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	<title>Rezensionen &#187; Abenteuer</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Desmond Bagley &#8211; Blindlings</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 03:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Bagley, Desmond]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi / Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein britischer Geheimagent ausser Dienst, quasi ein alternder (und schottischer!) James Bond, fährt wieder einmal in die Sommerfrische Islands, um angeln zu gehen und seine Geliebte, Elin Ragnarsdottir, zu besuchen. Aber dieses Mal ist alles anders, denn ein früherer Auftraggeber erpresst ihn &#8211; er soll einen Job für ihn erledigen. Eigentlich ist es nur ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein britischer Geheimagent ausser Dienst, quasi ein alternder (und schottischer!) James Bond, fährt wieder einmal in die Sommerfrische Islands, um angeln zu gehen und seine Geliebte, Elin Ragnarsdottir, zu besuchen. Aber dieses Mal ist alles anders, denn ein früherer Auftraggeber erpresst ihn &#8211; er soll einen Job für ihn erledigen. Eigentlich ist es nur ein klitzekleiner Auftrag &#8211; er soll ein Päckchen abholen und an einem bestimmten Ort Islands abliefern, eine ganz simple Kurierdienstleistung.</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3547711320?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3547711320">Desmond Bagley &#8211; Blindlings</a></h3>
<p>Eigentlich&#8230; denn bereits am Flughafen wartet ein Killer auf ihn, den er mit einem Messer ausser Gefecht setzt. Woher wusste derjenige von seinem Kommen? Schon bald stellt sich heraus, dass Alan Stewart zwischen die Fronten in einem erbitterten Kleinkrieg mehrerer Geheimdienste geraten ist. Der Schlüssel scheint das kleine schwarze Kästchen zu sein, dass Stewart in Geysir, der großen Touristenstadt der Insel, einem Kontaktmann aushändigen soll. Doch auf dem Weg dorthin wird er von Bewaffneten gejagt, und wenig später ist sein Kontaktmann tot.</p>
<p>Ihm bleibt nur die Flucht nach vorn in einem Geländewagen in die weite unbarmherzige Natur Islands, mit der Frau die er liebt an seiner Seite. Und er hat eine vage Idee, wie er dem Komplott auf die Spur kommen kann, das sein Leben zu zerstören droht&#8230;<br />
<span id="more-195"></span><br />
Auch fast 40 Jahre nach seinem ersten Erscheinen hat <em>Running Blind</em> wenig von seiner Aktualität verloren. Zwar herrscht kein kalter Krieg mehr, und die technischen Mittel, die Geheimdienste heute einsetzen, sind ausgefeilter und komplizierter geworden, die zugrundeliegende Handlung lässt sich aber ohne Probleme nahtlos in das 21. Jahrhundert, oder sogar in einen James-Bond-Film transportieren.</p>
<p>Desmond Bagley legt mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3547711320?ie=UTF8&#038;tag=webhafen-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3547711320">Blindlings</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3547711320" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> einen klassischen Agenten- und Abenteuerthriller vor, dessen Storyline gut durchkonzipiert ist, die Spannung auf einem konstant hohen Level hält und den Leser mitfiebern lässt, eingepackt in die fantastischen Beschreibungen einer Expedition in eine urtümliche und lebensfeindliche Naturlandschaft, die für den Menschen fast so fremd ist wie der Mond.</p>
<p>Die Hauptrolle in diesem Roman spielt daher auch die großartige und bildgewaltig beschriebene Natur Islands, und so ist dieser Roman die ideale Lektüre für Island-Fans und solche die es werden wollen. Die Handlung als solche ist nicht sonderlich innovativ, aber solide Unterhaltung, die einfach Spaß macht.</p>
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		<title>Michael Crichton &#8211; Timeline</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Crichton, Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi / Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Crichton schreibt üblicherweise sehr gut recherchierte Thriller mit einem phantastischen wissenschaftlichen Hintergrund, der zwar so noch nicht existiert, aber sehr wohl existieren könnte. Für &#8220;Timeline&#8221; hat sich der amerikanische Erfolgsautor das Thema Zeitreise vorgenommen. Michael Crichton &#8211; TimelineEine Reise in die Mitte der Zeit Wie von Crichton gewohnt, sind Wissenschaftler und Spezialisten seine Hauptakteure. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Crichton schreibt üblicherweise sehr gut recherchierte Thriller mit einem phantastischen wissenschaftlichen Hintergrund, der zwar so noch nicht existiert, aber sehr wohl existieren könnte. Für &#8220;Timeline&#8221; hat sich der amerikanische Erfolgsautor das Thema Zeitreise vorgenommen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442451221?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442451221"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/512WQVCHBDL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Michael Crichton &#8211; Timeline<br clear="all" />Eine Reise in die Mitte der Zeit</a></h3>
<p>Wie von Crichton gewohnt, sind Wissenschaftler und Spezialisten seine Hauptakteure. Und wie so oft ein großer böser Konzern&#8230; der gänzlich alleine und ohne dass es jemand merkt, eine Zeitreisetechnologie auf Quantenbasis entwickelt hat und sich anschickt, damit die Welt zu verändern.</p>
<p>Seine Zeitreisetheorien baut Crichton auf modernen Erkenntnissen der Quantenphysik auf und behauptet u.a., dass die Zeit an sich nicht verändert werden kann, sondern man sich per Quanten-Zeitsprung in eine Art alternativer Realität begibt, die keine Einflüsse auf das Heute hat. Diese &#8211; wie so manch andere seiner wissenschaftlichen Behauptungen &#8211; vergisst er jedoch im Lauf des Romans zugunsten von Plotwendungen, die ihm gerade opportun erscheinen.</p>
<p><span id="more-144"></span></p>
