unerwartet in Richtungen entwickelte, von denen sie bei Arbeitsbeginn nie zu träumen gewagt hätte.</p>
<p>Was dieses Buch aber nicht ist, ist ein Schreibratgeber im klassischen Sinne. Dafür liefert es viele Einsichten und Anregungen für Schreibende, die sicher auch noch im Unterbewusstsein so manche Wirkung entfalten werden.</p>
<p>Mit den beiden stark literaturwissenschaftlich geprägten Essays habe ich mich zum Teil schwer getan, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass diese sich ausschließlich mit englischsprachiger Literatur befassen &#8211; etwas Ähnliches würde ich mir für den deutschen Sprachraum wünschen. Hier weicht Oates von dem sonst persönlichen Tonfall der Texte ab und geht in einen stark analytischen Stil über, der zwar thematisch unvermeidlich ist, aber doch einen Bruch zum restlichen Buch darstellt; während die übrigen Essays durchweg flüssig zu lesen sind, ist hier auch verstärkte Konzentration gefragt, gerade wenn man die zugrundegelegte Literatur nicht (am College) längst gelesen hat.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386671002X?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=386671002X">Beim Schreiben allein. Handwerk und Kunst</a> ist eine schöne, anspruchsvolle, motivierende und stimulierende Sammlung von Essays rund um das Schreiben, die ich vielleicht nicht zwingend zum Nachschlagen in der Handbibliothek haben muss, aber doch jedem, der sich aktiv mit Schreiben als Kunst und Ausdrucksform des Selbst befasst, ans Herz legen kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Droste, Heidelbach, Klink: Wurst</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/11/droste-heidelbach-klink-wurst/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 15:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Droste, Wiglaf]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelbach, Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Klink, Vincent]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist nicht alles im Leben irgendwie Wurst? Dieser Frage stellen sich &#8220;ein kochender Schreiber, ein schreibender Koch und ein hungriger Zeichner&#8221; in Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink:WURST Die 158 in rotes Leinen gebundenen Seiten sind prallvoll wie ein Wurstdarm mit kleinen Glossen und Satiren, Fachkundigem zur Wurst vom Sternekoch und gelernten Metzger Klink, Rezepten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist nicht alles im Leben irgendwie Wurst?</strong> Dieser Frage stellen sich &#8220;ein kochender Schreiber, ein schreibender Koch und ein hungriger Zeichner&#8221; in</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832179925?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3832179925"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/413jzsSxZwL._SL160_.jpg" border=0 /><br clear="all" /><br clear="all" />Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink:<br clear="all" />WURST</a></h3>
<p>Die 158 in rotes Leinen gebundenen Seiten sind prallvoll wie ein Wurstdarm mit kleinen Glossen und Satiren, Fachkundigem zur Wurst vom Sternekoch und gelernten Metzger Klink, Rezepten, Anekdoten aus aller Herren Länder und Lebensbereichen rund um die Wurst, und natürlich den liebevollen Farbzeichnungen von Nikolaus Heidelbach.<br />
<span id="more-179"></span><br />
Man merkt dem Buch an, und es hat ihm nicht geschadet, dass Klink hier der Mann vom Fach ist, denn es ist sein geballtes Fachwissen, das dieses schön gestaltete Büchlein aus dem Hause DuMont von einem Geschenkbändchen für alle Fälle zu einem gestandenen kulinarischen Werk erhebt, aber es sind auch seine Bonmots, seine Lebensart, die Rezepte, die er so niedergeschrieben hat wie er sie auch in einer seiner TV-Sendungen frisch von der Leber weg erläutern würde, die das Buch prägen.</p>
