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	<title>Rezensionen &#187; Ryffel-Rawak, Doris</title>
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	<description>von Petra Hildebrandt</description>
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		<title>Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ryffel-Rawak, Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Doris Ryffel-Rawak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und bekannte Expertin auf dem Gebiet von Aufmerksamkeitsstörungen. Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert Mit ihrem Buch deckt sie nun auch für den deutschsprachigen Markt ab, was Autorinnen wie Sari Solden auf andere Weise im amerikanischen Sprachraum versucht haben &#8211; einen spezifischen Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doris Ryffel-Rawak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und bekannte Expertin auf dem Gebiet von Aufmerksamkeitsstörungen.</p>
<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3456841213?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3456841213"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HWBKEX5RL._SL160_.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear=all></brclear=all>Doris Ryffel-Rawak &#8211; ADHS bei Frauen &#8211; den Gefühlen ausgeliefert </a></h3>
<p>Mit ihrem Buch deckt sie nun auch für den deutschsprachigen Markt ab, was Autorinnen wie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1887424970?ie=UTF8&amp;tag=webhafen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1887424970">Sari Solden</a> auf andere Weise im amerikanischen Sprachraum versucht haben &#8211; einen spezifischen Blick auf das Leid und Leiden von Frauen mit AD(H)S.</p>
<p><span id="more-119"></span></p>
<p>Endlich einmal werden Themen angesprochen, die in der meist auf männliche, hyperaktive Kinder ausgerichteten Standardliteratur zum Thema kein Gehör finden &#8211; Somatisierungsstörungen, Essstörungen, PMS sind gesundheitliche Einschränkungen, unter denen gerade AD(H)S-betroffene Frauen sehr viel stärker leiden als ihre Geschlechtsgenossinnen. Warum das so ist, ist noch unklar, Forschung tut not. Hormonelle Schwankungen sind für AD(H)S-Patientinnen mit sehr viel dramatischeren Auswirkungen verbunden als für die anderen. Das Leben von Frauen wird auch aufgrund der Anforderungen, die an sie in Familie und Gesellschaft gestellt werden, mit AD(H)S ungleich schwieriger.</p>
<p>Ryffel-Rawak schenkt hier verschiedenen Frauengruppen aus ihrer therapeutischen Praxis Gehör; vom Mädchen über die Frau in den Zwanzigern, Dreissigern und Vierzigern bzw. ab dem 50. Lebensjahr. Sie blickt auf Lebensläufe und Lebensbeichten und stellt das Gemeinsame in ihnen heraus, zeigt Lösungsansätze auf und wiederkehrende Probleme.</p>
<p>Ein engagiertes, mutiges Buch, das Betroffenen wie Therapeuten die Augen öffnen und viel Ideen und Handwerkszeug liefern kann. (Nicht nur) für Frauen mit ADHS sehr zu empfehlen.</p>
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		<title>Doris Ryffel-Rawak &#8211; Wir fühlen uns anders</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 17:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ryffel-Rawak, Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Doris Ryffel-Rawak &#8211; Wir fühlen uns anders Wie betroffene Erwachsene mit ADS/ADHS sich selbst und ihre Partnerschaft erleben Neben einem kurzen, kompakten Überblick über ADS in der Forschung widmet sich die Autorin, selbst praktizierende Psychologin, hier vor allem den Themen Wir fühlen uns anders ADHS und Kreativität Konflikte in Partnerschaft und Familie Diagnose und Therapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&amp;path=ASIN/3456839596&amp;tag=webhafen-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3456839596.03.TZZZZZZZ.jpg" border="0" /><br clear="all" /><br clear="all" />Doris Ryffel-Rawak &#8211; Wir fühlen uns anders<br />
Wie betroffene Erwachsene mit ADS/ADHS sich selbst und ihre Partnerschaft erleben</a></h3>
<p>Neben  einem kurzen, kompakten Überblick über ADS in der Forschung widmet sich die Autorin, selbst praktizierende Psychologin, hier vor allem den Themen</p>
<ul>
<li> Wir fühlen uns anders</li>
<li>ADHS und Kreativität</li>
<li>Konflikte in Partnerschaft und Familie</li>
<li>Diagnose und Therapie</li>
</ul>
<p>Zu jedem Kapitel werden auszugsweise Darstellungen Betroffener zu ihrem Leben und Empfinden geliefert.</p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Für meinen Geschmack ist der Bereich Diagnose und Therapie in diesem Buch etwas überrepräsentiert; es sollte damit wohl aufgezeigt werden, wie sich die Lebens- und Partnerschaftsprobleme mittels Medikation handhabbarer gestalten. Die Einzeldarstellungen der Betroffenen über ihr Ringen mit Impulsivität, Reizüberflutung und der Suche nach Stimulation und den damit verbundenen Konsequenzen für ihr Dasein sind der große Pluspunkt dieses Büchleins, davon hätten noch sehr viel mehr Eingang finden können. Für mich ist jeder Lebensbericht in dem ich mich wiederfinde ein Aha-Effekt; viele Bereiche und Bezüge werden aber zu knapp abgehandelt, insbesondere das Thema Kreativität läuft hier eher unter &#8216;mit einem guten Therapeuten kann der ADHS-Patient diese ausleben&#8217;. Vermutlich ist ein solcher Ansatz bei einem von Therapeutenseite geschriebenen Buch nicht überraschend. Partnerschaftskonflikte werden leider nur angerissen bzw. die Texte beschränken sich häufig auf Untreue und das Gute-Hausfrau-und-Mutter-Syndrom. Dafür wird dem Titelthema angemessener Raum gegönnt. Schade fand ich, dass mir nicht klarer geworden ist, woher das Sich-als-Anders-Empfinden von Menschen mit ADS/ADHS wirklich kommt.</p>
<p>Fazit: Ein durch die individuelle Sichtweise der zu Wort gekommenen Patienten sehr erhellendes Büchlein, das aber sowohl im Umfang als auch in der Tiefe etwas enttäuscht. Auf jeden Fall für Betroffene und auch deren Partner lesenswert, schon weil man sehen kann, dass die oft für individuelle Schwächen gehaltenen Probleme (ob die eigenen oder die des Partners) keinen Einzelfall darstellen und nicht aus Faulheit und Desinteresse, sondern eben aus der individuellen ADS-Symptomatik hervorgehen.</p>
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