<p>Und das ist wohl auch das größte Manko an dieser Zeitreisegeschichte &#8211; trotz am Ende des Buches gut dokumentierter Recherchearbeit haben sowohl die Handlungsfäden als auch die wissenschaftlichen Ansätze riesige klaffende Lücken. Die Plots sind an den Haaren herbeigezogen, unlogisch und gleichzeitig in ihrer Plumpheit vorhersehbar; die Protagonisten sind Abziehbild-Actionhelden und haben keinerlei Tiefe oder echte Persönlichkeit. Während man am Anfang noch mit gewissem Interesse durch Crichtons etwas langatmige Erklärung von Quanten- und Pseudo-Quantenphysik blättert, verfällt der innere Handlungszusammenhang zusehends, als seine Helden sich per Zeitmaschine ins Mittelalter begeben, um einen verschollenen Geschichtsprofessor zu suchen und zu retten.</p>
<p>Ich mochte kaum glauben, dass dieses Buch wirklich aus der Feder von Michael Crichton stammt. Seine Beschreibungen der Szenerie im 100jährigen Krieg und seine Hollywood-Version des Mittelalters samt Gegner-Abschlachten im Dauerschwertkampf sind einfach unerträglich; die Haupthandlungsträger stolpern ohne Gemütsregung erfolgreich (!) von Schlacht zu Katastrophe zu Schlacht mit mittelalterlichen Gegnern, die wie im PC-Spiel grundsätzlich erst mal auf alles eindreschen&#8230; natürlich gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen, und schließlich sendet Herr Professor eine Nachricht in die Zukunft, indem er etwas an einem Ort vergräbt, an dem seine Archäologie-Studis es auch garantiert finden müssen&#8230;.</p>
<p>Wenn diese Zeitlinie (Timeline) keinen Einfluss auf das Hier und Jetzt hat, wieso findet jemand die Botschaft aus der anderen Realität? Und wenn der Konzern, der natürlich den mittelalterlichen Themepark eröffnen will (was sonst), eine Technik entwickelt hat, mit der man Menschen minutengenau versetzen kann, warum schickt man nicht jemanden vor dem Professor ins Mittelalter und warnt ihn? Warum schreibt der Wissenschaftler sich nicht selbst eine Message, die er finden kann, bevor er ins Mittelalter abtaucht? Simple Logik scheint völlig abhanden gekommen zu sein&#8230;</p>
<p>Crichton hat wahrlich bessere Romane geschrieben als Timeline. Für die Recherchemühe und den gewohnt flüssigen Schreibstil gibt es zwei Punkte. Als unterhaltsame Urlaubslektüre könnte dieser Roman taugen, ich würde aber lieber anderes von Crichton lesen.</p>
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		<title>Elmore Leonard &#8211; Banditen</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2007/03/elmore-leonard-banditen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 04:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi / Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard, Elmore]]></category>

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		<description><![CDATA[Newsweek schreibt über ihn: &#8220;Der beste amerikanische Thriller-Autor, vielleicht der beste überhaupt.&#8221; Man kann sich sicher darüber streiten, ob Elmore Leonard ein solcher Thriller-Gott ist. Fakt ist, er hat die Vorlagen zu einigen sehr spannenden Filmen geliefert, etwa zu &#8216;Schnappt Shorty&#8216;, &#8216;Out of Sight&#8216; und dem Tarantino-Film &#8216;Jackie Brown&#8216;. Überhaupt hat Leonard schon sehr viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.newsweek.com/">Newsweek</a> schreibt über ihn: &#8220;Der beste amerikanische Thriller-Autor, vielleicht der beste überhaupt.&#8221;</p>
<p>Man kann sich sicher darüber streiten, ob <a href="http://www.elmoreleonard.com/">Elmore Leonard</a> ein solcher Thriller-Gott ist. Fakt ist, er hat die Vorlagen zu einigen sehr spannenden Filmen geliefert, etwa zu &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0113161/">Schnappt Shorty</a>&#8216;, &#8216;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/B00008WVIP&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Out of Sight</a>&#8216; und dem Tarantino-Film &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jackie_Brown">Jackie Brown</a>&#8216;. Überhaupt hat Leonard schon sehr viele Bücher und Romanvorlagen für Filme abgeliefert und man fragt sich wie der Mann das schafft.</p>
<p>Mit &#8216;<strong>Banditen</strong>&#8216; (Bandits) legte der 1925 geborene Autor im Jahr 1987 einen ziemlich lakonischen Kommentar zur Nicaragua-Politik der USA vor, der zu Unrecht wenig bekannt ist.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3446040013&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/510TBFCDQZL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Elmore Leonard &#8211; Banditen</a></h3>
<p><span id="more-135"></span></p>
<p>Natürlich hat Leonard plakativere, actionlastigere, toughere Romane geschrieben &#8211; aber alles, was man von einem Leonard-Roman erwarten kann, findet sich hier &#8211; verquere, eigenwillige Charaktere, der obligatorische Ex-Sträfling, hier gleich mehrfach vertreten, schöne Frauen, die überdies auch noch klug und ungewöhnlich sind, ein großer Coup, und nicht zuletzt seine unglaublich lebensechten Dialoge.</p>
<p>Da wären</p>
<ul>
<li>Lucy, die ehemalige Nonne, die in <a href="http://www.lonelyplanet.com/nicaragua">Nicaragua</a> ein Lepra-Krankenhaus betreute</li>
<li>Jack, der Ex-Juwelendieb, der in einem Bestattungsunternehmen lebt und arbeitet,</li>
<li>Jacks Kumpel Roy, der ihm im Knast den Allerwertesten gerettet hat, früher ein Cop war und einfach alles (besser) weiss</li>
<li>Oberst Dagoberto von den Contras</li>
<li>ein Ölmilliardär</li>
<li>ein Miskito-Indianer</li>
<li>und ein desillusionierter FBI-Agent</li>
</ul>
<p>Sie alle drehen und winden sich um einen ingeniösen Krimiplot um ein leprakrankes Mädchen, das Krankenhaus in Nicaragua und die Einordnung aller Beteiligten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sandinisten">Sandinisten</a> und Contras über Gangster und wohlhabende Geldspender bis zu FBI und IRA zu den Fraktionen Gut und Böse (oder auch nicht). Dass alle Beteiligten versuchen, sich einige Millionen Dollar Spendengelder (für höchst unterschiedliche Zwecke) unter den Nagel zu reißen und nebenher noch ihr eignes verkorkstes Dasein in Ordnung oder doch wenigstens einen schlüssigen Sinnzusammenhang zu bringen, wird dabei zur zweitschönsten Nebensache der Welt.</p>