<p>Über Klinks lebendige Geschichten aus dem Leben eines Kochs habe ich am meisten geschmunzelt. Das soll nun die Leistung Drostes, der an diesem Buch die Hauptschuld trägt, nicht schmälern, oder die wurstigen Kunstwerke Heidelbachs geringer machen als sie sind, aber das Buch ist dennoch vor allem eines aus der Feder von &#8220;Vinz&#8221;, und nach dieser Lektüre wünsche ich mir, dass er irgendwann, sollte er nicht mehr kochen, <em>Vincents große Enzyklopädie der Wurst</em> herausgibt. Bis dahin folgt man am Besten als Wurst-Fan seinen Literaturempfehlungen und freut sich an diesem ungewöhnlichen kulinarischen Lesebuch, das sich den Genregrenzen entzieht und gerade deswegen so viel Spaß macht. <strong>Großartig.</strong></p>
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		</item>
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		<title>Jeffrey Steingarten &#8211; Der Mann der alles isst: Zweiter Gang</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/01/jeffrey-steingarten-der-mann-der-alles-isst-zweiter-gang/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Steingarten, Jeffrey]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeffrey Steingarten war lange Jahre Anwalt, ehe er sich zum Vollzeit-Gourmet und Food-Journalisten mauserte &#8211; vielleicht hat er deswegen eine Tendenz dazu, seine Leser mit Wortgewalt zu beeindrucken. Seine Foodkolumnen für die VOGUE sind weltbekannt, ebenso wie sein erstes Buch &#8220;Der Mann, der alles isst. Aufzeichnungen eines Gourmets&#8220;. Heute schreibt Steingarten u.a für Slate Kolumnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Steingarten">Jeffrey Steingarten</a> war lange Jahre Anwalt, ehe er sich zum Vollzeit-Gourmet und Food-Journalisten mauserte &#8211; vielleicht hat er deswegen eine Tendenz dazu, seine Leser mit Wortgewalt zu beeindrucken. Seine Foodkolumnen für die VOGUE sind weltbekannt, ebenso wie sein erstes Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453590163?ie=UTF8&amp;tag=simo-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453590163">Der Mann, der alles isst. Aufzeichnungen eines Gourmets</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=simo-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3453590163" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important" border="0" height="1" width="1" />&#8220;. Heute schreibt Steingarten u.a für <a href="http://www.slate.com/">Slate</a> Kolumnen.</p>
<p>Mit</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3807710140?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3807710140" title="Steingarten bei Amazon.de"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/11WYWQS4FGL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Jeffrey Steingarten &#8211; Der Mann der alles isst: Zweiter Gang</a></h3>
<p>legt er einen weiteren Band seiner unnachahmlichen Essays über seine Abenteuer im Land des Essens vor, oder sollte man sagen, seine <em>Bes-<strong>Essen</strong>-heiten</em>? Denn besessen, ja bisweilen zwanghaft ist Steingarten auf jeden Fall, und er scheut weder Mühen noch Kosten noch die Nerven seiner Mitmenschen, wenn ihn eine Idee, ein Problem oder ein kulinarisches Erlebnis zwacken.</p>
<p><span id="more-130"></span></p>
<p>Ob er sich über den <a href="http://groups.google.vu/group/rec.food.cooking/browse_thread/thread/955d67f2c40fb334">Calamari-Index</a> als Meßinstrument der kulinarischen Fortgeschrittenheit einer Nation auslässt, auf der Suche nach dem ultimativen Truthahn-Rezept ist, sich 20 Seiten lang über seine Brotback-Exzesse en detail auslässt, uns erklärt, wie die kalifornische Obstproduktion funktioniert oder der These nachgeht, sein Gourmet-Dasein sei die Folge eines Hirnschadens (und dafür sogar in die Schweiz fliegt für einen Termin bei einem Neurologen), quasi-wissenschaftlich wie im Labor das Entstehen einer Suppe analysiert oder die Kunst des Omelettebratens erlernt, Steingarten kennt keine halben Sachen. Alles wird bis zur Neige ausgekostet, jedes noch so belanglose Detail mit Witz und Verve erkundet und erwähnt, und nur manchmal nervt er so ein ganz kleines bißchen. Wie seine Frau es mit ihm aushält, frage ich mich bei der Lektüre allerdings schon.</p>
