Janet Kagan – Uhuras Lied (Star Trek TOS)
3. Mai 2007 – 12:01Eine seltsame Seuche breitet sich unter den Eiauoanern, einer eleganten, kultivierten Katzenspezies in der Föderation, aus. Dr. Leonard McCoy und die Wissenschaftler der Enterprise versuchen alles Menschenmögliche, um die furchtbare Krankheit einzudämmen – doch immer mehr der Feliden fallen ihr zum Opfer. Zufällig entdeckt Lt. Uhura bei der Unterhaltung mit einer befreundeten Bardin aus dem Katzenvolk, dass es ein altes Lied gibt, das von der Seuche berichtet – und einen möglichen Heilungsweg.

Janet Kagan – Uhuras Lied
Doch die Eiauoaner weigern sich beharrlich, irgend etwas über die Hintergründe Preis zu geben…
Die Enterprise macht sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Eiauoaner – und findet sie auf dem Planeten Sivao. Hier muss die Crew eine gänzlich fremdartige Denk- und Lebensweise erlernen, um schließlich dem Geheimnis der Katzenwesen auf die Spur zu kommen.
Ein großartiges Buch, das die Facetten und speziellen Eigenheiten der Charaktere der Original Star-Trek Serie gekonnt ausspielt. Hier bekommen Nebencharaktere wie Uhura oder Pavel Chekov sehr viel mehr lebendiges Profil und Tiefe, es macht einfach Spaß, mit den Föderationsoffizieren eine neue Spezies kennen zu lernen. Auch hinlänglich bekannte Figuren wie Spock oder James T. Kirk kann man nach der Lektüre aus neuen Blickwinkeln betrachten, ohne dass dies mit den Original-Charakteren der Serie irgendwie kollidiert.
“Uhuras Lied” ist klassische Science Fiction mit viel Abenteuer, eigenartigen, aufregenden Spezies und dem gewissen Etwas – und das ganz ohne Krieg, Raumschlachten und Klingonen. Schade, dass dieser Roman nicht als Kinofilm auf die Leinwand kam. Nicht nur für Star-Trek-Fans zu empfehlen.