<p>Leonard dehnt hier die Grenzen des Genres ziemlich weit, und der Roman lässt etwas die knackige Flüssigkeit vermissen, die z.B. seinen schrägen Western-Krimi &#8216;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0752864491&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Valdez Is Coming</a>&#8216; auszeichnet. Dennoch liefert Leonard mit &#8216;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3446040013&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Banditen</a>&#8216; ein gutes Stück solider Unterhaltungsliteratur ab, das durch seinen für US-Amerikaner ungewohnt differenzierten kritischen Blickwinkel und seinen Detailreichtum starke Authentizität versprüht und einfach Spass macht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> durchaus lesenswert, zum Einstieg in die Gedankenwelten Elmore Leonards aber eher nicht geeignet. Ein schönes, mit einem leisen ironischen Grinsen zu lesendes Buch für den Strandurlaub oder einen entspannten Sommertag auf der Terrasse eines kleinen Cafes&#8230;</p>
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		<title>Lene Gammelgaard &#8211; Die letzte Herausforderung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 04:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Gammelgaard, Lene]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsteigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sagarmatha]]></category>

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		<description><![CDATA[Untertitelt ist Lene Gammelgaards Bericht über ihre Teilnahme an der Sagarmatha-Umweltexpedition vom 1996 mit &#8220;Wie ich die Tragödie am Mount Everest überlebte&#8221;. Die knappe Antwort darauf ist: mit Glück. Sehr viel Glück. Einen Achttausender zu besteigen ist kein Zuckerschlecken &#8211; das weiß auch die erfahrene dänische Bergsteigerin, als sie beschließt, gemeinsam mit einem Team um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Untertitelt ist Lene Gammelgaards Bericht über ihre Teilnahme an der Sagarmatha-Umweltexpedition vom 1996 mit &#8220;Wie ich die Tragödie am Mount Everest überlebte&#8221;. Die knappe Antwort darauf ist: mit Glück. Sehr viel Glück.</p>
<p>Einen Achttausender zu besteigen ist kein Zuckerschlecken &#8211; das weiß auch die erfahrene dänische Bergsteigerin, als sie beschließt, gemeinsam mit einem Team um die Firma &#8216;Mountain Madness&#8217; des bekannten Bergsteigers Scott Fischer den Chomolungma oder Mount Everest zu besteigen. Sie will die erste Dänin auf dem Dach der Welt werden &#8211; und heil wieder herunter kommen, das ist von Tag 1 ihres Trainings ihr wichtigstes Mantra.</p>
<h3 align=center><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&#038;path=ASIN/3548362540&#038;tag=webhafen-21&#038;camp=1638&#038;creative=6742" ><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/514YDZZ4B3L._SL160_.jpg" border=0><br clear=all/><br clear=all/>Lene Gammelgaard &#8211; Die letzte Herausforderung</a></h3>
<p>Neben der Besteigung des höchsten Berges auf unserem Planeten, vorzugsweise ohne Sauerstoff, haben es sich die Teilnehmer der Expedition zum Ziel gesetzt, etwas von dem dort angesammelten Müll vom Berg zu tragen. Denn die Höhen des Himalaya sind längst nicht mehr jungfräulich &#8211; nicht nur weniger glückliche Bergsteiger kann man schockgefroren in den kalten Gräbern des Berges vorfinden, vor allem haben die Expeditionen ihren Müll, insbesondere Unmengen von Sauerstofflaschen zurückgelassen.</p>
<p><span id="more-134"></span></p>
<p>Gammelgaard berichtet in einer Art Tagebuch von den Anfängen des Projektes Mount Everest bis zu den ebenso berauschenden wie extrem harten Tagen des Kletterns, die sie über ihre körperlichen und geistigen Grenzen hinaus belasten. Sie erzählt von der Kameradschaft in ihrem Team, den großartigen Menschen, die sie trifft, von der eingeschworenen Gemeinschaft der Profibergsteiger, von den menschlichen Problemen, die diese mit sich herumtragen; vergisst darüber auch nicht die Sherpas, ohne die diese prestigeträchtigen Unternehmungen unmöglich wären.</p>
<p>Vor allem aber wird bei der Lektüre ihres Reiseberichtes klar, was für ein Irrwitz eine Himalayaexpedition eigentlich ist, welch schier übermenschliche Leistungen die Teilnehmer erbringen, welch absurde Risiken sie in ihrer Begeisterung für die Grenzerfahrung eingehen. Dass jegliche noch so gute Planung von den Unwägbarkeiten eines gnadenlosen Wetters binnen Sekunden umgeworfen werden kann, jahrelange Vorbereitung mit einer Windbö in 7900 Metern Höhe in der Katastrophe enden kann&#8230; dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit eines einzelnen ein ganzes Team in Lebensgefahr bringen kann, all das verankert die Autorin unprätentiös und wirkungsvoll in ihrem knappen, sachlichen Stil im Gehirn des Lesers.</p>
<p>Lene Gammelgaard schafft es zum Dach der Welt &#8211; und heil wieder zurück, doch nicht alle Teammitglieder sind so glücklich. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Fischer" >Scott Fischer</a> bleibt auf dem Berg der Berge zurück, ausgerechnet der Teamleiter, der vielleicht erfahrenste von allen.</p>
<p>Es gibt andere Darstellungen der Vorfälle im Mai 1996, darunter auch von <a href="http://www.bergfieber.de/berge/bergsteiger/bios/boukreev.htm" >Anatoli Boukreev</a>, der nicht viel später tödlich verunglückte. Die Intensität der Grenzerfahrung vermag Gammelgaard zu vermitteln, in die Psyche ihrer Mitkletterer dringt sie dagegen kaum ein und so ist dieses Buch auch eine rein auf Gammelgaard bezogene Erzählung der <a href="http://library.thinkquest.org/10131/nepal_park_everest.html" >Sagarmatha</a>-Expedition, die für sich allein genommen die Ereignisse nicht auflöst. Sie zeigt uns eine starke Frau, die unbeirrt ihren Weg geht und immer und immer wieder betont, dass jeder 100prozentig für sich selbst verantwortlich ist, und dies auch lebt &#8211; nur so kann sie ein Vorhaben wie die Everest-Besteigung erfolgreich beenden.</p>
<p>Gleichzeitig lässt uns Gammelgaard auch an der grandiosen Schönheit der Natur und ihrer tiefen Verbundenheit mit allem Sein teilhaben.</p>