<p>Höchst unterhaltsam, wort- und lehrreich sind Steingartens Exkursionen in die Höhen und Niederungen des wahren Gourmettums &#8211; ein schönes Lesebändchen für fortgeschrittene Gourmets und solche, die es werden wollen &#8211; très bien!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Julian Barnes &#8211; Fein gehackt und grob gewürfelt</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/julian-barnes-fein-gehackt-und-grob-gewurfelt/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Aug 2006 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barnes, Julian]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Der Pedant in der Küche&#8221; (so der deutsche Untertitel, identisch mit dem englischen Originaltitel, The Pedant in the Kitchen) schreibt sich Julian Barnes in die Herzen aller ambitionierten Hobbyköche. Julian Barnes: Fein gehackt und grob gewürfeltDer Pedant in der Küche Geradezu liebevoll, mit feinem britischen Humor, seziert er Küchenkatastrophen, fragt sich, wieviel genau zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Der Pedant in der Küche&#8221; (so der deutsche Untertitel, identisch mit dem englischen Originaltitel, <em>The Pedant in the Kitchen</em>) schreibt sich Julian Barnes in die Herzen aller ambitionierten Hobbyköche.</p>
<h3 align="center"> <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3462034197&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3462034197.01.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Julian Barnes: Fein gehackt und grob gewürfelt<br clear="all" />Der Pedant in der Küche</a></h3>
<p><span id="more-85"></span></p>
<p>Geradezu liebevoll, mit feinem britischen Humor, seziert er Küchenkatastrophen, fragt sich, wieviel genau zwei Zwiebeln oder eine Prise sind (ein Pedant möchte das schließlich präzise wissen, damit das Gericht auch gelingt), erzählt Histörchen, wie die von der kollektiven <em>Chocolate Nemesis</em>-Katastrophe der <em>River Cafe-Cookbook</em> -Jünger, weiß auf amüsante Art Kochbücher und ihre gläubigen Apostel auf die Schippe zu nehmen (sich selbst eingeschlossen) und vermittelt doch eine Lust und Freude am Kochen und an Kochbüchern, die dieses schöne kleine Bändchen zu einem idealen Geschenk für eine Essenseinladung oder kulinarische Bekanntschaft macht.</p>
<p>Eine Sammlung vergnüglicher, auf einander aufbauender Essays aus dem Küchenleben von Julian Barnes &#8211; bei denen man ebenso herzlich lachen wie melancholisch-verständnisvoll mit dem Autor die widerstreitenden Gefühle bei der Zubereitung eines (mißlingenden) Soufflees teilen kann &#8211; wunderschön, zum Vorlesen oder auch einfach nur als kleine Dosis Küchenhistorie und -histörchen für zwischendurch. <strong>Köstlich!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jeremy Clarkson &#8211; The World According To Clarkson</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/08/jeremy-clarkson-the-world-according-to-clarkson/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2006 15:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clarkson, Jeremy]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeremy Clarkson, einen der bekanntesten Journalisten rund ums Thema Auto, kennen viele Deutsche vor allem aus seiner Sendung TopGear bei der BBC. Diese ungemein lockere und dennoch stahlharte Autottestershow hat weltweit ein Riesenfanpublikum. Eigentlich hat Clarkson das Journalistendasein aber von der Pike auf gelernt, als Zeitungsmann. Und dank seiner Popularität und seiner sehr prägnanten Art, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeremy_Clarkson">Jeremy Clarkson</a>, einen der bekanntesten Journalisten rund ums Thema Auto, kennen viele Deutsche vor allem aus seiner Sendung <a href="http://www.topgear.com/">TopGear</a> bei der BBC. Diese ungemein lockere und dennoch stahlharte Autottestershow hat weltweit ein Riesenfanpublikum.</p>
<p>Eigentlich hat Clarkson das Journalistendasein aber von der Pike auf gelernt, als Zeitungsmann. Und dank seiner Popularität und seiner sehr prägnanten Art, seine Meinung über alles mögliche, das den Normalsterblichen so interessiert, in die Welt zu posaunen, hat die Sunday Times, eine große britische Wochenzeitung, ihn zu einer wöchentlichen Kolumne verpflichtet.</p>
<p>Eine Auswahl dieser Kolumnen findet man in</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0141017899&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/410t3akz3XL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />The World According To Clarkson.</a></h3>
<p>Ob es der Eurofighter ist, Urlaub auf Barbados, die Verwendung von Lotteriegeldern oder das Rauchen in Restaurants, Clarkson macht seinem Unmut über die Dämlichkeit von Politikern, Bürokratie, Blödheit von Mitmenschen, allerlei Absurditäten, aber auch der Verwunderung über die Großartigkeit technischer Errungenschaften oder die Frage, warum Männer ungern zum Zahnarzt gehen, Luft.</p>
<p><span id="more-78"></span></p>
<p>Bissig, mit einem sehr britischen Humor bewaffnet, direkt und manchmal auch ein wenig polterig, immer aber himmelschreiend komisch und pointiert sind seine Essays &#8211; mehr eine Kommentarsammlung zum modernen Leben &#8211; zu lesen. An mancher Stelle fühlt man sich an die Figur von Tim Taylor aus Home Improvement erinnert, etwa wenn er zu viele Feiertage beklagt, in denen er dann unweigerlich anfängt, aus purer Langeweile etwas zu reparieren, mit der Folge, dass danach der Handwerker kommen muß.</p>
<p>Anderen Orts stöhnt man leise lächelnd mit Clarkson über die Tücken eines Grenzverkehrs zwischen Österreich und Schweiz, lernt mit ihm neue Musikstile kennen, quetscht sich in zu enge Flugzeugsitze und macht sich vergnügt über Britney Spears, Literaturpreise, Big Brother oder David Beckham lustig.</p>
<p>Auch nachdenkliche Momente kann man mit dem Mann, der von sich sagt, wichtigster Ausrüstungsgegenstand seiner Karriere sei das <em>Wörterbuch Yorkshire-English / English-Yorkshire</em> gewesen, erleben, etwa wenn er sich dem Altern widmet, und der dahin schwindenden Lebenszeit, die nicht ausreicht, um alle Menschen zu treffen, die er treffen möchte, weswegen er sein Adressbuch schon mal schweren Herzens um die zusammenstreicht, die ihm seine Zeit nie mehr rauben sollen; oder sich mit den Tücken des Elterndaseins herumschlägt.</p>
<p><strong>Ein herzliches, offenes, ehrliches Buch, das einen kritischen, nachdenklichen und dennoch heiteren Blick auf die kleinen und großen Ärgernisse und Freuden des Lebens zeigt &#8211; allerfeinste Freizeitlektüre, die ein Grinsen garantiert &#8211; und so manchen lauten Lacher auch.</strong></p>
<p>Einige Kolumnen von Clarkson kann man auch auf der <a href="http://www.topgear.com/content/features/category/clarkson/1.html">TopGear-Website</a> finden, und natürlich bei der <a href="http://www.driving.timesonline.co.uk/section/0,,12529,00.html">Sunday Times</a>. Gerade habe ich dort diesen <strike>Bericht über die</strike> <a href="http://driving.timesonline.co.uk/article/0,,12529-2145169,00.html">unverblümten Verriss der Mercedes R-Klasse</a> gelesen, den Clarkson elegant mit einer gepfeffert harschen Kritik an der Energie- und Steuerpolitik Großbritanniens verbindet. Man wünscht sich, wir hätten auch einen Clarkson in Deutschland, der solche knackigen Glossen frisch von der Leber weg schreiben kann, und eine große Zeitung, die sie dann auch druckt.</p>
<p>Bis dahin hilft nur: <strong>Clarkson lesen!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ray Bradbury &#8211; Zen in der Kunst des Schreibens</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/07/ray-bradbury-zen-in-der-kunst-des-schreibens/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 07:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bradbury, Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem erstmals 1990 erschienenen Bändchen sind verschiedene Essays von Ray Bradbury über das Thema Schreiben und seine eigenen Erfahrungen aus einem Jahrzehnte umfassenden Schriftstellerleben versammelt. Auf dem Titel ist zu lesen: &#8220;Ideen finden durch Assoziation&#8221; &#8211; &#8220;Schreiben wie im Fieber&#8221; &#8211; &#8220;Das kreative Denken befreien&#8221;. Das Buch enthält von all dem in der Tat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem erstmals 1990 erschienenen Bändchen sind verschiedene Essays von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Bradbury">Ray Bradbury</a> über das Thema Schreiben und seine eigenen Erfahrungen aus einem Jahrzehnte umfassenden Schriftstellerleben versammelt. Auf dem Titel ist zu lesen: &#8220;Ideen finden durch Assoziation&#8221; &#8211; &#8220;Schreiben wie im Fieber&#8221; &#8211; &#8220;Das kreative Denken befreien&#8221;. Das Buch enthält von all dem in der Tat ein bißchen &#8211; und noch viel mehr.