<p>Ein faszinierendes, eiskaltes Bergabenteuer aus dem realen Leben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>James Patterson &#8211; Die Rache des Kreuzfahrers (Hörbuch)</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/12/james-patterson-die-rache-des-kreuzfahrers-horbuch/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 05:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Gross, Andrew]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Patterson, James]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[James Patterson ist ein weltbekannter Thrillerautor, vor allem durch seine Romane um die Figur Alex Cross, einen Polizeipsychologen. Mit Die Rache des Kreuzfahrers versuchte sich Patterson gemeinsam mit einem Co-Autor, Andrew Gross, an einem Abenteuerroman in historischem Setting. Das Buch: &#8220;Die Rache des Kreuzfahrers&#8221; (englisch treffsicherer: The Jester) beginnt mit einer einleitenden Szene, in welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jamespatterson.com/">James Patterson</a> ist ein weltbekannter Thrillerautor, vor allem durch seine Romane um die Figur<a href="http://www.buchstaben-salat.de/Serien/AlexCrossReihe.htm"> Alex Cross</a>, einen Polizeipsychologen.</p>
<p>Mit</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785714726?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3785714726"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D218EMD8L._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Die Rache des Kreuzfahrers</a></h3>
<p>versuchte sich Patterson gemeinsam mit einem Co-Autor, Andrew Gross, an einem Abenteuerroman in historischem Setting.</p>
<p><span id="more-128"></span></p>
<p><strong>Das Buch:</strong></p>
<p>&#8220;Die Rache des Kreuzfahrers&#8221; (englisch treffsicherer: <strong>The Jester</strong>) beginnt mit einer einleitenden Szene, in welcher in der Neuzeit beim Bau eines Supermarktes ein mittelalterliches Grab, genauer eine Krypta gefunden wird. Einer der dort Beerdigten hat einen eigenartigen Gegenstand bei sich &#8211; eine Reliquie. Diese Szene wird am Ende des Buches jedoch nicht wieder aufgegriffen und tut für den weiteren Verlauf der Geschichte auch nichts zur Sache.</p>
<p>Stattdessen wechseln wir nahtlos ins Jahr 1096, in das Jahr des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkskreuzzug">Volkskreuzzuges</a> von Pierre de Amiens, und in ein kleines, französisches Dorf, in welchem wir den Helden und Erzähler der Geschichte, Hugo, kennenlernen. Um frei zu sein, beschließt er, sich den Kreuzzüglern anzuschließen, hat doch die Kirche Freiheit versprochen für die die im Namen des Herrn das Heilige Land von den Ungläubigen befreien.</p>
<p>Und so ziehen wir im kurzen ersten Teil mit Hugo ins Heilige Land, erleben reichlich Morde und Gemetzel und plakativ beschriebene Grausamkeiten (an denen es diesem Buch wahrlich nicht mangelt), ehe wir &#8211; sehr bald &#8211; wieder vom Kreuzzug zurück sind. Während Hugo von Südfrankreich nach Mazedonien laut Beschreibung zwei Jahre benötigt, schafft er dann den Rückweg aus dem Heiligen Land (mit einer Reliquie im Gepäck) in sechs Monaten.</p>
<p>Daheim findet Hugo seine Frau verschleppt, sein Kind, von dem er nichts wusste, mißbraucht und ermordet, und schwört Rache.</p>
<p>Der Schankwirt aus dem südfranzösischen Marktflecken Veille du Père verwandelt sich in einen Hofnarren, der zunächst seine Frau an den Adelshöfen zu finden trachtet, und dann am Hof des verhassten Lehnsherren nach Rache sinnt, während er die Reichen unterhält und einer Verschwörung auf den Grund geht, der immer mehr Kreuzfahrer zum Opfer fallen. Dass seine Reliquie einer der begehrtesten Gegenstände überhaupt ist, ahnt er zunächst nicht. Dazu kommt noch eine ultrakitschige Liebesgeschichte, die in der Absurdität gipfelt, dass ein König seine Tochter mit einem Gemeinen verheiratet.</p>
<p>Bei der Lektüre fragt man sich unwillkürlich, wer dieses Machwerk verbrochen hat. Wenn es wirklich James Patterson war, dann sollte er dringend seinen Neurologen aufsuchen. Der Stil ist hölzern bis kitschig, woran Kapitel mit 2-5 Seiten einen gewaltigen Anteil haben, die Handlung miserabelster Durchschnitt und extrem vorhersehbar, die angeblich so genau recherchierten Fakten der mittelalterlichen Welt holpern und haken. Detailreich ist der Roman nur bei Blut, Mord, Schandtaten, Gewalt und Sex.</p>
<p>Hugo de Luc ist ein moderner Superheld, der lebensbedrohliche Verwundungen sammelt wie andere Briefmarken, und diese selbstverständlich in Rekordzeit gesundend übersteht. Wäre er ein Kind der Neuzeit, hätte er vermutlich eine eingebaute kugelsichere Weste. Während seine Kumpane sterben wie die Fliegen, überlebt er die aberwitizgsten Sachen ohne Wundbrand, Schwächung&#8230; stellte sich das Buch nicht als historischer Roman dar, wäre es eine prima Satire auf das Actiongenre.</p>
<p>Die historischen Fakten sind ebenfalls alles andere als stimmig, es wirkt, als hätte das Autorenteam schnell mal einen Lexikoneintrag zum Thema Mittelalter (maximal zwei Seiten) gelesen und ansonsten auf einen Hollywood-Schmachtschinken hin geschrieben und für die Pseudoauthentizität brav ein paar kleinere Details eingeflochten, die ihnen ein Historiker aufgelistet hat. Die gesamte Handlung zeigt deutlich, dass sie sich weder mit der mittelalterlichen Lebensart  noch den sprachlichen und sozialen Gepflogenheiten der Epoche auseinandergesetzt haben, die beschrieben wird. Stattdessen flachsen die einfachen Leute in quasi moderner Sprache, der erzählende Gemeine hat einen Wortschatz, der den der meisten Adligen dieser Ära locker übersteigt, und kann (ich fasse mich an den Kopf) auch noch schreiben&#8230;</p>
<p>Ein Mitstreiter auf dem Kreuzzug wird wegen seines breiten Wissens da &#8220;Professor&#8221; genannt &#8211; ein interessantes Konzept, entsteht doch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Bologna">erste Universität Europas</a> gerade erst zu dieser Zeit in Bologna, konsistent wird vom Kreuzzug gesprochen (ein Begriff der erst im 13. Jahrhundert aufkam, vorher war von bewaffneten Pilger- oder Wallfahrten die Rede), da wird &#8220;Roastbeef&#8221; aufgetragen, ein (französischer!) Narr witzelt über Steaks in <em>Medium oder Rare </em>- und auch sonst nimmt die Sprache nicht im mindesten Rücksicht darauf, dass hier ein einfacher Mann des ausgehenden 11. Jahrhunderts erzählt.</p>
<p>Zu den Ärgernissen des Romans gehört, dass eine Dichotomie &#8220;Gute Gemeine &#8211; Böse Adlige&#8221; postuliert wird, alle Adligen sind bei Patterson automatisch reich, geldgierig und böse, alle Bauern / einfachen Leute sind naturgemäß die Guten &#8211; die komplexen Beziehungsgeflechte eines mittelalterlichen Lehenssystem gehen an den Autoren vollständig vorbei. So verwundert es dann nicht sonderlich, dass sich Hugo gegen Ende des Romans zusätzlich zu allen anderen Ungereimtheiten zu einer Art Braveheart entwickelt, der auch noch einen Bauernaufstand für die Freiheit anführt. <em>Very American.</em><br />
<strong><br />
Das Hörbuch:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Meister"><br />
Tobias Meister</a>, die deutsche Stimme von z.B. Brad Pitt oder Tim Robbins, trägt das Buch recht spröde vor, über die erste Viertelstunde bedarf es einer bewußten Willensanstrengung, der immergleichen Satzmelodie des sonst so versierten Synchronsprechers zu lauschen. Nach etwa einer halben Stunde des Hörbuches wird sein Vortrag etwas besser (ich habe nachgehört, es war nicht der Gewöhnungseffekt, es ist tatsächlich so), bleibt aber ein gleichförmig dahinmurmelnder Singsang von Belanglosigkeiten, was allerdings daran liegt, dass die Handlung relativ öde und vorhersagbar ist, woran auch das ständige autorenseitige Einstreuen von &#8220;Überraschungen&#8221; oder Mord und Totschlag nichts ändern kann. Da die Story nicht wirklich fesselt, war ich einige Male kurz davor, wegzunicken.<br />
<strong><br />
Fazit:</strong></p>
<p><u>Ein wirklich schlechter Roman</u>, den eventuell eine knallharte redaktionelle Überarbeitung und Regie mit einem ambitionierten Sprecher zu etwas Hörbarem hätte machen können, in dieser Fassung aber wahlweise ein Ärgernis oder eine Schlaftablette. Zum Abschalten  &#8211; des CD-Players.</p>
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		<title>Neal Stephenson &#8211; Volles Rohr</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 07:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi / Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Stephenson, Neal]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein vielversprechender junger Biochemiker, der hiess Sangamon Taylor, und arbeitete für einen großen Bostoner Chemiekonzern. Dummerweise hatte Sangamon einen Hang zur demonstrativen Ehrlichkeit, sowie Ambitionen, die Welt zu retten, und so finden wir ihn Jahre später in einem kleinen Büro einer weltweit operierenden Umweltschutzorganisation wieder, bei GEA International. Die Leute von GEA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein vielversprechender junger Biochemiker, der hiess Sangamon Taylor, und arbeitete für einen großen Bostoner Chemiekonzern. Dummerweise hatte Sangamon einen Hang zur demonstrativen Ehrlichkeit, sowie Ambitionen, die Welt zu retten, und so finden wir ihn Jahre später in einem kleinen Büro einer weltweit operierenden Umweltschutzorganisation wieder, bei GEA International. Die Leute von GEA sind langhaarige Öko-Aktivisten, die in ihren Zodiacs (der Originaltitel des Buches lautet <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0553573861?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0553573861">Zodiac: The Eco-Thriller</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webhafen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0553573861" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important" border="0" height="1" width="1" />) die Big Bosse der Großkonzerne das Fürchten lehren. Ähnlichkeiten mit real existierenden Umweltschutzorganisationen sind offensichtlich und gewollt.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442098114?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442098114">Neal Stephenson &#8211; Volles Rohr (Zodiac)</a></h3>
<p>Sangamon Taylor ist ein Aussteiger, ein Einzelgänger &#8211; daran ändert auch die Tatsache dass er in einer WG lebt nichts &#8211; und ein ekelhafter Mistkerl. Zufällig kommt er einem großangelegten Umweltskandal in Boston &#8211; der &#8220;Stadt in der sogar Hacker Hemden mit Knöpfen tragen&#8221; &#8211; auf die Spur. Der gesamte Bostoner Hafen &#8211; praktisch Sangamons Privatterritorium &#8211; wimmelt nur so von PCBs&#8230; und die Vietnamesen, die am Ufer angeln, sowie die alten irischen Hummerfischer blühen unter Chlorakne.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Sangamon tut sein Bestes, um den Ungläubigen zu predigen und zu helfen wo er nur kann, aber schon bald hat er ganz andere Sorgen. Wieder einmal hat er seine Nase zu offensichtlich in die Angelegenheiten von BASCO Chemicals gesteckt. Nur knapp und mit der Hilfe guter Freunde entkommt Taylor den Häschern der bösen Industriebosse, die ihn mund- und mausetot machen wollen. Der Konzern erklärt ihn öffentlich zu einem gefährlichen, gewalttätigen und durchgeknallten Terroristen. Dem Chemiker bleibt keine Wahl &#8211; er muss die Quelle der Vergiftungen finden, und so holt er auf seine Weise zum Gegenschlag aus&#8230;</p>
<p>Was von aussen wie ein ganz normaler Thriller aus dem Baukasten wirkt, ist brillant geschrieben, mit viel Humor, Fachwissen und einem beissenden Sarkasmus gewürzt, der in der ausgezeichneten Übersetzung fast noch besser wirkt als im Original. Stephenson bringt dem Leser eher spielerisch das kleine und große Einmaleins der Chlorchemie und der Umweltverschmutzungsrhetorik bei. Witzig und kreativ schlagen seine Helden zu, und beweisen, dass David Goliath besiegen kann, wenn David nur helle genug ist. Hier bekommt jeder sein Fett ab, ob langhaarige Alternativ-Öko-Spinner, Gotcha-Spieler, Heavy-Metal-Fans, amerikanische Tageszeitungen oder Biotech-Enthusiasten.</p>