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3932909704&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Ray Bradbury &#8211; Zen in der Kunst des Schreibens<br clear="all" /><br clear="all" /><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3932909704.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /></a></h3>
<p>Ray Bradbury schildert seine ganz individuelle Sicht auf das Schreiben, die sich fundamental von der anderer Schreib-Lehrer unterscheidet &#8211; nicht tägliche Mühsal und Qual ist ihm das Schreiben, sondern eine Methode, seine geistige Gesundheit zu erhalten, voll Leidenschaft zu leben. Für ihn ist Leben automatisch auch Schreiben, und er berichtet, wie er zur Schreibmaschine rennt, wenn ihm eine Idee kommt.</p>
<p><span id="more-59"></span></p>
<p>Eine Idee, das ist nach Bradbury nichts das einen so überfällt, sondern oft nur der letzte Funke, der einen sorgsam im Unterbewußten angesammelten und aufgeschichteten Stapel kreatives Holz zur Entzündung bringt und in wilden Flammen auflodern lässt. Die Essays sind sehr persönlich und transportieren oft in ihren autobiographischen Inhalten nützliche Kniffe und Tipps eines alten Hasen der Literatur. Natürlich braucht man auch das Quäntchen Glück, das Bradbury hatte, um so erfolgreich zu sein wie er. Um aber aus dem tiefsten Inneren heraus zu schreiben muß man nicht einmal weit gereist sein, man muß nur beobachten können und dem Wahrgenommenen Zeit geben zu reifen, bis es schließlich an die Oberfläche des Geistes dringt und geschrieben werden will.</p>
<p>Zur Anregung des Geistes empfiehlt der Autor der &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Mars-Chroniken">Mars-Chroniken</a>&#8216; &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; klassische Lyrik!</p>
<p>Leichtfüßig und locker lesen sich die kurzen Kapitel, die sich mit so grundlegenden Fragen wie dem Festhalten einer Muse, aber auch mit dem Jahrmarkt und seinen Wundern aus der Sicht eines Kindes oder eines Autors fantastischer Geschichten auseinandersetzen. Tipps zur Ideenfindung und zur Förderung der Kreativität gehen Hand in Hand mit einer Erzählung von dem &#8220;bösen Ding auf dem Treppenabsatz&#8221;, das den Autor jahrzehntelang verfolgt hat&#8230; bis er es schließlich in einer Kurzgeschichte einfangen kann.</p>
<p>Bradburys Essays sind ein unterhaltsamer Zeitvertreib, ein Stück SciFi-Geschichte und gleichzeitig eine ganz unaufdringlich wirkende Anleitung zu wahrhaft kreativem Schreiben &#8211; großartig geschrieben und inspirierend.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Susan Sontag &#8211; On Photography</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2005/11/susan-sontag-on-photography/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2005 16:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sontag, Susan]]></category>

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		<description><![CDATA[In insgesamt 6 Essays, die ursprünglich im New Yorker erschienen, näherte sich Susan Sontag, die Grand Old Lady der amerikanischen Literatur und nicht selten auch das denkerische Aushängeschild derselben, dem Thema Fotografie. &#8216;Näherte&#8217; deswegen, weil der Entstehungszeitraum dieser Essays bzw. die Erstauflage des Buches von 1977 datiert. Sontags Ansatz ist kein technischer, sondern ein philosophischer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In insgesamt 6 Essays, die ursprünglich im New Yorker erschienen, näherte