<p>Ein giftiger Roman, der keine Zweifel offenlässt über die schmutzige Melange aus Chemie und Profiten, aber dank viel Tempo und Ironie ein Top-Ökothriller geworden ist.</p>
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		<title>Robyn Davidson &#8211; Spuren</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Oct 2006 05:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Davidson, Robyn]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Robyn Davidson ist 27 Jahre alt, als sie einer verrückten Idee nachgeht &#8211; mit Kamelen den australischen Kontinent zu durchqueren. Und das ohne einen Penny in der Tasche, ohne Ahnung vom australischen Outback, und mit einer riesigen Portion Naivität. So ist vorprogrammiert, dass sie, die weisse Frau inmitten von Ultra-Macho-Land, zunächst einen nervaufreibenden Kampf mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robyn Davidson ist 27 Jahre alt, als sie einer verrückten Idee nachgeht &#8211; mit Kamelen den australischen Kontinent zu durchqueren. Und das ohne einen Penny in der Tasche, ohne Ahnung vom australischen Outback, und mit einer riesigen Portion Naivität. So ist vorprogrammiert, dass sie, die weisse Frau inmitten von Ultra-Macho-Land, zunächst einen nervaufreibenden Kampf mit ihrer Umwelt führt. Fast zwei Jahre arbeitet sie in lausigen Jobs in <a href="http://www.australien-info.de/alice.html">Alice Springs</a>, um ihren Unterhalt zu sichern und von einem sie ausbeutenden Kamelhändler alles zu lernen, was sie über Kamele lernen kann.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499231409?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499231409" title="Davidson Spuren"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/512WQFS298L._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Robyn Davidson &#8211; Spuren. Eine Reise durch Australien</a></h3>
<p>Sie steht das durch dank ihrer Vision, dank ihrer überbordenden Liebe zu dem Land und zu den Tieren, mit denen sie zusammenarbeitet.</p>
<p>Dann, endlich, zieht sie los, mit vier halbwilden Kamelen und einem abgerissenen Hund, und durchquert innerhalb von 8 Monaten die <a href="http://www.nationalgeographic.com/wildworld/profiles/terrestrial/aa/aa1303.html">Gibson-Wüste</a> allein.</p>
<p><span id="more-117"></span></p>
<p>Schon der Kampf mit sich selbst, der eignen Unbedarftheit, aber auch mit widerborstigen Kamelen, unfreundlichen Mitmenschen und einfach der Gnadenlosigkeit des Wüstenlebens, macht &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499231409?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499231409">Spuren</a>&#8221; zu einer hinreißenden Reise- und Abenteuererzählung. Davidson berichtet so unverblümt, frisch von der Leber weg und ohne falsche Scham auch von ihren peinlichsten Momenten, mit soviel Witz und Selbstironie, dass selbst die größten Katastrophen noch zu heiteren Episoden werden.</p>
<p>Während Davidson ihren Respekt vor der &#8220;normalen&#8221; Welt jenseits der Wüste bald verliert, weil sie kapiert, dass nur sie selbst sich beurteilen kann und da draussen im Outback andere Wertmaßstäbe gelten, dass Authentizität und Überleben wichtiger sind als gekämmte Haare und glückliche Reporter, ist ihre Reiseerzählung tief geprägt vom Respekt für das Land, seine Natur und die Aboriginals. Sie lernt, mit anderen, eigenen Augen die Welt zu sehen, und auch den Blickwinkel der Ureinwohner zu verstehen. Dabei macht sie nicht halt vor ausdrücklichen Anklagen gegen die weiße Regierung des Landes, die die Ureinwohner systematisch ausgeraubt und beinahe ausgerottet hat; ihr Buch ist ein Aufschrei gegen den Rassismus, der auch heute, 25 Jahre nach ihrem Buch, leider in Australien weit verbreitet ist.</p>
<p>Das alles ist verpackt in atemberaubende Naturbeschreibungen, die jedem Australienfan das Herz höher schlagen lassen. Eine fesselnde, abenteuerliche Reiseerzählung aus dem wahren Leben, die auch fast 3 Jahrzehnte später nichts von ihrem Reiz verloren hat. Großartig.</p>
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		<title>Clive Cussler &#8211; Atlantis Found</title>
		<link>http://rezensionen.webhafen.de/2006/06/clive-cussler-atlantis-found/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2006 06:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Cussler, Clive]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi / Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Pitt]]></category>
		<category><![CDATA[NUMA]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eins muß ich dieser Rezension voranstellen, weil es vielleicht dann doch nicht klar wird&#8230; ich habe bislang alle Bücher von Clive Cussler gelesen und hatte immer Spaß beim Lesen, auch bei Atlantis Found. Unter anderem begeistert mich seine Art, historische Fakten und Archäologie mit modernen Thriller-Plots zu verbinden. Außerdem schreibt Cussler lange Bücher, was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins muß ich dieser Rezension voranstellen, weil es vielleicht dann doch nicht klar wird&#8230; ich habe bislang alle Bücher von <a href="http://www.numa.net/clive-cussler-2/">Clive Cussler</a> gelesen und hatte immer Spaß beim Lesen, auch bei <strong>Atlantis Found</strong>.</p>
<p>Unter anderem begeistert mich seine Art, historische Fakten und Archäologie mit modernen Thriller-Plots zu verbinden. Außerdem schreibt Cussler <u>lange</u> Bücher, was ich auch als angenehm empfinde. Sein Englisch ist selbst für einen Nichtmuttersprachler sehr gut zu lesen und zu verstehen, weswegen ich bis auf das <em>Alexandria-Komplott</em> auch alle Cusslers in Englisch gelesen habe &#8211; was ich jedem nur empfehlen kann, der dieses Genre mag.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/0140287965&amp;tag=simo-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742" title="Cussler: Atlantis Found"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/0140287965.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Clive Cussler &#8211; Atlantis Found</a></h3>
<p>Irgendwie kommt einem das alles furchtbar bekannt vor&#8230; im mittlerweile 15. Abenteuer von Beinahe-Superman <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dirk_Pitt">Dirk Pitt</a> scheint Clive Cussler ein ganzes Stück bei sich selbst abgeschrieben zu haben, oder vielleicht kommen ihm die klischeehaften Szenen auch einfach so in die Tastatur geflossen, nachdem er sie schon so oft bemüht hat &#8211; jedenfalls ist der Beginn des Buches mehr als nur Deja vu und reißt nicht wirklich vom Hocker.</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<p>Doch dann dreht Cussler in gewohnter Manier auf und zieht das Tempo an. Was er in &#8220;Atlantis Found&#8221; abliefert, schreit förmlich nach einer Verfilmung &#8211; mit einem gewissen Bond, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Bond" title="WP:  James Bond">James Bond</a>, in der Hauptrolle. Denn genau das ist dieser Thriller &#8211; ein Bond-Roman, Weltuntergangsszenarien, schöne Frauen und globale Verschwörungen von Kapital und Neonazis inklusive. Dass Cussler dies dann noch mit Nazireliquien, Hitlers Asche und geklauter Kriegsbeute verquicken muss, ist wohl der Faszination mancher Amerikaner mit der Nazihistorie zuzurechnen, im Kontext aber ein unnötiger Extrapunkt, der die Aufgebauschtheit des Plots erst richtig vor Augen führt. Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p>Überall auf der Welt tauchen seltsame Artefakte auf &#8211; Artefakte die in einer unbekannten Sprache beschriftet und wenigstens 10.000 Jahre alt sind. Alles deutet darauf hin, daß sie Überbleibsel des versunkenen Kontinentes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantis" title="WP: Atlantis">Atlantis</a> sind. Natürlich interessiert sich Dirk Pitt für alles Versunkene, für antike Schätze sowieso, und schon bald stolpert er in Querelen mit ebenso gutaussehenden wie finsteren Gegenspielern, die nichts Geringeres als die Vernichtung allen Lebens auf der Erde zugunsten einer Art arischen Superrasse planen, und natürlich nennt sich diese Gruppierung überaus einfallsreich &#8220;Das Vierte Reich.&#8221; (The Fourth Empire). Die Spur des Todes führt &#8211; wieder einmal zu oft auch von Zufällen geleitet &#8211; in die Antarktis direkt in den Vorgarten der Hölle. Und natürlich wird Dirk Pitt die Welt retten, gemeinsam mit seinen Kumpels Al Giordino und Rudi Gunn und tatkräftig unterstützt von Admiral Sandecker.</p>
<p><strong>Atlantis Found </strong>ist ein rasanter Actionroman für Dirk-Pitt-Fans. Die Thesen, derer sich Cussler bedient, was Atlantis angeht, sind durchaus spannend und gut transportiert, auch für Nicht-Archäologen verständlich in Szene gesetzt und ein wesentlicher Bestandteil des Buches, der mit Vergnügen zu lesen ist. Auch die Art und Weise, wie das Vierte Reich sich der überflüssigen planetaren Einwohner entledigen will, ist atemberaubend und wissenschaftlich elegant ausgeklügelt zugleich.</p>
<p>Die Charaktere jedoch erscheinen mir arg hölzern, um nicht zu sagen wie Comicfiguren &#8211; das könnte daran liegen, daß sich der stets gleich beschriebene Superheld Dirk Pitt irgendwann im Lauf der letzten Abenteuer etwas abgenutzt hat, oder dem Leser offensichtliche sprachliche Schwächen irgendwann stärker auffallen. Ein Meister der Charaktergestaltung ist Cussler sicher nicht, und auch die wissenschaftlichen Fakten hinken hier und da.</p>
<p>Dennoch ist Cusslers Atlantis-Entdeckung <strong>ein spannender Action-Thriller, der für einige Stunden guter, wenn auch nicht allzu tiefschürfender Unterhaltung sorgt</strong> &#8211; und nebenher noch ein bißchen von der Faszination <a href="http://www.activemind.com/Mysterious/Topics/Atlantis/index.html" title="ActiveMind: Atlantis">Atlantis</a>&#8216; vermittelt.</p>
<p>Für Neugierige gibt es hier noch eine <a href="http://www.atlantis-scout.de/atlanlinks.htm">kommentierte Atlantis-Linkliste</a>.</p>
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		<title>Alan Dean Foster &#8211; Katzenspiel</title>
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		<pubDate>Sun, 21 May 2006 10:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Foster, Alan Dean]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein Fan der meisten Bücher von Alan Dean Foster &#8211; ob es nun sein Homanx-SciFi-Universum ist oder die zwerchfellerschütternde Fantasy-Comedy &#8220;Bannsänger&#8220;. So freute ich mich, eine Abenteuer-Phantastik-Story aus seiner Feder zu lesen. Alan Dean Foster &#8211; Katzenspiel Jason Carter ist Schauspieler und sein großes Handicap ist, daß er einfach zu gut aussieht. Niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Fan der meisten Bücher von <a href="http://www.alandeanfoster.com">Alan Dean Foster</a> &#8211; ob es nun sein <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26index=books-de%26keyword=Homanx">Homanx</a>-SciFi-Universum ist oder die zwerchfellerschütternde Fantasy-Comedy &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26index=books-de%26keyword=Banns%E4nger">Bannsänger</a>&#8220;.</p>
<p>So freute ich mich, eine Abenteuer-Phantastik-Story aus seiner Feder zu lesen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3453133293&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3453133293.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Alan Dean Foster &#8211; Katzenspiel</a></h3>
<p>Jason Carter ist Schauspieler und sein großes Handicap ist, daß er einfach zu gut aussieht. Niemand will ihm Charakterrollen anbieten. Gefrustet vom Job und zwischen zwei Drehs beschließt er, sich auf eine abenteuerliche Schatzsuche in Südamerika zu begeben. Gemeinsam mit Marjorie, der zähen Garderobiere des letzten Drehs, erforscht er Daten, die ein etwas durchgedrehter Archäologe versehentlich am Drehort verloren hatte, und stolpert schon bald hinter einem Indio durch den dampfenden Dschungel, um die letzten Geheimnisse der Inka zu finden, wo schon hunderte vor ihm gescheitert sind.</p>
<p><span id="more-48"></span></p>