sich <a href="http://www.susansontag.com/">Susan Sontag</a>, die Grand Old Lady der amerikanischen Literatur und nicht selten auch das denkerische Aushängeschild derselben, dem Thema <a href="http://www.lexikon-definition.de/Fotografie">Fotografie</a>. &#8216;Näherte&#8217; deswegen, weil der Entstehungszeitraum dieser Essays bzw. die Erstauflage des Buches von 1977 datiert. Sontags Ansatz ist kein technischer, sondern ein philosophischer, sie interessierte, warum der Mensch Bilder macht, welche Wertigkeit diese Bilder besitzen, vermitteln, haben und suggerieren zu haben. Fotografie und Moral scheinen weit voneinander entfernt zu sein, behauptet man doch gerade von der Fotografie oft, objektiv zu sein (daher ja auch der Begriff &#8216;Objektiv&#8217; für die optischen Linsen mit denen das &#8216;Subjekt&#8217; abgelichtet wird), &#8216;nur die Realität&#8217; abzubilden.</p>
<p>Sontag räumt in</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0312420099&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">On Photography <img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/0312420099.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /></a> &#8211; <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3596230225&amp;tag=webhofen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3596230225.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /> Über Fotografie.</a></h3>
<p>mit diesem Vorurteil auf, zeigt auch anhand der Arbeiten weltbekannter Fotografen von den frühen Anfängen bis in die Neuzeit der Fotografie, welche impliziten Muster und Werte sie voraussetzten, weitergaben, welches Verständnis der Fotografie wie der Welt sie transportierten, zeigt, wie Fotografie und Entfremdung, und generell die Manipulation der Massen zusammengehören. Von Cartier-Bresson über Sander, Stieglitz, Weston, <a href="http://www.anseladams.com/">Adams</a> bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diane_Arbus">Arbus</a>, kaum einer der großen Namen der Fotografie wird ausgelassen.</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Die Autorin benennt die Definitionsmacht der Fotografie, die auswählt, was fotografierenswert, wichtig, ästhetisch ist, stellt die &#8216;Sachfotografie&#8217; gegen den Begriff der Kunst und behauptet, dass beide sehr viel mehr miteinander gemein haben als die Vertreter der jeweiligen Stilrichtung zugeben würden.</p>
<p>Sontag wirft interessanterweise aber nicht nur die Wirkung von Fotografien, sondern auch ihre Nichtwirkung in die Waagschale. Für sie gilt, dass Bilder von Krisen und Menschen in erbarmungswürdigen Umständen niemanden dauerhaft zu einer Änderung seiner Wertmaßstäbe bringen, ja diese vielmehr <em>homo sapiens</em> nachgerade abstumpfen lassen gegen das Elend, dadurch dass uns eine konstante Bilderflut überschwemmt und den Reiz des Neuen zerstört, der uns vorher noch betroffen gemacht hätte.</p>
<p>Man muss sich bewußt machen, dass diese Texte von vor einem guten Vierteljahrhundert stammen. Die schiere Menge und Geschwindigkeit mit der wir im 21. Jahrhundert Bildinformationen aller Arten, originalen wie bearbeiteten, bewusst manipulierenden wie unbewusst verfälschten, ausgesetzt werden, lassen vermuten, dass Sontags Thesen keineswegs überaltert sind, sondern gerade heute dazu verhelfen können, ein neues (Selbst-) Verständnis in der Fotografie zu entwickeln und sich selbst und das eigne fotografische Schaffen mit anderen, nachdenklicheren Augen zu sehen.</p>
<p>Der Leser muss nicht alle Ansichten der Autorin, die von fotografischer Technik zB. überhaupt keine Ahnung hat, teilen, und auch Fotografie nicht so amerika-zentriert betrachten wie sie, um aus ihren teils provokanten Gedanken Gewinn zu ziehen. <strong>Für jeden, der sich ambitioniert mit Fotografie befasst, ist dieses Büchlein sehr lesenswert</strong>, gerade weil es hier nicht um Blenden, Filmsorten, Urheberrechte oder andere alltägliche Fragen geht, sondern um das &#8216;Grosse Ganze&#8217;, den Sinn und die Moral.</p>
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