<p>Zwischenzeitlich erfährt der Leser, daß eine hochentwickelte Alienspezies über die Geschicke der Menschheit wacht &#8211; oder eher über die der Katzen auf der Erde und ihrer Haustiere, der Menschen&#8230; und auch bei den Aliens ist man nicht immer einer Meinung, was den nötigen Fortgang der Geschichte angeht. Zwei der Aliens verfolgen sehr unterschiedliche Ziele, und so findet sich alsbald Jason Carter in ein mörderisches Spiel verwickelt. Eine rassige Peruanerin verfolgt ihn mit zwei Indios, die vom Inka Theme Park und dem Monopol für Inka Cola träumen, und als schließlich auch der verstörte Archäologe bis an die Zähne bewaffnet die kleine Exkursion stellt, befinden sie sich an den Ruinen eines Prä-Inka-Tempels.</p>
<p>Eine Katze löst einen Transmitter aus, der sie in eine fremde Welt führt, in der Nachfahren der geflüchteten Inkas gerade beschließen, sich für die Vertreibung durch die Spanier zu rächen, wieder die Macht auf der Erde zu übernehmen und mit ausgeklügelter Technik die Erdbewohner gehirnzuwaschen &#8211; mit Hilfe des Fernsehens&#8230;</p>
<p>Die Geschichte der geflüchteten Inkas, die auf die Hinterlassenschaft einer HighTech-Zivilisation stoßen und in einer alternativen Realität bzw. auf einem fernen Planeten eine neues, modernes Inka-Reich aufbauen, ist sehr phantastisch ausgestaltet &#8211; aus diesem Plot hätte man eine Menge machen können. Leider verstrickt sich Alan Dean Foster in Klischeeanhäufungen &#8211; ein wenig Indiana Jones, ein wenig mystische Katzenweisheit, ein paar raumfahrende Aliens die leider leider vergessen haben den Raumhafen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien">Nazca</a> neu zu justieren&#8230; das alles ist ein buntes Kaleidoskop von SciFi, Abenteuer und Phantastik, das zu einem Hollywood-Mischmasch verkommt, und in dem die einzelnen Stränge zugunsten von Action und rasantem Spannungsbogen in dünne Bändchen zerfasern. Die Charaktere bleiben flach, die besondere Atmosphäre der magischen Orte geht verloren.</p>
<p>Am Ende kommt trotz aller medienkritisch-witzigen Einsprengsel ein Stück relativ flache, jugendgerechte Unterhaltung im Comic-Stil heraus, das inhaltlich weiter unter dem bleibt, was Foster leisten kann &#8211; schade.</p>
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		<title>Tony Hawks &#8211; Mit dem Kühlschrank durch Irland</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2005 11:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Hawks, Tony]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann, im Zuge einer reichlich alkoholgetränkten Nacht, wettet Tony Hawks mit seinen Freunden, dass er mit einem Kühlschrank im Schlepptau Irland umrunden wird &#8211; und zwar als Tramper. Da ein Brite sich unbedingt an die Heiligkeit einer Wette hält &#8211; selbst wenn das einzige Indiz für diese Wette, an die er sich nicht erinnern kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann, im Zuge einer reichlich alkoholgetränkten Nacht, wettet <a href="http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=51226">Tony Hawks</a> mit seinen Freunden, dass er mit einem Kühlschrank im Schlepptau Irland umrunden wird &#8211; und zwar als Tramper. Da ein Brite sich unbedingt an die Heiligkeit einer Wette hält &#8211; selbst wenn das einzige Indiz für diese Wette, an die er sich nicht erinnern kann, ein Zettel mit einem Gekrakel ist das seine Unterschrift sein könnte oder auch nicht &#8211; zieht Tony also los&#8230;</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442446414?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442446414"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3442446414.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Tony Hawks &#8211; Mit dem Kühlschrank durch Irland</a></h3>
<p>Klingt absurd? Ist es auch. Und je absurder und sinnloser so ein Projekt ist, umso eher wird der Urheber offenbar in die irische Volksseele eingeschlossen &#8211; eine These, die sich während seiner Reise mehrfach bestätigt. Jemand der so bekloppt ist, dass er für 130 Pfund einen Kühlschrank kauft, um eine Wette einzulösen, bei der es um 100 Pfund geht, den muß man eben einfach mögen.</p>
<p>Zum Start seiner Rundreise in Dublin bringt sich Tony mit einem Live-Auftritt per Telefon bei der <em>Gerry Ryan-Show,</em> einer landesweit ausgestrahlten Radiosendung, ins Gespräch. Das soll nicht ohne Folgen bleiben, denn schon bald avanciert der komische Typ mit dem kubischen Kühlschrank auf einem Rollwägelchen zu einer Kultfigur, dem &#8220;Fridge Man&#8221;, und lernt Irland von seiner herzlichsten und oft auch schrägsten Seite kennen.</p>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p>Ob er einsam und allein im Nieselregen an der Straße steht und dennoch ein Auge für die schöne Landschaft hat, der Kühlschrank einen Namen bekommt oder mit aufs Surfbrett muss, er das korrekt-britische Schlangestehen beim Trampen übt oder den verarmten König eines winzigen Eilandes aufsucht, Hawks findet überall Freunde und Menschen die ihn gern mitnehmen, ob sie ihn nun im Radio gehört haben oder er ein völlig Fremder für sie ist. Und nahezu überall findet sich ein Pub, in dem man das eine oder andere Bier zuviel trinken kann, der <em>Fridge Man</em> ein kostenloses Mittagessen spendiert bekommt, oder auch nur eine gute Seele die in einer zugigen Jugendherberge einen Zitronen-Ingwer-Tee springen lässt.</p>
<p>&#8220;Zum Brüllen komisch!&#8221; schrieb die Sunday Tribune über diesen Reisebericht der etwas anderen Art &#8211; und das ist er in der Tat. Eine Insel zeigt ihr Herz, ein Brite nimmt nicht nur seine englischen Landsleute kräftig auf die Schippe, und ein kleiner, unscheinbarer Kühlschrank wird bald mit Autogrammen übersät, von einer Nonne gesegnet und ein Hauptdarsteller einer Geschichte, die zwar vollkommen aberwitzig, aber dennoch wahr ist.  Ein großer Lesespaß, der Lust auf Schafschererfestivals, spontane Folkmusik, irisches Bier, die wunderschöne Landschaft der grünen Insel und auf ihre netten Einwohner macht.</p>
<p>Oder um es mit Tony Hawks zu sagen: <strong>Glaube an den Kühlschrank, und auch Du wirst es erfahren!</strong></p>
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